Warnung vor dem Borkenkäfer
Montag, 27. Januar 2014, 19:50 Uhr
Die vom Borkenkäfer befallenen Holzmengen in den ausgedehnten Fichtenwäldern des Freistaats Thüringen steigen deutlich an. Bis vergangenen Monat lag die Befallsmenge bei 97.868 fm und damit dreimal so hoch wie im Vergleichszeitraum vor einem Jahr....
2012 waren es 32.215 fm. Außergewöhnlich hoch ist mit 23.354 fm (2012: 4.433 fm ) der Zugang allein im Dezember. Zusätzliche Sorge bereitet den Forstexperten von ThüringenForst, mit 200.000 ha flächengrößter Waldbesitzer im Freistaat, die mittlerweile hohe Anzahl der örtlichen Befallsstellen, die sich von 3.849 im Vorjahr auf 7.018 im laufenden Käferjahr erhöht hat.
Dieser Kennwert bringt die potenziellen Brutstätten und damit den Durchseuchungsgrad der Bestände zum Ausdruck, so ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt. Waldbesitzern empfiehlt Gebhardt, mit größter Sorgfalt jetzt noch vorhandene Borkenkäfernester zu entfernen und im Frühjahr entsprechende ökologisch unbedenklich Bekämpfungsverfahren wie etwa das Legen von Fangbäumen zu planen.
Ursächlich für die Entwicklung dürfte der lange und kalte Winter 2013 gewesen sein, der den ersten Schwärmflug des Käfers in die warmen Frühsommermonate verlagerte. Die trockene zweite Jahreshälfte 2013 hat die Widerstandskraft der Baumart Fichte durch die eingeschränkte Wasserversorgung sodann geschwächt. Kurzum: Der Fichtenborkenkäfer hat den ungewöhnlichen Witterungsverlauf 2013 knallhart ausgenutzt.
Autor: en2012 waren es 32.215 fm. Außergewöhnlich hoch ist mit 23.354 fm (2012: 4.433 fm ) der Zugang allein im Dezember. Zusätzliche Sorge bereitet den Forstexperten von ThüringenForst, mit 200.000 ha flächengrößter Waldbesitzer im Freistaat, die mittlerweile hohe Anzahl der örtlichen Befallsstellen, die sich von 3.849 im Vorjahr auf 7.018 im laufenden Käferjahr erhöht hat.
Dieser Kennwert bringt die potenziellen Brutstätten und damit den Durchseuchungsgrad der Bestände zum Ausdruck, so ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt. Waldbesitzern empfiehlt Gebhardt, mit größter Sorgfalt jetzt noch vorhandene Borkenkäfernester zu entfernen und im Frühjahr entsprechende ökologisch unbedenklich Bekämpfungsverfahren wie etwa das Legen von Fangbäumen zu planen.
Ursächlich für die Entwicklung dürfte der lange und kalte Winter 2013 gewesen sein, der den ersten Schwärmflug des Käfers in die warmen Frühsommermonate verlagerte. Die trockene zweite Jahreshälfte 2013 hat die Widerstandskraft der Baumart Fichte durch die eingeschränkte Wasserversorgung sodann geschwächt. Kurzum: Der Fichtenborkenkäfer hat den ungewöhnlichen Witterungsverlauf 2013 knallhart ausgenutzt.
