Forum: Wieder wird Geld verbannt
Montag, 20. Januar 2014, 15:47 Uhr
Nur in diesem Falle nicht vom Steuerzahler, aber dafür von den 19 Millionen ehrlichen Mitgliedern des ADAC. Wer sich über das Abschneiden von den Autotests der deutschen Autos gewundert hat, dem sei an dieser Stelle gesagt, wie das unter anderem so läuft. Eine Wortmeldung von Jochen Kleemann im Forum der Nordthüringer Online-Zeitungen...
Sie sind Journalist einer Automobilfachzeitschrift, oder leitender Mitarbeiter eines renommierten Automobilclubs. Sie, oder ein Mitglied ihrer Familie möchte mal mit einem Cabrio im Sommer nach Nizza, oder sonst wo hin, in Richtung Süden fahren. Kein Problem, sie müssen dafür nur einige Pluspunkte bei der Bewertung des Fahrzeuges im nächsten Testbericht mehr geben, als bei der "Pfefferminzmarke". Und schon haben sie den Mietpreis für die Nutzung des Cabrios gespart. Vielleicht auch noch die Kosten für den Kraftstoff.
Weshalb steht doch gleich der Exbundespräsident derzeitig vor Gericht? Ja- genau, wegen Vorteilsnahme!
Somit sollte sich doch der ermittelnde Staatsanwalt im Fall Wulff, mal auf die gesamte Chef-Crew des ADAC stürzen. Hier geht es bestimmt um mehr, als nur 760 Euro! Denn seit heute werden auch die Crashtests, Reifentests usw. des ADAC angezweifelt.
Nun, wen verwundert es dann, dass dieser Betrug jetzt einen Rattenschwanz nach sich zieht, der vorerst kein Ende haben wird? Viele Autofahrer haben sich auf diesen Club und seine Arbeit verlassen und davon gar Kaufentscheidungen beim Autokauf getroffen. Einige haben zum Beispiel bei der Urlaubsplanung ihre Reiseroute so ausgewählt, dass sie garantiert durch einen vom ADAC als sicher geprüften Tunnel führt.
Nur sehe ich aus meiner Sicht derzeitig kein Licht am Ende des Tunnels für den ADAC! Denn liest man intensiv die Presseberichte zum Thema ADAC, so kommt man zu keiner guten Perspektive für dieses Versicherungsunternehmen. Die gesamte Fahrzeugindustrie geht im Moment auf Distance zum Club. Aber was machen die Mitglieder, wollen die zusehen, wie die oben genannte Eurosumme verbrannt wird, damit der BETRÜGER weich fällt?
Für mich kann ich sagen, ich bin auch auf diese Versicherung gleich nach der Wende reingefallen. Als ich deren Machenschaften (wie von mir beschrieben) auf die Spur kam, habe ich sofort gekündigt. Aber mit enormen Schwierigkeiten von Seiten des ADAC. Damals war ich der Meinung und dies habe ich auch dem Herrn am Telefon in München gesagt, dass ich mich nicht an der Volksverdummung beteiligen will.
Schon hatte ich zwei Tage später die Bestätigung meiner Kündigung im Kasten. Aber letztlich hat es insgesamt gut zwei Monate gedauert.
Wir alle und die Mitglieder des ADAC, dürfen gespannt sein, wie Herr Obermaier nun den Kopf aus der Schlinge ziehen wird. Na und von Herrn Ramstetter selbst will ich erst gar nicht reden. Dem ist doch um seine Zukunft mit 250.000 Euro nicht bange. Wenn es möglich wäre, dass nun alle 19 Millionen Mitglieder des ADAC kündigen und ihre gezahlten Beiträge für 2014 zurück fordern, dann müsste Herr Obermair und Ramstetter das Geld von zu Hause wieder mitbringen.
Warum auch Obermair? Na der Chef steht doch für die Fehler in seinem Unternehmen ein, oder? Der Fisch stinkt bekanntlich am Kopf zuerst. Vielleicht bekommen diese Engel jetzt mal alle kalte Füsse!
Jochen Kleemann, Nordhausen
Sie sind Journalist einer Automobilfachzeitschrift, oder leitender Mitarbeiter eines renommierten Automobilclubs. Sie, oder ein Mitglied ihrer Familie möchte mal mit einem Cabrio im Sommer nach Nizza, oder sonst wo hin, in Richtung Süden fahren. Kein Problem, sie müssen dafür nur einige Pluspunkte bei der Bewertung des Fahrzeuges im nächsten Testbericht mehr geben, als bei der "Pfefferminzmarke". Und schon haben sie den Mietpreis für die Nutzung des Cabrios gespart. Vielleicht auch noch die Kosten für den Kraftstoff.
Weshalb steht doch gleich der Exbundespräsident derzeitig vor Gericht? Ja- genau, wegen Vorteilsnahme!
Somit sollte sich doch der ermittelnde Staatsanwalt im Fall Wulff, mal auf die gesamte Chef-Crew des ADAC stürzen. Hier geht es bestimmt um mehr, als nur 760 Euro! Denn seit heute werden auch die Crashtests, Reifentests usw. des ADAC angezweifelt.
Nun, wen verwundert es dann, dass dieser Betrug jetzt einen Rattenschwanz nach sich zieht, der vorerst kein Ende haben wird? Viele Autofahrer haben sich auf diesen Club und seine Arbeit verlassen und davon gar Kaufentscheidungen beim Autokauf getroffen. Einige haben zum Beispiel bei der Urlaubsplanung ihre Reiseroute so ausgewählt, dass sie garantiert durch einen vom ADAC als sicher geprüften Tunnel führt.
Nur sehe ich aus meiner Sicht derzeitig kein Licht am Ende des Tunnels für den ADAC! Denn liest man intensiv die Presseberichte zum Thema ADAC, so kommt man zu keiner guten Perspektive für dieses Versicherungsunternehmen. Die gesamte Fahrzeugindustrie geht im Moment auf Distance zum Club. Aber was machen die Mitglieder, wollen die zusehen, wie die oben genannte Eurosumme verbrannt wird, damit der BETRÜGER weich fällt?
Für mich kann ich sagen, ich bin auch auf diese Versicherung gleich nach der Wende reingefallen. Als ich deren Machenschaften (wie von mir beschrieben) auf die Spur kam, habe ich sofort gekündigt. Aber mit enormen Schwierigkeiten von Seiten des ADAC. Damals war ich der Meinung und dies habe ich auch dem Herrn am Telefon in München gesagt, dass ich mich nicht an der Volksverdummung beteiligen will.
Schon hatte ich zwei Tage später die Bestätigung meiner Kündigung im Kasten. Aber letztlich hat es insgesamt gut zwei Monate gedauert.
Wir alle und die Mitglieder des ADAC, dürfen gespannt sein, wie Herr Obermaier nun den Kopf aus der Schlinge ziehen wird. Na und von Herrn Ramstetter selbst will ich erst gar nicht reden. Dem ist doch um seine Zukunft mit 250.000 Euro nicht bange. Wenn es möglich wäre, dass nun alle 19 Millionen Mitglieder des ADAC kündigen und ihre gezahlten Beiträge für 2014 zurück fordern, dann müsste Herr Obermair und Ramstetter das Geld von zu Hause wieder mitbringen.
Warum auch Obermair? Na der Chef steht doch für die Fehler in seinem Unternehmen ein, oder? Der Fisch stinkt bekanntlich am Kopf zuerst. Vielleicht bekommen diese Engel jetzt mal alle kalte Füsse!
Jochen Kleemann, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
