Salzverzicht auf Gehwegen
Montag, 27. Januar 2014, 16:04 Uhr
Nach einem sehr milden Jahresstart kommt nun die Kälte nach Thüringen. Die Temperaturen sinken nachts unter null und die Fußgänger überrascht am nächsten Morgen die Glätte. Der NABU Thüringen ruft dazu auf, beim Winterdienst vor dem eigenen Haus auf Streusalz zu verzichten und nur umweltschonende Streumittel einzusetzen...
Durch Streusalz werden Bäume geschädigt, Gewässer versalzen und die Pfoten von Wild- und Haustieren angegriffen. Auf Gehwegen und Hauseinfahrten habe Streusalz deshalb nichts verloren.
Das Salz bringe den Nährstoffhaushalt von Straßenbäumen durcheinander und führt zu Trockenschäden. Die geschwächten Bäume sind dann anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Wenn Streusalz in Bäche gerät, beeinträchtigt es Fische und Kleintiere und führt zur Versalzung des Bach- und Grundwassers. Auch für Hunde stellt das Salz eine Beeinträchtigung dar. Wer mit dem Hund spazieren geht, sollte gestreute Flächen möglichst nicht betreten. Das Salz kann die Pfoten der Vierbeiner entzünden.
Für den NABU ist es unverständlich, dass immer noch große Mengen an Streusalz ausgebracht werden. Mit Sand, Kies, Split und Granulat gibt es mittlerweile viele gute und umweltfreundlichere Alternativen. Der Umweltverband empfiehlt Privathaushalten, auf Streusalz ganz zu verzichten und nur noch alternative Streumittel zu nutzen. Besonders empfehlenswert sind die vom Umweltbundesamt getesteten und mit dem Blauen Engel – weil salzfrei ausgezeichneten Produkte.
Der Winterdienst ist auch mit der Ausbringung der umweltfreundlichen Alternativen ordnungsgemäß erfüllt. Eine Verpflichtung zur Anwendung von Streusalz gibt es nicht. Wenn man das Streugut später zusammenkehrt und wiederverwendet, kann sogar Geld gespart werden.
Autor: redDurch Streusalz werden Bäume geschädigt, Gewässer versalzen und die Pfoten von Wild- und Haustieren angegriffen. Auf Gehwegen und Hauseinfahrten habe Streusalz deshalb nichts verloren.
Das Salz bringe den Nährstoffhaushalt von Straßenbäumen durcheinander und führt zu Trockenschäden. Die geschwächten Bäume sind dann anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Wenn Streusalz in Bäche gerät, beeinträchtigt es Fische und Kleintiere und führt zur Versalzung des Bach- und Grundwassers. Auch für Hunde stellt das Salz eine Beeinträchtigung dar. Wer mit dem Hund spazieren geht, sollte gestreute Flächen möglichst nicht betreten. Das Salz kann die Pfoten der Vierbeiner entzünden.
Für den NABU ist es unverständlich, dass immer noch große Mengen an Streusalz ausgebracht werden. Mit Sand, Kies, Split und Granulat gibt es mittlerweile viele gute und umweltfreundlichere Alternativen. Der Umweltverband empfiehlt Privathaushalten, auf Streusalz ganz zu verzichten und nur noch alternative Streumittel zu nutzen. Besonders empfehlenswert sind die vom Umweltbundesamt getesteten und mit dem Blauen Engel – weil salzfrei ausgezeichneten Produkte.
Der Winterdienst ist auch mit der Ausbringung der umweltfreundlichen Alternativen ordnungsgemäß erfüllt. Eine Verpflichtung zur Anwendung von Streusalz gibt es nicht. Wenn man das Streugut später zusammenkehrt und wiederverwendet, kann sogar Geld gespart werden.
