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Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte.

Sonntag, 26. Januar 2014, 20:05 Uhr
Feuerwehr Sondershausen - Mitte zog am Samstagabend Bilanz für 2013. Wie sie ausfiel hat kn erfahren...


Einen Rückblick über die Aktivitäten der Kameraden in der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen - Mitte gab der Wehrführer Sven Wreden am Samstag, dem 25. Januar, vor den Kameraden und Gästen anlässlich der Jahreshauptversammlung.

Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte. (Foto: Günter Herting) Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte. (Foto: Günter Herting)

Er lobte die Einsatzbereitschaft der 40 Kameraden, darunter 7 Kameradinnen, aber er musste auch Kritik an der Beteiligung an der Ausbildung und Einsatzbereitschaft von 5 Kameraden üben, die kaum Interesse an der Mitarbeit zeigten und folgerichtig als Mitglieder der Wehr ausgeschlossen wurden.

Sein Ausspruch: “Lieber 5 verlässliche Kameraden als 20, bei denen man nicht weiß, ob sie bei Einsätzen zur Verfügung stehen“.
Die Ausbildung 2013 erfolgte an 49 Dienstabenden, mit einer Dienstbeteiligung von 50 %, dies ist in Anbetracht der Kameraden, die überörtliche Arbeitsstellen haben, zufriedenstellend.

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, qualifizieren sich die Kameraden an Lehrgängen zum Maschinisten, Gruppenführer, Truppführer und Atemschutzgeräteträger.
Die Alarmierung der Kameraden erfolgte 2013 zu 99 Einsätzen.
22mal erfolgte der Einsatz zu Brandeinsätzen, darunter zu 10 Wohnungs- und Gebäudebränden.
Zu 74 Hilfeleistungen, darunter 13 Verkehrsunfälle, wurden die Kameraden ebenfalls alarmiert, 3 Fehlalarmieren vervollständigen die Statistik.

„Obwohl die durchschnittliche Beteiligung mit 8 Kameraden an den Einsätzen abgesichert wurde, muss künftig eine weitere Stabilisierung der Mannschaftsstärke erfolgen“, so der Wehrführer Sven Wreden.
Die Zusammenarbeit mit anderen Wehren erfolgte bei einer Großübung am DRK Krankenhaus und bei einer Übung mit der Ortsteilwehr Berka.
Weitere Besuche bei örtlichen Wehren förderte die Verbundenheit und den Erfahrungsaustausch der Kameraden für künftige gemeinsame Einsätze.
Als Stadtbrandmeister, zuständig für weiter 13 Ortsteilfeuerwehren, musste Wreden einige Einsätze in den Ortsteilen, wegen fehlender Einsätzbereitschaft durch die Stadt Feuerwehr, anweisen.
An der Absicherung und Beteiligung zu den kulturellen Höhepunkten - wie Thüringentag, die 130 Jahrfeier der Feuerwehr Sondershausen - Mitte, 21. Kreisfeuerwehrtag und der Absicherung des Weihnachtsmarktes - waren die Kameraden beteiligt.
Für die Unterstützung zur Bewältigung seiner Aufgaben in der Doppelfunktion als Wehrführer und Stadtbrandmeister bedankte sich Sven Wreden bei seinen Kameraden.

„Die Vereinsarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen - Mitte hält die Truppe zusammen. und unterstützt die Einsatzabteilung“, so der Beitrag des Vereinsvorsitzenden Heiko Degenhardt.
Mit gemeinsamen Veranstaltungen, Wanderungen, Fahrten und Feiern wurde das Vereinsleben im Jahre 2013 bereichert und trug zur Festigung der Kameradschaft bei.
Die Höhepunkte waren die 130-Jahrfeier der Wehr im September 2013.
Ein Dank ging an die zahlreichen Sponsoren für die Unterstützung der Vereinsarbeit. Aber auch an die Hochwasseropfer im Juni wurde gedacht und eine Geldspende gesammelt.

Mit vielen Dankesworten und einem Präsent wurde der Jugendwart Peter Kaschak nach 30-jähriger erfolgreicher Arbeit mit dem Feuerwehrnachwuchs verabschiedet.
Er hat seine Arbeit mit der Heranführung an die Aufgaben der künftigen Einsatzkräfte sehr ernst genommen.
Bei Sport und Spiel mit einer immer neuen interessanten Aufgabenstellung und viel Abwechslung mit Reisen, Teilnahme an Wettbewerben, hatte er einen großen Anteil an der Nachwuchsförderung.

Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte. (Foto: Günter Herting) Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte. (Foto: Günter Herting)

Zurzeit werden 23 Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahre an die künftigen Aufgaben der Einsatzkräfte herangeführt.
Für seine Leistungen wurde bekam er von der Landrätin Antje Hochwind, dem Bürgermeister Joachim Kreyer, der Wehrführung und der Jugendfeuerwehr ein herzliches Dankeschön.
Künftig wird Kamerad Sebastian Thiersch die Aufgaben des Jugendwartes übernehmen.
Für die bisherige Unterstützung in der Jugendarbeit bekamen einige Kameraden ein Präsent.

Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte. (Foto: Günter Herting) Beförderungen, Verabschiedungen und Dankesworte. (Foto: Günter Herting)

Landrätin beglückwünscht Luisa Messelis zum Atemschutzgeräteträger

Die Landrätin Antje Hochwind sprach den Angehörigen der Wehr ihren Dank für die Einsätze zur Hilfe bei Bränden und Hilfseinsätzen für die Bevölkerung aus.

Der Bürgermeister Joachim Kreyer lobte die gemeinnützige Aufgabenbewältigung der Einsatzkräfte. Er sagte: „Eure Einsatzbereitschaft ist eine Garantie für die Sicherheit unserer Bürger“.

Weitere Dankesworte überbrachten der Kreisbrandinspektor Peter Ortlepp und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Mario Hasenbein.
Aus gesundheitlichen Gründen wurde Kamerad Peter Borgmann nach 40-jähriger Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr mit einem Präsent und Dankesworten aus der Einsatzabteilung entpflichtet.

Befördert wurden:
Zum Feuerwehrmann: Pascal Winkler, Daniel Helbing
Zum Oberfeuerwehrmann: Robert Kaschak, Patrick Raabe, Patrick Helbing, Maik Olsen, Andreas Dörre
Zum Oberlöschmeister: Andreas Hoffmann
Zum Brandmeister: Dietmar Wernicke

Text und Bilder: Günter Herting

Bildergalerie

- Jugendfeuerwehr dankt Peter Kaschak
- Auszeichnung der Kameraden, die die Ausbildung der Jugendfeuerwehr unterstützten
- Befördert: v.l. Pascal Winkler, Daniel Helbing, Robert Kaschak, Patrick Raabe, Patrick Helbing, Maik Olsen, Andreas Dörre
- Andreas Hoffmann, befördert zum Oberlöschmeister und Dietmar Wernickebefördert, zum Brandmeister
- Verabschiedung von Peter Borgmann durch Bürgermeister Joachim Kreyer
- Vereinsvorsitzender Heiko Degenhardt verabschiedet Jugendwart Peter Kaschak
Autor: khh

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