Dank "Benzinpreis-App" günstiger tanken?
Donnerstag, 12. Dezember 2013, 11:24 Uhr
Seit September können Verbraucher auf Internetseiten und über Apps auf ihrem Mobiltelefon Benzinpreise von Tankstellen vergleichen. Doch kann man so auch wirklich günstiger tanken? Die Allenbacher Meinungsforscher sind dieser Frage nachgegangen...
Mehr als 14.000 Tankstellen melden ihre Benzinpreise dem Bundeskartellamt bzw. der dort angesiedelten "Markttransparenzstelle für Kraftstoffe". Diese wiederum gibt die Informationen binnen Minuten an
die Betreiber von Internetseiten und Apps weiter.
Zunächst wurde das neue, häufig auch als "Benzinpreis-App" bezeichnete Angebot vom Bundeskartellamt und einigen großen Anbietern getestet, unter anderem vom ADAC, seit 1. Dezember läuft der Regelbetrieb. Die Benzinpreis-App stößt bei den Verbrauchern auf reges Interesse. 24 Prozent der deutschen Autofahrer haben das Angebot seit dessen Einführung im September bereits genutzt und die Benzinpreise von Tankstellen in der eigenen Umgebung über Internet oder Apps verglichen.
Grafik (Foto: IfD Allensbach)
Von der Möglichkeit bereits gehört haben weitere 61 Prozent, die das Angebot aber noch nicht genutzt haben. Besonders hoch ist die Resonanz auf die Benzinpreis-App bei Männern und jüngeren Altersgruppen. 30 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen haben bereits einen Preisvergleich vorgenommen. Von den 16- bis 29-jährigen Autofahrern sind es 39 Prozent, von den 60-jährigen und älteren dagegen nur 14 Prozent.
Das Angebot fällt durchaus auf fruchtbaren Boden: Fast zwei Drittel der Autofahrer achten beim Tanken auf den Benzinpreis und entscheiden sich regelmäßig oder zumindest gelegentlich für eine Tankstelle, bei der der Sprit günstiger ist als bei der Konkurrenz, selbst wenn sie dadurch einen Umweg in Kauf nehmen müssen: 33 Prozent tun dies regelmäßig, 29 Prozent entscheiden sich von Fall zu Fall. Lediglich 36 Prozent steuern dagegen in der Regel unabhängig von möglichen Preisunterschieden diejenige Tankstelle an, die besonders günstig liegt.
Grafik (Foto: IfD Allensbach)
Dabei gilt: Je größer der Wohnort (und damit in der Regel auch die Tankstellendichte), desto eher neigen Autofahrer dazu, ihre Tankstelle in Abhängigkeit vom Benzinpreis zu wählen .
Die Allensbacher Meinungsforscher befragten im November 1.461 Personen ab 16 Jahre
Autor: redMehr als 14.000 Tankstellen melden ihre Benzinpreise dem Bundeskartellamt bzw. der dort angesiedelten "Markttransparenzstelle für Kraftstoffe". Diese wiederum gibt die Informationen binnen Minuten an
die Betreiber von Internetseiten und Apps weiter.
Zunächst wurde das neue, häufig auch als "Benzinpreis-App" bezeichnete Angebot vom Bundeskartellamt und einigen großen Anbietern getestet, unter anderem vom ADAC, seit 1. Dezember läuft der Regelbetrieb. Die Benzinpreis-App stößt bei den Verbrauchern auf reges Interesse. 24 Prozent der deutschen Autofahrer haben das Angebot seit dessen Einführung im September bereits genutzt und die Benzinpreise von Tankstellen in der eigenen Umgebung über Internet oder Apps verglichen.
Grafik (Foto: IfD Allensbach)
Von der Möglichkeit bereits gehört haben weitere 61 Prozent, die das Angebot aber noch nicht genutzt haben. Besonders hoch ist die Resonanz auf die Benzinpreis-App bei Männern und jüngeren Altersgruppen. 30 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen haben bereits einen Preisvergleich vorgenommen. Von den 16- bis 29-jährigen Autofahrern sind es 39 Prozent, von den 60-jährigen und älteren dagegen nur 14 Prozent.
Das Angebot fällt durchaus auf fruchtbaren Boden: Fast zwei Drittel der Autofahrer achten beim Tanken auf den Benzinpreis und entscheiden sich regelmäßig oder zumindest gelegentlich für eine Tankstelle, bei der der Sprit günstiger ist als bei der Konkurrenz, selbst wenn sie dadurch einen Umweg in Kauf nehmen müssen: 33 Prozent tun dies regelmäßig, 29 Prozent entscheiden sich von Fall zu Fall. Lediglich 36 Prozent steuern dagegen in der Regel unabhängig von möglichen Preisunterschieden diejenige Tankstelle an, die besonders günstig liegt.
Grafik (Foto: IfD Allensbach)
Dabei gilt: Je größer der Wohnort (und damit in der Regel auch die Tankstellendichte), desto eher neigen Autofahrer dazu, ihre Tankstelle in Abhängigkeit vom Benzinpreis zu wählen .
Die Allensbacher Meinungsforscher befragten im November 1.461 Personen ab 16 Jahre
