Thema Sicherheit
Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:46 Uhr
Bei der heute am Vormittag stattgefundenen Bilanzpressekonferenz der Kyffhäusersparkasse ging es auch um das Thema Sicherheit und SEPA und Zinsen. Hier die Einzelheiten....
Die Überfälle auf Kreditinstitute im Kyffhäuserkreis hat auch die Kyffhäusersparkasse veranlasst, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken. Sparkassenvorstand Hans-Joachim Warnecke infurmierte nochmals über die eingeleiteten Maßnahmen.
In Abstimmung mit der Polizeiinspektion Kyffhäuser werden die Geschäftsstellen in allen Orten intensiver bestreift. Zusätzlich wurde ein privater Wachdienst beauftragt, der sämtliche Geschäftsstellen im Kreis beobachtet.
Durch diese Maßnahmen soll das Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter und Kunden verstärkt werden. Potentielle Täter sollen abgeschreckt werden.
Auch in den Filialen wurden die Sicherheitsvorkehrungen überprüft. Zusätzlich gab es Mitarbeiterschulungen zum Thema Sicherheitsvorkehrungen und eigenem Schutz. Trotzdem, so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Heilmann bleibt immer ein Restrisiko für einen klassischen Banküberfall übrig.
SEPA kann bereits angewendet werden
Die Verschiebung der Frist für die Umstellung auf das neue europäische Zahlungssystem SEPA auf den 1. August ist zwar sicher, aber aber wie Heilmann informierte funktioniere das System bereits und man könne die neuen Nummern verwenden. Eigentlich war der 1. Februar die Frist für die SEPA-Umstellung gewesen.
Im Euro-Zahlungsraum SEPA ("Single Euro Payments Area") wird nicht mehr zwischen grenzüberschreitenden und nationalen Zahlungen unterschieden. Vorteile für die Kunden der Kyffhäusersparkasse (und der anderen Kreditinstitute) ergeben sich nur bei Auslandsüberweisungen. Es sind hauptsächlich Geschäftskunden, die von disem neuen Zahlunssystem profitieren.
Es hängt ein ganz schöner Verwaltungsaufwand dran, an der Umstellung auf dieses neue Zahlungssystem. Persönlich merkt man es ja ständig, da von allen möglichen Ecken und Ende einem die Briefe ins Haus schwirren. Bei der Papierflut spricht keiner über Umweltschutz.
Heilmann bstätigte, man müsse diesen hohen Aufwand betreiben, weil die geforderten Sicherheitsbestimmen es so verlangen. Über die der Kyffhäusersparkasse entstehende zusätzlichen Kosten konnte Heilmann noch nichts sagen, wobei vieles auch interne Verwaltungsaufwand sei.
Bei Fragen zum Zahlungs-System SEPA stehen die Mitarbeiter den Kunden der Sparkasse gern zur Verfügen, so Heilmann.
Auf ein anderes "Sicherheitsrisiko" wies Andreas Fingerhut vom Geschäftskundenservice hin. Man solle sich bei Angeboten nicht nur von hohen Zinsen blenden lassen. Hohe Zinsen könnte häufig auch hohes Risiko bei der Geldanlage bedeuten. Deshalb mehr als einmal prüfen, ob man mit seinem Geld beim Anlegen wirklich hohe Risiken eingehen will und ob man es sich auch erlauben könne.
Die Pleite des Windpark-Anlegers "Prokon", die aktuell die Medien beschäftigt, zeige es recht deutlich.
Autor: khhDie Überfälle auf Kreditinstitute im Kyffhäuserkreis hat auch die Kyffhäusersparkasse veranlasst, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken. Sparkassenvorstand Hans-Joachim Warnecke infurmierte nochmals über die eingeleiteten Maßnahmen.
In Abstimmung mit der Polizeiinspektion Kyffhäuser werden die Geschäftsstellen in allen Orten intensiver bestreift. Zusätzlich wurde ein privater Wachdienst beauftragt, der sämtliche Geschäftsstellen im Kreis beobachtet.
Durch diese Maßnahmen soll das Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter und Kunden verstärkt werden. Potentielle Täter sollen abgeschreckt werden.
Auch in den Filialen wurden die Sicherheitsvorkehrungen überprüft. Zusätzlich gab es Mitarbeiterschulungen zum Thema Sicherheitsvorkehrungen und eigenem Schutz. Trotzdem, so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Heilmann bleibt immer ein Restrisiko für einen klassischen Banküberfall übrig.
SEPA kann bereits angewendet werden
Die Verschiebung der Frist für die Umstellung auf das neue europäische Zahlungssystem SEPA auf den 1. August ist zwar sicher, aber aber wie Heilmann informierte funktioniere das System bereits und man könne die neuen Nummern verwenden. Eigentlich war der 1. Februar die Frist für die SEPA-Umstellung gewesen.
Im Euro-Zahlungsraum SEPA ("Single Euro Payments Area") wird nicht mehr zwischen grenzüberschreitenden und nationalen Zahlungen unterschieden. Vorteile für die Kunden der Kyffhäusersparkasse (und der anderen Kreditinstitute) ergeben sich nur bei Auslandsüberweisungen. Es sind hauptsächlich Geschäftskunden, die von disem neuen Zahlunssystem profitieren.
Es hängt ein ganz schöner Verwaltungsaufwand dran, an der Umstellung auf dieses neue Zahlungssystem. Persönlich merkt man es ja ständig, da von allen möglichen Ecken und Ende einem die Briefe ins Haus schwirren. Bei der Papierflut spricht keiner über Umweltschutz.
Heilmann bstätigte, man müsse diesen hohen Aufwand betreiben, weil die geforderten Sicherheitsbestimmen es so verlangen. Über die der Kyffhäusersparkasse entstehende zusätzlichen Kosten konnte Heilmann noch nichts sagen, wobei vieles auch interne Verwaltungsaufwand sei.
Bei Fragen zum Zahlungs-System SEPA stehen die Mitarbeiter den Kunden der Sparkasse gern zur Verfügen, so Heilmann.
Auf ein anderes "Sicherheitsrisiko" wies Andreas Fingerhut vom Geschäftskundenservice hin. Man solle sich bei Angeboten nicht nur von hohen Zinsen blenden lassen. Hohe Zinsen könnte häufig auch hohes Risiko bei der Geldanlage bedeuten. Deshalb mehr als einmal prüfen, ob man mit seinem Geld beim Anlegen wirklich hohe Risiken eingehen will und ob man es sich auch erlauben könne.
Die Pleite des Windpark-Anlegers "Prokon", die aktuell die Medien beschäftigt, zeige es recht deutlich.
