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Musikschule bleibt

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 17:49 Uhr
In dem „Käß-Papier“ das der Landkreis vor einiger Zeit in Auftrag gegeben hatte, kn berichtete bereits mehrfach, stand auch, dass zur Senkung der Kosten, die Musikschule in andere Räume umziehen sollte.

Im Vorschlag des Käß-Papiers , zur Senkung der Kosten in der Kreisverwaltung, hieß es, die Kreismusikschule, Konservatorium, sollte in eine kreiseigene Immobilie umziehen, um Mitkosten zu sparen.

Deshalb war im Dezember 2012 schon mal vorsorglich der Mietvertrag für die Räume im Schloss zum 31.12.2013 bei der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten gekündigt worden. Es bestand ja die Möglichkeit in die leerstehende Glückauf-Schule von Sondershausen nach Jecha zu ziehen.

Die Kündigung sorgte für einige Aufregung und es kam zu einem Gespräch zwischen dem Kultusministerium, Staatssekretär Deufel, und Landrätin Antje Hochwind (SPD). Eines wurde jedoch klar, für den Umzog würde es vom Ministerium keine Fördermittel geben, da man ja auch die Stiftung seitens des Ministeriums unterstützt.

Trotzdem hatte die Aussprache dann doch seine gute Seite, denn der Mitvertrag wurde deutlich verbessert. Statt der ursprünglich rund 22.800 Euro im Jahr, plus Betriebskosten in gleicher Höhe, senken sich die Kaltmietkosten jetzt um 10.500 Euro pro Jahr, weil man auch den Silberraum im Schloss für das Üben mit dem Schlagzeug nicht mehr benötigen wird.

In den Westflügel wird in einen der Räume eine Schallschutzkabine eingebaut, für die das Ministerium rund 12.000 Euro hinlegt und der Förderverein der Musikschule die noch fehlenden 3.300 Euro zusteuert. In dieser Schallschutzkabine können dann die Übungen der Schlagzeuger stattfinden, die bisher aus dem Westflügel „verbannt“ worden waren, weil sonst der ganze Unterricht gestört worden wäre.

Die neuen Mietkosten stellen sich so wesentlich besser dar, dass der Umzug in die Glückauf-Schule nicht erfolgen muss, denn dort hätte es Sanierungskosten in Höhe von 350.000 Euro mindestens gegeben.
Dass man den „Blauen Saal“ nur noch vier Mal im Jahr nutzen kann, statt bisher 10 Mal ist nicht so tragisch, so der Leiter der Musikschule, Matthias Deichstetter, da es genügend geeignete andere Räume gibt, denn die Miete für den „Blauen Saal“ beträgt pro Veranstaltung immerhin rund 300 Euro.

Zusätzlicher Effekt für den Landkreis. Die Stiftung verpflichtet sich bis Ende 2014 die Fenster des Westflügels abzudichten, so dass auch noch eine Senkung der Betriebskosten erfolgen könnte.

Damit verbleibt die Kreismusikschule in den historischen Räumen des Schlosses Sondershausen.
Autor: khh

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