Der THC-Traum ist ausgeträumt
Sonntag, 16. März 2014, 18:29 Uhr
In der Ikast-Brande-Arena musste der Thüringer HC seine Hoffnungen auf Einzug in das Halbfinale der Champions League aus eigener Kraft begraben. In einer Partie in der über weite Strecken die Gastgeberinnen schnellen und ballsicheren Handball demonstrierten, fanden die Thüringerinnen nicht zu ihren Stärken und mussten sich 20:26 (10:15) geschlagen geben...
Erfolgreichste Werferinnen der Partie waren Line Anna Jörgensen (FCM) und Alexandrina Barbosa (THC) mit je sechs Treffern.
Der dänische Meister begann mit defensiver Abwehr und forderte den THC zu Fernwürfen heraus. Das lösten die Gäste bis zur 8. Minute zuverlässig und hielten die Partie offen. (4:4) . Bis zur 15.Minute legte jedesmal der FCM vor - dann gelang Franziska Mietzner mit einem Fernwurf aus zwölf Meter Entfernung wieder der 7:7 Ausgleich. Der THC war im Spiel und Sabine Englert konnte mehrere Male überwunden werden.
So kam der THC-Führungstreffer nicht von ungefähr - Franziska Mietzner hatte schön auf Martine Smeets abgelegt, die mit einem Aufsetzer in die kurze Ecke Sabine Englert überwand.(9:10 - 20.Minute) Jetzt begann eine ganz starke Phase bei den Gastgeberinnen. Im Angriff wurde mit hohem Tempo bei hoher Passsicherheit gespielt, was immer wieder zu torreifen Situationen führte und dem THC keinen einzigen Ballgewinn mit Gegenstoß gestattete. Sabine Englert im dänischen Tor war jetzt schier unüberwindlich. Die Schwächephase der Thüringerinnen bescherte dem Gastgeber einen 6:0 Lauf. Mit einem komfortablen 15:10 - Halbzeitstand wurden die Seiten gewechselt.
Die THC-Mädels sind die ersten Minuten nach der Pause wohl noch in der Kabine geblieben. Midtjylland zog weiter auf 19:10 davon. An den Sieg glaubte bei diesem Stand keiner mehr. Nach fünf Minuten erzielte Alexandrina Barbosa endlich den ersten Treffer für ihr Team. Danach begann eine absolute Abwehrschlacht. Keine Mannschaft sollte die nächsten sieben Minuten einen Treffer erzielen. Barbosa war es erneut, die einen Hammer zum 12:19 versenkte.
Die THC-Frauen kämpften verbissen, um die Sensation doch noch zu schaffen. Luzumova verkürzte acht Minuten vor dem Ende zum 16:20. Drei Tore fehlten dem deutschen Meister nun noch zum Weiterkommen. Doch Midtjylland fing sich und baute die Führung wieder auf 22:16 aus. Das Spiel war entschieden.
Am Ende verließen die Thüringerinnen mit hängenden Köpfen das Spielfeld und mussten eine 20:26 Niederlage anerkennen. In Ikast brachen alle Dämme und Midtjylland feierte den Einzug ins Final Four.
Stephanie Lapp / Roman Knabe
Autor: redErfolgreichste Werferinnen der Partie waren Line Anna Jörgensen (FCM) und Alexandrina Barbosa (THC) mit je sechs Treffern.
Der dänische Meister begann mit defensiver Abwehr und forderte den THC zu Fernwürfen heraus. Das lösten die Gäste bis zur 8. Minute zuverlässig und hielten die Partie offen. (4:4) . Bis zur 15.Minute legte jedesmal der FCM vor - dann gelang Franziska Mietzner mit einem Fernwurf aus zwölf Meter Entfernung wieder der 7:7 Ausgleich. Der THC war im Spiel und Sabine Englert konnte mehrere Male überwunden werden.
So kam der THC-Führungstreffer nicht von ungefähr - Franziska Mietzner hatte schön auf Martine Smeets abgelegt, die mit einem Aufsetzer in die kurze Ecke Sabine Englert überwand.(9:10 - 20.Minute) Jetzt begann eine ganz starke Phase bei den Gastgeberinnen. Im Angriff wurde mit hohem Tempo bei hoher Passsicherheit gespielt, was immer wieder zu torreifen Situationen führte und dem THC keinen einzigen Ballgewinn mit Gegenstoß gestattete. Sabine Englert im dänischen Tor war jetzt schier unüberwindlich. Die Schwächephase der Thüringerinnen bescherte dem Gastgeber einen 6:0 Lauf. Mit einem komfortablen 15:10 - Halbzeitstand wurden die Seiten gewechselt.
Die THC-Mädels sind die ersten Minuten nach der Pause wohl noch in der Kabine geblieben. Midtjylland zog weiter auf 19:10 davon. An den Sieg glaubte bei diesem Stand keiner mehr. Nach fünf Minuten erzielte Alexandrina Barbosa endlich den ersten Treffer für ihr Team. Danach begann eine absolute Abwehrschlacht. Keine Mannschaft sollte die nächsten sieben Minuten einen Treffer erzielen. Barbosa war es erneut, die einen Hammer zum 12:19 versenkte.
Die THC-Frauen kämpften verbissen, um die Sensation doch noch zu schaffen. Luzumova verkürzte acht Minuten vor dem Ende zum 16:20. Drei Tore fehlten dem deutschen Meister nun noch zum Weiterkommen. Doch Midtjylland fing sich und baute die Führung wieder auf 22:16 aus. Das Spiel war entschieden.
Am Ende verließen die Thüringerinnen mit hängenden Köpfen das Spielfeld und mussten eine 20:26 Niederlage anerkennen. In Ikast brachen alle Dämme und Midtjylland feierte den Einzug ins Final Four.
Stephanie Lapp / Roman Knabe
