Verkehr Thema auch im Hauptausschuss
Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:02 Uhr
In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses des Sondershäuser Stadtrats ging es auch um die Verkehrskonferenz des Kyffhäuserkreises vom letzten Dienstag.
Die anwesenden Ortsteilbürgermeister von Hohenebra, Dieter Kroneberg, und Thalebra, Rainer Gschwind sprachen sich deutlich gegen eine Schließung der Haltepunkte an der Bahnstrecke Nordhausen - Erfurt aus, ganz besonders natürlich gegen den der Schließung des Haltepunkts Hohenebra Ort. Sie baten den Bürgermeister von Sondershausen Joachim Kreyer (CDU) um Unterstützung.
Im Stadtrat herrschte Unverständnis über die Pläne der Bahn. Bauamtsleiter Manfred Kucksch: "Es gibt rund 35 Haltepunkte in Thüringen die eine ähnliche Passagierfrequenz haben wie die vier an dieser Bahnstrecke und die anderen Werden nicht geschlossen. Von sechs zu schließenden Haltepunkten in Thüringen liegen fünf im Kyffhäuserkreis (Reinsdorf an der Strecke Sangerhausen - Erfurt kommt noch dazu).
Kucksch äußerte noch mals sein Unverständnis, dass zur Stellungnahme der Stadt noch nicht mal der Erhalt bestätigt wurde.
Der höhere Takt auf der Bahnstrecke Nordhausen - Erfurt wird auch der Stadt Sondershausen erheblich Geld kosten. Es müssen laut Kreyer drei Bahnschranken erneuert werden, und einen Teil der Kosten müssen die Kommunen übernehmen, was in Summe immerhin 450.000 Euro ausmachen wird. Zum Dank werden dann auch noch die Haltepunkte geschlossen.
Auch wenn es schwer fällt, Kucksch räumte ein, dass man aus finanzieller Sicht auch die Bahn verstehen kann, wenn sie hier einige sehr sanierungsbedürftige Haltepunkte schließen will, denn die Sanierung eines Haltepunkts wird ca 250.000 Euro kosten.
Empörung herrscht auch über die Milchmädchenrechnung der Bahn, dass man 40 Minuten Einsparung an Fahrzeit nach München habe. Was die Bewohner der anliegende Orte jetzt länger brauchen um überhaupt erst mal zu einem funktionierenden Bahnhof zu kommen, wird nicht aufgerechnet.
Der Ortsteilsbürgermeister von Himmelsberg, Andreas Fritsch, forderte auch eine Verbesserung der Kreis- und Landstraßen. Nicht nur an die B4 denken, auf anderen Straßen geht es katastrophaler zu. Und in der Tat, von Toba nach Kleinberndten und weiter zu fahren ist eine Zumutung.
Weiterer Kritikpunkt von Fritsch, die Buslinie entsprechen in ihren Fahrzeiten meist nicht mehr den Erfordernissen.
Kreyer führte dazu ins Feld, vielleicht müssen wir auch bald dem Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns folgen, dort gibt es wohl bereits Bürgerbusse (Kleinbusse) die von Ehrenamtlern gefahren werden.
Autor: khhDie anwesenden Ortsteilbürgermeister von Hohenebra, Dieter Kroneberg, und Thalebra, Rainer Gschwind sprachen sich deutlich gegen eine Schließung der Haltepunkte an der Bahnstrecke Nordhausen - Erfurt aus, ganz besonders natürlich gegen den der Schließung des Haltepunkts Hohenebra Ort. Sie baten den Bürgermeister von Sondershausen Joachim Kreyer (CDU) um Unterstützung.
Im Stadtrat herrschte Unverständnis über die Pläne der Bahn. Bauamtsleiter Manfred Kucksch: "Es gibt rund 35 Haltepunkte in Thüringen die eine ähnliche Passagierfrequenz haben wie die vier an dieser Bahnstrecke und die anderen Werden nicht geschlossen. Von sechs zu schließenden Haltepunkten in Thüringen liegen fünf im Kyffhäuserkreis (Reinsdorf an der Strecke Sangerhausen - Erfurt kommt noch dazu).
Kucksch äußerte noch mals sein Unverständnis, dass zur Stellungnahme der Stadt noch nicht mal der Erhalt bestätigt wurde.
Der höhere Takt auf der Bahnstrecke Nordhausen - Erfurt wird auch der Stadt Sondershausen erheblich Geld kosten. Es müssen laut Kreyer drei Bahnschranken erneuert werden, und einen Teil der Kosten müssen die Kommunen übernehmen, was in Summe immerhin 450.000 Euro ausmachen wird. Zum Dank werden dann auch noch die Haltepunkte geschlossen.
Auch wenn es schwer fällt, Kucksch räumte ein, dass man aus finanzieller Sicht auch die Bahn verstehen kann, wenn sie hier einige sehr sanierungsbedürftige Haltepunkte schließen will, denn die Sanierung eines Haltepunkts wird ca 250.000 Euro kosten.
Empörung herrscht auch über die Milchmädchenrechnung der Bahn, dass man 40 Minuten Einsparung an Fahrzeit nach München habe. Was die Bewohner der anliegende Orte jetzt länger brauchen um überhaupt erst mal zu einem funktionierenden Bahnhof zu kommen, wird nicht aufgerechnet.
Der Ortsteilsbürgermeister von Himmelsberg, Andreas Fritsch, forderte auch eine Verbesserung der Kreis- und Landstraßen. Nicht nur an die B4 denken, auf anderen Straßen geht es katastrophaler zu. Und in der Tat, von Toba nach Kleinberndten und weiter zu fahren ist eine Zumutung.
Weiterer Kritikpunkt von Fritsch, die Buslinie entsprechen in ihren Fahrzeiten meist nicht mehr den Erfordernissen.
Kreyer führte dazu ins Feld, vielleicht müssen wir auch bald dem Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns folgen, dort gibt es wohl bereits Bürgerbusse (Kleinbusse) die von Ehrenamtlern gefahren werden.
