Beitragsentlastung für Eltern gefordert
Freitag, 17. Januar 2014, 15:35 Uhr
Anlässlich der aktuellen Rentendiskussion fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh eine Beitragsentlastung für Eltern...
Familien bekommen nicht nur zu wenig Rente, sie werden auch bei den Rentenbeiträgen übermäßig zur Kasse gebeten, weil überhaupt nicht danach unterschieden wird, ob ein Versicherter Kinder erzieht oder nicht. Dabei ist die Erziehungsleistung ausschlaggebend dafür, ob es in Zukunft überhaupt noch ein funktionsfähiges Rentensystem gibt. Das hat das Bundesverfassungsgericht schon vor über 10 Jahren klargestellt. Diese Gerechtigkeitslücke muss jetzt endlich durch eine Beitragsentlastung für Eltern geschlossen werden.
Zeh fordert konkret, das Existenzminimum von Kindern bei der Berechnung der Rentenbeiträge freizustellen: Wie in der Steuer muss es auch in der Rente einen Kinderfreibetrag geben, so Zeh.
Zeh sieht in der dringend überfälligen kinderzahlabhängigen Beitragsentlastung auch einen wichtigen Weg, um die finanzielle Benachteiligung von Familien zu überwinden: Als Folge der familienblinden Sozialbeiträge rutscht eine vierköpfige Familie sogar bei einem Facharbeiterlohn nach gesetzlichen Abzügen netto unter die Armutsgrenze, so Zeh.
Mit Blick auf die Finanzierung fordert Zeh die Rentenpolitik zu mehr Ehrlichkeit auf: Um die verfassungsrechtlich gebotene Entlastung von Familien zu erreichen, müssen wir auch darüber nachdenken, wie wir Versicherte ohne Kinder stärker einbeziehen können. Das ist keine Strafe für Kinderlosigkeit, sondern eine Vorsorge für die Zukunft aller Versicherten, ob mit oder ohne Kinder. Wir müssen endlich klar sagen, dass Geldbeiträge alleine den Generationenvertrag Rente nicht sichern können. Für die Zukunft kann man nur mit Kindern vorsorgen. Mit gutem Grund hat auch das Bundesverfassungsgericht deshalb zu einer maßvollen Umverteilung im Rentensystem aufgefordert, um die Benachteiligung von Familien mit Kindern im Rentenrecht abzubauen, so Verbandspräsident Klaus Zeh.
Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.
Autor: redFamilien bekommen nicht nur zu wenig Rente, sie werden auch bei den Rentenbeiträgen übermäßig zur Kasse gebeten, weil überhaupt nicht danach unterschieden wird, ob ein Versicherter Kinder erzieht oder nicht. Dabei ist die Erziehungsleistung ausschlaggebend dafür, ob es in Zukunft überhaupt noch ein funktionsfähiges Rentensystem gibt. Das hat das Bundesverfassungsgericht schon vor über 10 Jahren klargestellt. Diese Gerechtigkeitslücke muss jetzt endlich durch eine Beitragsentlastung für Eltern geschlossen werden.
Zeh fordert konkret, das Existenzminimum von Kindern bei der Berechnung der Rentenbeiträge freizustellen: Wie in der Steuer muss es auch in der Rente einen Kinderfreibetrag geben, so Zeh.
Zeh sieht in der dringend überfälligen kinderzahlabhängigen Beitragsentlastung auch einen wichtigen Weg, um die finanzielle Benachteiligung von Familien zu überwinden: Als Folge der familienblinden Sozialbeiträge rutscht eine vierköpfige Familie sogar bei einem Facharbeiterlohn nach gesetzlichen Abzügen netto unter die Armutsgrenze, so Zeh.
Mit Blick auf die Finanzierung fordert Zeh die Rentenpolitik zu mehr Ehrlichkeit auf: Um die verfassungsrechtlich gebotene Entlastung von Familien zu erreichen, müssen wir auch darüber nachdenken, wie wir Versicherte ohne Kinder stärker einbeziehen können. Das ist keine Strafe für Kinderlosigkeit, sondern eine Vorsorge für die Zukunft aller Versicherten, ob mit oder ohne Kinder. Wir müssen endlich klar sagen, dass Geldbeiträge alleine den Generationenvertrag Rente nicht sichern können. Für die Zukunft kann man nur mit Kindern vorsorgen. Mit gutem Grund hat auch das Bundesverfassungsgericht deshalb zu einer maßvollen Umverteilung im Rentensystem aufgefordert, um die Benachteiligung von Familien mit Kindern im Rentenrecht abzubauen, so Verbandspräsident Klaus Zeh.
Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.
