Protest geht weiter
Mittwoch, 11. Dezember 2013, 00:42 Uhr
Immer noch kämpft Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer, das der kommunale Wald nicht "zerstückelt wird. Jetzt will er bei Landwirtschaftsminister Reinholz "anklopfen"...
In Thüringen laufen große Umstrukturierungsmaßnahmen in der Forstwirtschaft. Gegen bestimmte Umstrukturierungen bei der Thüringer Forstwirtschaft wird Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) Protest einlegen. In der Stadtratsitzung am 10. Oktober 2013 hatte er das.
Was den den Bürgermeister zum Protest veranlasst ist ein besonderer Umstand der Umstrukturierung. Die bisher rund 1.200 ha Stadtwald, die bisher völlig in der Obhut des Forstamts Sondershausen lagen, sollen jetzt geteilt werden. Ein Teil verbleibt beim Forstamt in Sondershausen, ein Teil soll plötzlich vom Forstamt Bleicherode betreut werden.
Das hat etliche Konsequenzen für die Stadt Sondershausen. Nach dieser Umstrukturierung muss die Stadt dann zwei Steuererklärungen abgeben. Mehr als kompliziert wird das Ganze, wenn in den zwei Teilen unterschiedlich gewirtschaftet wird. Es bereite erhebliche steuerliche Probleme, wenn in einem Teil Gewinne auftreten, guter Erlös durch Verkauf von Holz, und im anderen Teil Verluste auftreten, weil in dem Bereich zum Beispiel durch Wegebau hohe Kosten anfallen, so Kreyer in der Information damals gegenüber den Stadträten.
Der Protest gegenüber den Forstwirtschaftsbehörden wurde jetzt abgeschmettert. Das wird Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) nicht so ohne weiteres hinnehmen. In einem Gespräch gestern mit kn kündigte Kreyer an, er werde seinen Protest bei Jürgen Reinholz (CDU), Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz im Freistaat Thüringen, erneuern.
Autor: khhIn Thüringen laufen große Umstrukturierungsmaßnahmen in der Forstwirtschaft. Gegen bestimmte Umstrukturierungen bei der Thüringer Forstwirtschaft wird Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) Protest einlegen. In der Stadtratsitzung am 10. Oktober 2013 hatte er das.
Was den den Bürgermeister zum Protest veranlasst ist ein besonderer Umstand der Umstrukturierung. Die bisher rund 1.200 ha Stadtwald, die bisher völlig in der Obhut des Forstamts Sondershausen lagen, sollen jetzt geteilt werden. Ein Teil verbleibt beim Forstamt in Sondershausen, ein Teil soll plötzlich vom Forstamt Bleicherode betreut werden.
Das hat etliche Konsequenzen für die Stadt Sondershausen. Nach dieser Umstrukturierung muss die Stadt dann zwei Steuererklärungen abgeben. Mehr als kompliziert wird das Ganze, wenn in den zwei Teilen unterschiedlich gewirtschaftet wird. Es bereite erhebliche steuerliche Probleme, wenn in einem Teil Gewinne auftreten, guter Erlös durch Verkauf von Holz, und im anderen Teil Verluste auftreten, weil in dem Bereich zum Beispiel durch Wegebau hohe Kosten anfallen, so Kreyer in der Information damals gegenüber den Stadträten.
Der Protest gegenüber den Forstwirtschaftsbehörden wurde jetzt abgeschmettert. Das wird Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) nicht so ohne weiteres hinnehmen. In einem Gespräch gestern mit kn kündigte Kreyer an, er werde seinen Protest bei Jürgen Reinholz (CDU), Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz im Freistaat Thüringen, erneuern.
