"Ordentlich aufgeklärt?"
Sonntag, 15. Dezember 2013, 08:48 Uhr
Es geht um einen Leserbrief von Herrn Kobrow vom 12.12.13 (KN-FORUM: NACHTRAGSHAUSHALT FÜR FRANKENHAUSEN ) zu der es von der 2. Beigeordnete der Stadt Bad Frankenhausen ein Stellungnahme gibt...
Da die "breite Öffentlichkeit" weder die Bürgerversammlung am 10. Dezember (da waren genau 6 Bürger anwesend!)noch die Einwohnerfragestunde vor der letzten ordentlichen Stadtratssitzung für Informationen zu den "2 größten Neuverschuldungsprojekten in der Geschichte unserer Kurstadt" nutzte ist es doch gut, dass der Herr Kobrow hier mal alle ordentlich aufklärt!
Der Tagesordnungspunkt Nachtragshaushalt dauerte zwar nur 10 Minuten, aber wir Stadträte haben nicht in dieser kurzen Zeit die Entscheidung zum Solarpark und zu den Baumaßnahmen am Gymnasium getroffen! Zum Solarpark z.B. hat der Ältestenrat schon am Pfingstmontag(!) mehrere Stunden diskutiert, eben um genau eine Hau-Ruck-Entscheidung zu verhindern und um alle Vor- und Nachteile für die Stadt abzuwägen. Das ist dann auch in mehreren Beratungen mit Fachleuten und in den verschiedensten Gremien erfolgt, ganz ohne rosarote Brille.
Die Interessenbekundung zum Erwerb des Solarparks wurde dann mehrheitlich am 28. November beschlossen, wohl wissend, dass dieses Vorhaben nicht vollständig ohne Risiko ist. Was bitte ist an dieser Herangehensweise zu kritisieren? Es ist auf jeden Fall kein "Hände hinter den Kopf legen"!
Wenn Herr Kobrow von der "zweiten Wahrheit" spricht, dann hat sich der Stadtrat eben nach ausführlicher Information für die erste entschieden. Man kann ja unterschiedlicher Meinung zu Entscheidungen des Stadtrates sein, aber der Herr Kobrow soll doch bitte nicht dessen Arbeitsweise kritisieren, wenn er keine Ahnung davon hat.
In seinem Beitrag fehlt eigentlich nur noch die Hängematte, in der die ahnungslosen und gleichgültigen Stadträte schaukelnd ihre maßlosen Entschädigungen verprassen.
Sabine Zeidler
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE
2. Beigeordnete
Autor: khhDa die "breite Öffentlichkeit" weder die Bürgerversammlung am 10. Dezember (da waren genau 6 Bürger anwesend!)noch die Einwohnerfragestunde vor der letzten ordentlichen Stadtratssitzung für Informationen zu den "2 größten Neuverschuldungsprojekten in der Geschichte unserer Kurstadt" nutzte ist es doch gut, dass der Herr Kobrow hier mal alle ordentlich aufklärt!
Der Tagesordnungspunkt Nachtragshaushalt dauerte zwar nur 10 Minuten, aber wir Stadträte haben nicht in dieser kurzen Zeit die Entscheidung zum Solarpark und zu den Baumaßnahmen am Gymnasium getroffen! Zum Solarpark z.B. hat der Ältestenrat schon am Pfingstmontag(!) mehrere Stunden diskutiert, eben um genau eine Hau-Ruck-Entscheidung zu verhindern und um alle Vor- und Nachteile für die Stadt abzuwägen. Das ist dann auch in mehreren Beratungen mit Fachleuten und in den verschiedensten Gremien erfolgt, ganz ohne rosarote Brille.
Die Interessenbekundung zum Erwerb des Solarparks wurde dann mehrheitlich am 28. November beschlossen, wohl wissend, dass dieses Vorhaben nicht vollständig ohne Risiko ist. Was bitte ist an dieser Herangehensweise zu kritisieren? Es ist auf jeden Fall kein "Hände hinter den Kopf legen"!
Wenn Herr Kobrow von der "zweiten Wahrheit" spricht, dann hat sich der Stadtrat eben nach ausführlicher Information für die erste entschieden. Man kann ja unterschiedlicher Meinung zu Entscheidungen des Stadtrates sein, aber der Herr Kobrow soll doch bitte nicht dessen Arbeitsweise kritisieren, wenn er keine Ahnung davon hat.
In seinem Beitrag fehlt eigentlich nur noch die Hängematte, in der die ahnungslosen und gleichgültigen Stadträte schaukelnd ihre maßlosen Entschädigungen verprassen.
Sabine Zeidler
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE
2. Beigeordnete
