Ausstellungseröffnung in der Klosterschule
Dienstag, 28. Januar 2014, 09:39 Uhr
Unter diesem Thema Die Würde des Menschen ... - Stéphane Hessel wird es im Februar eine Ausstellungseröffnung in der Klosterschule Roßleben geben. Hier kn mit den ersten Einzelheiten und einem Nachtrag...
Nachtrag
Ausstellungseröffnung in der Klosterschule Roßleben am 26.02.2014 - Die Würde des Menschen ... - Stéphane Hessel ) freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass Herr Prof. Dr. Roland Merten, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, heute seine Teilnahme zugesagt hat. Insofern ändert sich das Programm, indem nicht Herr Dr. Peschke, sondern Herr Prof. Dr. Merten die Grußworte zur Ausstellungseröffnung an die Gäste richten wird.
Am Mittwoch, den 26. Februar, wird um 14.00 Uhr in den Ausstellungsräumen des Gildehauses der Klosterschule Roßleben die Fotogalerie "Die Würde des Menschen ... - Stéphan Hessel" eröffnet. Die Wanderausstellung zeigt 40 Fotografien des bis ins hohe Alter beeindruckenden Philosophen, Menschenrechtlers und Diplomaten Stéphane Hessels. Alle Bilder sind mit Zitaten und Gedichten unterlegt.
Stéphane Hessel wurde 1917 als Sohn des Schriftstellers Franz Hessel in Berlin geboren und zog im Alter von sieben Jahren mit seinen Eltern nach Paris. Die deut-sche als auch die französische Kultur prägten seine Persönlichkeit.
Hessel schloss sich 1941 der Résistance an, wurde 1944 von der Gestapo verhaftet, gefoltert und zum Tode verurteilt. Im Konzentrationslager Buchenwald konnte er nur durch einen Identitätstausch überleben, bevor ihm im April 1945 die Flucht ge-lang. Hessel wurde nach dem Krieg französischer Diplomat und arbeitete u. a. an der Charta der Menschenrechte von 1948 mit.
Entwicklungshilfe, Demokratie und Menschenrechte gehören zu den Themen, die ihm besonders am Herzen lagen und für die er bis zuletzt kämpfte. In seinem letzten Buch "Empört Euch!" aus dem Jahr 2010 spricht er sich für die Wiederbelebung der Ideale der Résistance aus. Er kriti-siert u. a. den Finanzkapitalismus, die Diskriminierung von Minderheiten und den Abbau sozialer Errungenschaften. In seinem letzten Essay fordert Stéphane Hessel den Leser zu einer engagierten Lebenshaltung auf, zu gewaltloser Revolte, zu zivi-lem Ungehorsam und proklamiert, dass jedermann einen Grund zum Widerstand habe. Das Schlimmste, was man sich und der Welt antun könne, sei die Gleichgül-tigkeit gegenüber den politischen Verhältnissen.
Stéphane Hessel verstarb am 27. Februar 2013 in Paris.
Das Grußwort zur Ausstellungseröffnung wird Dr. Theodor Peschke, Gymnasialrat im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur halten. Als Gast be-grüßen wir darüber hinaus Herrn Wolfgang Knappe, Kurator der Maria Pawlowna Gesellschaft, die sich auch als Träger des Projektes verantwortlich zeichnet.
Die Ausstellung wird vom 26. Februar bis 13. April in der Klosterschule Roßleben zu sehen sein. Wir bitten interessierte Gäste, sich im Sekretariat der Klosterschule (Tel.: 034672 - 98100) anzumelden.
Autor: khhNachtrag
Ausstellungseröffnung in der Klosterschule Roßleben am 26.02.2014 - Die Würde des Menschen ... - Stéphane Hessel ) freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass Herr Prof. Dr. Roland Merten, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, heute seine Teilnahme zugesagt hat. Insofern ändert sich das Programm, indem nicht Herr Dr. Peschke, sondern Herr Prof. Dr. Merten die Grußworte zur Ausstellungseröffnung an die Gäste richten wird.
Am Mittwoch, den 26. Februar, wird um 14.00 Uhr in den Ausstellungsräumen des Gildehauses der Klosterschule Roßleben die Fotogalerie "Die Würde des Menschen ... - Stéphan Hessel" eröffnet. Die Wanderausstellung zeigt 40 Fotografien des bis ins hohe Alter beeindruckenden Philosophen, Menschenrechtlers und Diplomaten Stéphane Hessels. Alle Bilder sind mit Zitaten und Gedichten unterlegt.
Stéphane Hessel wurde 1917 als Sohn des Schriftstellers Franz Hessel in Berlin geboren und zog im Alter von sieben Jahren mit seinen Eltern nach Paris. Die deut-sche als auch die französische Kultur prägten seine Persönlichkeit.
Hessel schloss sich 1941 der Résistance an, wurde 1944 von der Gestapo verhaftet, gefoltert und zum Tode verurteilt. Im Konzentrationslager Buchenwald konnte er nur durch einen Identitätstausch überleben, bevor ihm im April 1945 die Flucht ge-lang. Hessel wurde nach dem Krieg französischer Diplomat und arbeitete u. a. an der Charta der Menschenrechte von 1948 mit.
Entwicklungshilfe, Demokratie und Menschenrechte gehören zu den Themen, die ihm besonders am Herzen lagen und für die er bis zuletzt kämpfte. In seinem letzten Buch "Empört Euch!" aus dem Jahr 2010 spricht er sich für die Wiederbelebung der Ideale der Résistance aus. Er kriti-siert u. a. den Finanzkapitalismus, die Diskriminierung von Minderheiten und den Abbau sozialer Errungenschaften. In seinem letzten Essay fordert Stéphane Hessel den Leser zu einer engagierten Lebenshaltung auf, zu gewaltloser Revolte, zu zivi-lem Ungehorsam und proklamiert, dass jedermann einen Grund zum Widerstand habe. Das Schlimmste, was man sich und der Welt antun könne, sei die Gleichgül-tigkeit gegenüber den politischen Verhältnissen.
Stéphane Hessel verstarb am 27. Februar 2013 in Paris.
Das Grußwort zur Ausstellungseröffnung wird Dr. Theodor Peschke, Gymnasialrat im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur halten. Als Gast be-grüßen wir darüber hinaus Herrn Wolfgang Knappe, Kurator der Maria Pawlowna Gesellschaft, die sich auch als Träger des Projektes verantwortlich zeichnet.
Die Ausstellung wird vom 26. Februar bis 13. April in der Klosterschule Roßleben zu sehen sein. Wir bitten interessierte Gäste, sich im Sekretariat der Klosterschule (Tel.: 034672 - 98100) anzumelden.
