Im Patengarten
Freitag, 28. Februar 2014, 11:10 Uhr
Wer will fleißige KLEIN Gärtner sehn?! - der muss zu Glückauf hingehn. Dazu erreichte kn folgender Bericht.
Zwar ist diese Strophe von mir etwas umgedichtet worden, aber es trifft genau den Kern. Die Kids sind zwar noch kleiner im Wuchs, aber schon ganz groß in der Begeisterung und mit ganz viel Eifer bei der Sache.
Rosemarie Treuse (Vors.) und Thomas Leipold (Stellvertreter) hatten die Kinder zu einem besonderen Erlebnis in den Patenschafts- und Projektgarten in der Gartenanlage Glückauf e. V. eingeladen. Die Leiterin der Kita Arche Noah, Frau Szemendera, hatte gleich mehrere Kindergruppen unterschiedlicher Alterstufen mit ihren Betreuerinnen mitgebracht. Ein ganz besonderer Gast unterstützte uns und die Kinder bei diesem emsigen Treiben.
Bernd Schlichting, Vorstandsmitglied vom Regionalverband Artern der Gartenfreunde, war heute mit zu uns gekommen um das Projekt kennen zu lernen und unterstützte auch die fleißigen Kinder. Er unterstützt und trainiert selbst Kinder im Sportbereich, war aber auch ganz begeistert von unserem Projekt. Es ist auch für uns Alte immer wieder schön betonte er, wenn wir miterleben, wie man Kinder für die Natur und viele andere Dinge doch mit ganz einfachen Sachen und Mitteln begeistern kann und mit wie viel Fleiß und Eifer sie dann bei der Sache sind und selbst Hand anlegen.
Nach einer kurzen Begrüßung gab der Kreisfachberater Dirk Beltz vom Kreisverband Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e. V. ein kurze kindgerechte Einführung in die Naturkunde, Flora (Pflanzenkunde) und erzählte etwas vom pflanzen, wachsen und gedeihen von Pflanzen, dem späteren Ernten der Früchte. Damit zum Beispiel die Obstbäume viele gute Früchte tragen können, müssen sie ausreichend mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden können. Dazu legen wir rund um den Baumstamm die so genannte Baumscheibe an, indem wir die Grasnabe und Unkraut etwa spatenbreit um den Stamm entfernen und das Erdreich auflockern. So gelangen mehr Wasser und Nährstoffe besser bis an die Baumwurzeln und der Baum kann diese besser aufnehmen, damit neue Äste, Blätter und Früchte bilden.
Helga Marx und Angela Köhler, Kita-Projektbetreuerinnen von Glückauf, stachen mit dem Spaten die Grasnabe ab und zerkleinerten sie in handliche Batzen. Sie zeigten den Kindern auch, wie man die Erde vom Grasbatzen abschütteln kann oder Unkraut, wie Quecken, aussortieren kann. Einige Kinder hatten sich unterdessen auch bereits mit kleinen Gartengeräte, wie eine Harke, bewaffnet. Sofort bildete sich um den Baum eine große Traube an Kindern,. Jeder wollte mithelfen, Gras und Unkraut herauszusammeln. Thomas Leipold hatte Mühe mit dem Unkrauteimer zwischen den einzelnen Kindergruppen hin und her zu wechseln.
Jeder wollte doch persönlich seine herausgezupften Teile ganz stolz präsentieren und in den Unkrauteimer auch selbst hineinwerfen. Manchmal kamen auch kleine Blumenzwiebeln, wie z. B. von Narzissen zum Vorschein, die wurden dann mit Hilfe der Begleitung vorsichtig wieder in die Erde gesteckt, denn sie wollen daran ja diese Jahr noch Blüten sehen und vielleicht einen bunten Strauß für den Gruppenraum pflücken. Auch wenn man ein Regenwurm mit freigebuddelt worden war sagten sie gleich auf die Frage, was wir damit machen wollen, dass man den gleich wieder in die Erde kriechen lassen soll, da er dort unter anderem die Erde auflockert.
Arbeit macht hungrig bzw. durstig und so konnten die Kinder sich mit warmen Früchtetee stärken und es blieb in der einen Stunde ihres Aufenthaltes im Garten auch noch genug Zeit um etwas herumzutollen und sich auszutoben. Einige Kinder sammelten noch kleine leere Schneckenhäuschen und wollten diese zum spielen und basteln mitnehmen.
Die Kinder, und wir natürlich auch, freuen sich schon auf ihren nächsten Besuch im Garten. Vielleicht ist ja das Wetter dann auch so gut und schön, dass vielleicht der Osterhase dort seine bunten Eier für die Kinder versteckt?
Thomas Leipold
Stellv. Vorsitzender und
Presse-Öffentlichkeitsarbeit
KGV Glückauf e. V.
Autor: khhZwar ist diese Strophe von mir etwas umgedichtet worden, aber es trifft genau den Kern. Die Kids sind zwar noch kleiner im Wuchs, aber schon ganz groß in der Begeisterung und mit ganz viel Eifer bei der Sache.
Rosemarie Treuse (Vors.) und Thomas Leipold (Stellvertreter) hatten die Kinder zu einem besonderen Erlebnis in den Patenschafts- und Projektgarten in der Gartenanlage Glückauf e. V. eingeladen. Die Leiterin der Kita Arche Noah, Frau Szemendera, hatte gleich mehrere Kindergruppen unterschiedlicher Alterstufen mit ihren Betreuerinnen mitgebracht. Ein ganz besonderer Gast unterstützte uns und die Kinder bei diesem emsigen Treiben.
Bernd Schlichting, Vorstandsmitglied vom Regionalverband Artern der Gartenfreunde, war heute mit zu uns gekommen um das Projekt kennen zu lernen und unterstützte auch die fleißigen Kinder. Er unterstützt und trainiert selbst Kinder im Sportbereich, war aber auch ganz begeistert von unserem Projekt. Es ist auch für uns Alte immer wieder schön betonte er, wenn wir miterleben, wie man Kinder für die Natur und viele andere Dinge doch mit ganz einfachen Sachen und Mitteln begeistern kann und mit wie viel Fleiß und Eifer sie dann bei der Sache sind und selbst Hand anlegen.
Nach einer kurzen Begrüßung gab der Kreisfachberater Dirk Beltz vom Kreisverband Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e. V. ein kurze kindgerechte Einführung in die Naturkunde, Flora (Pflanzenkunde) und erzählte etwas vom pflanzen, wachsen und gedeihen von Pflanzen, dem späteren Ernten der Früchte. Damit zum Beispiel die Obstbäume viele gute Früchte tragen können, müssen sie ausreichend mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden können. Dazu legen wir rund um den Baumstamm die so genannte Baumscheibe an, indem wir die Grasnabe und Unkraut etwa spatenbreit um den Stamm entfernen und das Erdreich auflockern. So gelangen mehr Wasser und Nährstoffe besser bis an die Baumwurzeln und der Baum kann diese besser aufnehmen, damit neue Äste, Blätter und Früchte bilden.
Helga Marx und Angela Köhler, Kita-Projektbetreuerinnen von Glückauf, stachen mit dem Spaten die Grasnabe ab und zerkleinerten sie in handliche Batzen. Sie zeigten den Kindern auch, wie man die Erde vom Grasbatzen abschütteln kann oder Unkraut, wie Quecken, aussortieren kann. Einige Kinder hatten sich unterdessen auch bereits mit kleinen Gartengeräte, wie eine Harke, bewaffnet. Sofort bildete sich um den Baum eine große Traube an Kindern,. Jeder wollte mithelfen, Gras und Unkraut herauszusammeln. Thomas Leipold hatte Mühe mit dem Unkrauteimer zwischen den einzelnen Kindergruppen hin und her zu wechseln.
Jeder wollte doch persönlich seine herausgezupften Teile ganz stolz präsentieren und in den Unkrauteimer auch selbst hineinwerfen. Manchmal kamen auch kleine Blumenzwiebeln, wie z. B. von Narzissen zum Vorschein, die wurden dann mit Hilfe der Begleitung vorsichtig wieder in die Erde gesteckt, denn sie wollen daran ja diese Jahr noch Blüten sehen und vielleicht einen bunten Strauß für den Gruppenraum pflücken. Auch wenn man ein Regenwurm mit freigebuddelt worden war sagten sie gleich auf die Frage, was wir damit machen wollen, dass man den gleich wieder in die Erde kriechen lassen soll, da er dort unter anderem die Erde auflockert.
Arbeit macht hungrig bzw. durstig und so konnten die Kinder sich mit warmen Früchtetee stärken und es blieb in der einen Stunde ihres Aufenthaltes im Garten auch noch genug Zeit um etwas herumzutollen und sich auszutoben. Einige Kinder sammelten noch kleine leere Schneckenhäuschen und wollten diese zum spielen und basteln mitnehmen.
Die Kinder, und wir natürlich auch, freuen sich schon auf ihren nächsten Besuch im Garten. Vielleicht ist ja das Wetter dann auch so gut und schön, dass vielleicht der Osterhase dort seine bunten Eier für die Kinder versteckt?
Thomas Leipold
Stellv. Vorsitzender und
Presse-Öffentlichkeitsarbeit
KGV Glückauf e. V.















