Positive Entwicklung
Dienstag, 21. Januar 2014, 10:09 Uhr
Die Thüringer Amtsgerichte entschieden in den ersten zehn Monaten 2013 über 2 638 Insolvenzverfahren. Davon entfielen 13,9 Prozent auf Unternehmen und 86,1 Prozent auf übrige Schuldner. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick...
Damit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 539 Anträge bzw. 17,0 Prozent zurück.
2 446 Verfahren bzw. 92,7 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 176 Verfahren bzw. 6,7 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 16 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 398 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 151.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging in den ersten zehn Monaten 2013 gegenüber 2012 um 67 Verfahren bzw. 15,5 Prozent auf 366 Unternehmen zurück. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 2 598 Arbeitnehmer. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 76 Verfahren im Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, gefolgt vom Baugewerbe mit 66 Verfahren.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen im Vorjahresvergleich um vier Anträge zurück. Im Baugewerbe waren es 27 Anträge weniger. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Rückgang um 16 Anträge auf 42 insolvente Unternehmen. In den Dienstleistungsbereichen verlief die Entwicklung des Insolvenzgeschehens sehr unterschiedlich.
Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (203 Anträge) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (111 Anträge) Insolvenz anmelden. Bei den übrigen Schuldnern wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 2 272 Verfahren gezählt, 472 Verfahren bzw. 17,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Von 1 681 privaten Verbrauchern wurde von Januar bis Oktober 2013 das Insolvenzrecht in Anspruch genommen. Das waren 401 Verfahren bzw. 19,3 Prozent weniger als in den ersten zehn Mona-ten 2012.
Weitere 540 Verfahren (Januar bis Oktober 2012: 595 Verfahren) betrafen ehemals selbständig Tätige, die die erneute Aufnahme eines früheren Insolvenzverfahrens beantragten.
Autor: redDamit ging nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Gesamtzahl der Insolvenzverfahren im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 539 Anträge bzw. 17,0 Prozent zurück.
2 446 Verfahren bzw. 92,7 Prozent aller Insolvenzanträge wurden eröffnet. 176 Verfahren bzw. 6,7 Prozent wurden mangels Masse abgewiesen und 16 Verfahren endeten mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen bezifferten die Gerichte auf rund 398 Millionen Euro. Pro Verfahren standen Forderungen von durchschnittlich 151.000 Euro aus.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging in den ersten zehn Monaten 2013 gegenüber 2012 um 67 Verfahren bzw. 15,5 Prozent auf 366 Unternehmen zurück. Diese insolventen Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt des Antrages noch 2 598 Arbeitnehmer. Der wirtschaftliche Schwerpunkt der Unternehmensinsolvenzen lag mit 76 Verfahren im Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, gefolgt vom Baugewerbe mit 66 Verfahren.
Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ging im Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen im Vorjahresvergleich um vier Anträge zurück. Im Baugewerbe waren es 27 Anträge weniger. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es einen Rückgang um 16 Anträge auf 42 insolvente Unternehmen. In den Dienstleistungsbereichen verlief die Entwicklung des Insolvenzgeschehens sehr unterschiedlich.
Nach Rechtsformen betrachtet mussten am häufigsten Gesellschaften mit beschränkter Haftung (203 Anträge) sowie Einzelunternehmen, Freie Berufe und Kleingewerbe (111 Anträge) Insolvenz anmelden. Bei den übrigen Schuldnern wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 2 272 Verfahren gezählt, 472 Verfahren bzw. 17,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Von 1 681 privaten Verbrauchern wurde von Januar bis Oktober 2013 das Insolvenzrecht in Anspruch genommen. Das waren 401 Verfahren bzw. 19,3 Prozent weniger als in den ersten zehn Mona-ten 2012.
Weitere 540 Verfahren (Januar bis Oktober 2012: 595 Verfahren) betrafen ehemals selbständig Tätige, die die erneute Aufnahme eines früheren Insolvenzverfahrens beantragten.

