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„Der Berliner Bär steppt“

Freitag, 14. Februar 2014, 12:09 Uhr
Von den 64. Internationale Filmfestspiele in Berlin kommt ein Bericht vom Sondershäuser Bundestagsmitglied Johannes Selle...

Zum 64. Mal findet die Berlinale, das größte Publikumsfestival der Welt, in der Hauptstadt statt.
Der Kultur- und Medienpolitiker Johannes Selle MdB besuchte im Rahmen der Berlinale die Weltpremiere „Diplomatie“ von Volker Schlöndorff.

Der Film zeichnet die letzten Tage der deutschen Wehrmacht in Paris während des zweiten Weltkrieges nach. Der Befehl lautet Paris in Schutt und Asche zu legen. Doch wie uns die Geschichte beweist, kam es anders. In einem gelungenen, diplomatischen Austausch von Argumenten zwischen den Protagonisten General von Choltitz und Generalkonsul Nordling konnte das Unheil abgewendet werden. „Der Film und dessen Botschaft reicht bis in die Gegenwart. So lange wir miteinander reden, werden wir nicht aufeinander schießen“, so MdB Selle.

„Der Berliner Bär steppt“ (Foto: Wahlkreisbüro Johannes Selle) „Der Berliner Bär steppt“ (Foto: Wahlkreisbüro Johannes Selle)

Bei einem gemeinsamen Gedankenaustausch am Rande der Berlinale sprachen der Bundestagsabgeordnete Selle und Regisseur Schlöndorff über filmische Ausbildung im KWETU Film Instituts (Ruanda). Mit dem Regisseur und Produzenten Eric Karbera hat Volker Schlöndorff das RWANDA MEDIA PROJECT (RMP) ins Leben gerufen.

Bereits der Eröffnungsfilm „The Grand Budapest Hotel“ ist neben den Filmen „The Monuments Men“ und „Die geliebten Schwestern“ (Drehorte Weimar, Altenburg, Rudolstadt) ein Highlight der diesjährigen Berlinale, der von der Mitteldeutschen Medienförderung mitfinanziert wurde. Insgesamt 14 Filme der Berlinale haben eine solche Unterstützung erhalten. Das ist ein großer Erfolg und bestätigt die in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gewachsene Filmkompetenz.

Insgesamt werden 408 Filme gezeigt. Davon sind 107 Filme aus deutscher Produktion oder Koproduktion. Im Wettbewerb laufen 23 Filme, 20 von ihnen konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären, darunter vier deutsche Produktionen. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind seit 2001 Teil der „Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin". Sie werden vom Bund mit rund 6,5 Millionen Euro gefördert.

Wahlkreisbüro: Johannes Selle
Autor: khh

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