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Auslandsmessen als Türöffner

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 16:03 Uhr
Das Auslandsgeschäft Thüringer Unternehmen floriert: Zahlreiche neue Repräsentanzen entstehen und auch die Messebeteiligungen werden wieder verstärkt nachgefragt. Im kommenden Jahr bietet die Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer Industrie- und Handelskammern 16 Firmengemeinschaftsstände auf Fachmessen in sieben Ländern an...


„Internationale Märkte gewinnen für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Freistaat weiter an Bedeutung. Eine Auslandsmesse ist der beste Türöffner zur Erschließung neuer Absatzgebiete“, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Im Jahr 2014 wären Gemeinschaftsstände der drei Thüringer Kammern unter anderem auf den internationalen Industriemessen in Mailand und Bologna (Italien), Sankt Petersburg (Russland), Brno (Tschechien), Skopje (Mazedonien), Plovdiv (Bulgarien) und Lyon (Frankreich) geplant.

Die Vorteile einer Gemeinschaftsbeteiligung seien nicht nur in der finanziellen Unterstützung durch das Außenwirtschaftsförderprogramm des Landes, sondern auch in der organisatorischen Vorbereitung durch die IHK zu sehen. „Die Firmen erhalten ein Komplettangebot vom Standbau, über die Möblierung und technische Ausrüstung, bis hin zu Dolmetscherdiensten. So können sie sich auf die Messe selbst konzentrieren und profitieren von mehr Standfläche und besserer Wahrnehmung“, so der IHK Chef. Den Unternehmen stünde eine umfangreiche Betreuung sowohl im Vorfeld als auch während der Veranstaltung zur Verfügung.

Die Messebeteiligung Thüringer Unternehmen wird auch im kommenden Jahr wieder umfangreich gefördert. „Mittelständische Betriebe sind bei ihren aufwändigen Bemühungen um Auslandskontakte und Aufträge auf Unterstützung angewiesen“, begründet Grusser das starke Engagement der Kammern in diesem Bereich.

Gefördert werden könne sowohl die Einzelbeteiligung an einer Fachmesse als auch die Firmenpräsentation auf den von den Thüringer Kammern organisierten Gemeinschaftsständen – vorausgesetzt die Produkte seien „Made in Thuringia“. „Mit der Außenwirtschaftsförderung konnten in diesem Jahr 173 Unternehmen für 94 Projekte bei Messeteilnahmen und 93 Projekte für Imagemaßnahmen finanziell unterstützt werden. Dafür zahlten Freistaat und EU rund 578.000 Euro Fördermittel an die Unternehmen aus“, zieht Gerald Grusser eine positive Bilanz. Für 2014 liegen den Thüringer Industrie- und Handelskammern bereits 18 Anträge für die Teilnahme an internationalen Fachmessen im ersten Quartal 2014 mit einem Fördervolumen von rund 50.000 Euro vor.

Ausführliche Informationen zum Auslandsmesseprogramm erhalten Sie im Internet unter der Adresse www.erfurt.ihk.de/international
oder telefonisch unter 0361 3484-200.
Autor: red

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