kyffhaeuser-nachrichten.de

Geschichte von Schloss Heringen

Samstag, 15. Februar 2014, 19:15 Uhr
Neue Erkenntnisse durch die Bauforschungen im Rahmen der Sanierungsarbeiten 2004 – 2013. Erinnert sei an den Vortragsabend im Regionalmuseum Bad Frankenhausen.

„Geschichte von Schloss Heringen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) „Geschichte von Schloss Heringen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Referent Dr. K. Moser von Interessengemeinschaft „Schloss Heringen (Bild vor der Sanierung) 1327 e.V.“ hält diesen Vortrag am Dienstag, den 18. Februar, um 19.30 Uhr, im Festsaal im Schloss Frankenhausen

Die Stadt Heringen, nordwestlich des Kyffhäusergebirges im Landkreis Nordhausen gelegen, war einst in enger Gemeinschaft mit Bad Frankenhausen verbunden. Im Jahre 1439 gelangte Stadt und Amt in den gemeinsamen Besitz der Grafen von Schwarzburg und von Stolberg. Dies blieb bis zum Jahr 1819 so, dann gelangte der Besitz an das Königreich Preußen.

Nach 1560 veranlassten die Grafen von Schwarzburg den Bau eines Schlosses im Stil der Renaissance und im Jahre 1584 gelangten Schloss und Stadt in den Besitz von Graf Wilhelm von Schwarzburg – Frankenhausen. Besagter Graf, 1534 geboren, heiratete 1593 in zweiter Ehe die junge Prinzessin Clara von Braunschweig – Lüneburg. Nach gerade einmal fünfjähriger Ehe verstarb Graf Wilhelm 1598 und die 27jährige Witwe zog von Frankenhausen nach Heringen ins Schloss.

Ihr Ehemann hatte es ihr bereits zu Lebzeiten als Witwensitz zugedacht. Hier verbrachte die junge Frau ihre rund 60 Jahre währende Witwenzeit. Im Jahre 1658 verstorben, wurde sie nach Frankenhausen überführt und neben ihrem Gatten in einer Gruft in der Unterkirche beigesetzt.

Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Geschichte des Schlosses, dem Gräfin Clara ihren Stempel aufgedrückt hat und das zu den am besten erhaltenen Renaissanceschlössern in Deutschland gehört.

Ihr Museumsteam
Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de