Spar-Mentalität bedroht die Kitas
Freitag, 14. Februar 2014, 22:30 Uhr
Alarmmeldungen regen nicht nur die Kita-Erzieherinnen auf, auch die Eltern geraten in größte Sorge. Dazu eine Pressemeldung der Gewerkschaft ver.di
Gut qualifizierte Fachkräfte, und das sind die Kita-Erzieherinnen, sollen durch gering ausgebildete Hilfskräfte ersetzt werden.
Der Grund: Die Kosten müssten halt gesenkt werden.
Was offenbar ernsthaft im Finanzministerium und unter Kommunalpolitikern diskutiert wird, reflektiert das, was seit Jahren nicht nur an Stammtischen, sondern auch in mancher Amtsstube zu hören ist:
Kita-Erzieherinnen würden zu hoch bezahlt, das bisschen Kinderbeaufsichtigen müsse doch schließlich jede Frau können.
Frühkindliche Bildung in bestmöglicher Qualität als gesellschaftliche Aufgabe zu begreifen, um Zukunftsperspektiven zu sichern, ist offenbar noch nicht einmal in Thüringen, wo die Kitas erfunden wurden, überall angekommen.
Die Kürzung staatlicher Ausgaben scheint Vielen allemal wichtiger, auch wenn es zu Lasten von Kindern und Eltern geht.
Nun trifft auf eine solch ignorante Grundhaltung der finanzielle Druck, unter dem Kommunalpolitiker stehen, und treibt solche Ideen-Blüten.
Die Gewerkschaft ver.di kündigt jedenfalls ihren entschiedenen Widerstand gegen jegliche Qualitätsverschlechterung in Thüringer Kitas an.
Dazu Thomas Voß, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft ver.di: Wir werden die Kita-Erzieherinnen zu massiven Protesten aufrufen, und wir werden es gemeinsam mit den Eltern, wie damals beim Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik, schaffen, mit dem notwendigen Druck auf die Politik gerade hier im Freistaat Thüringen die gute Qualität zu halten und weiter auszubauen.
Autor: khhGut qualifizierte Fachkräfte, und das sind die Kita-Erzieherinnen, sollen durch gering ausgebildete Hilfskräfte ersetzt werden.
Der Grund: Die Kosten müssten halt gesenkt werden.
Was offenbar ernsthaft im Finanzministerium und unter Kommunalpolitikern diskutiert wird, reflektiert das, was seit Jahren nicht nur an Stammtischen, sondern auch in mancher Amtsstube zu hören ist:
Kita-Erzieherinnen würden zu hoch bezahlt, das bisschen Kinderbeaufsichtigen müsse doch schließlich jede Frau können.
Frühkindliche Bildung in bestmöglicher Qualität als gesellschaftliche Aufgabe zu begreifen, um Zukunftsperspektiven zu sichern, ist offenbar noch nicht einmal in Thüringen, wo die Kitas erfunden wurden, überall angekommen.
Die Kürzung staatlicher Ausgaben scheint Vielen allemal wichtiger, auch wenn es zu Lasten von Kindern und Eltern geht.
Nun trifft auf eine solch ignorante Grundhaltung der finanzielle Druck, unter dem Kommunalpolitiker stehen, und treibt solche Ideen-Blüten.
Die Gewerkschaft ver.di kündigt jedenfalls ihren entschiedenen Widerstand gegen jegliche Qualitätsverschlechterung in Thüringer Kitas an.
Dazu Thomas Voß, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft ver.di: Wir werden die Kita-Erzieherinnen zu massiven Protesten aufrufen, und wir werden es gemeinsam mit den Eltern, wie damals beim Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik, schaffen, mit dem notwendigen Druck auf die Politik gerade hier im Freistaat Thüringen die gute Qualität zu halten und weiter auszubauen.
