Fördermittelantrag neu gestellt
Samstag, 22. März 2014, 15:55 Uhr
Die Kurstadt Bad Frankenhausen reicht erneut einen Fördermittelantrag zur Stabilisierung des Schiefen Turmes ein. Bauminister Carius zur Podiumsdiskussion nach Bad Frankenhausen eingeladen. Hier kn mit den Einzelheiten aus dem Rathaus von Bad Frankenhausen...
Fördermittelantrag neu gestellt (Foto: Stadt Bad Frankenhausen)
Die Stadt Bad Frankenhausen kämpft weiter um den Erhalt des Schiefen Turmes von Bad Frankenhausen und hat am Freitag erneut einen offiziellen Fördermittelantrag beim Thüringer Landesverwaltungsamt eingereicht.
Zwar gab es in einem persönlichem Termin am 12. März im Thüringer Bauministerium eine mündliche Absage, doch die Kurstadt Bad Frankenhausen möchte schriftlich bestätigt haben, warum erneut das Thüringer Bauministerium die Förderung ablehnt. Gegenüber dem Ablehnungsbescheid aus dem Jahr 2013 hat sich gravierendes zum Positiven verändert. Es liegt eine Baugenehmigung vor, sodass der einzige damalige Ablehnungsgrund hinfällig ist und damit könnte der Schiefe Turm stabilisiert werden, so der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen Herr Matthias Strejc (SPD).
Doch es wurden der Stadt Bad Frankenhausen in dem aktuellem Gespräch im Bauministerium neue, sehr abstrakte Ablehnungsgründe dargelegt, die die Stadt so nicht akzeptiert.
Zudem hat der Bürgermeister Matthias Strejc einen offenen Brief an den Bauminister Herrn Carius geschrieben, und seine Unmut über die Äußerung des Ministers mitgeteilt.
Herr Carius hat auf einen CDU-Kreisparteitag wörtlich von sich gegeben Wir investieren nicht in schiefe Türme, um einen Bürgermeister ein Denkmal zu setzen. Diese Äußerung des Herrn Minister ist völlig inakzeptabel und zeigt die tatsächlichen Ablehnungsgründe für den Schiefen Turm, so Bürgermeister Strejc. Weiter sagt er Der Herr Minister verkennt die Problematik komplett und beschämt damit die Jahrzehnte lange ehrenamtliche Arbeit für die Erhaltung des Baudenkmals zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Diese Äußerung ist eines Ministers unwürdig. Darüber habe ich auf die Thüringer Ministerpräsidentin in Kenntniss gesetzt, so Strejc.
Die Stadt Bad Frankenhausen hat Herrn Bauminister persönlich zu einer Podiumsdiskussion nach Bad Frankenhausen eingeladen, um seine persönliche Sichtweise auf die Rettungsbemühungen zu erläutern. Die Stadt hofft, dass der Minister die Einladung annimmt und sich seiner Verantwortung stellt.
Zudem verkennt der Minister völlig, dass hinter den Rettungsbemühungen die gesamte Kyffhäuser-Region steht. Es gibt zahlreiche Beschlüsse und Entscheidungen, die das beweisen. Es geht nicht um eine einzelne Meinung, sondern eine ganze Region wünscht die Erhaltung des kulturhistorischen Bauwerks. So Bürgermeister Strejc.
Autor: khh
Fördermittelantrag neu gestellt (Foto: Stadt Bad Frankenhausen)
Die Stadt Bad Frankenhausen kämpft weiter um den Erhalt des Schiefen Turmes von Bad Frankenhausen und hat am Freitag erneut einen offiziellen Fördermittelantrag beim Thüringer Landesverwaltungsamt eingereicht.Zwar gab es in einem persönlichem Termin am 12. März im Thüringer Bauministerium eine mündliche Absage, doch die Kurstadt Bad Frankenhausen möchte schriftlich bestätigt haben, warum erneut das Thüringer Bauministerium die Förderung ablehnt. Gegenüber dem Ablehnungsbescheid aus dem Jahr 2013 hat sich gravierendes zum Positiven verändert. Es liegt eine Baugenehmigung vor, sodass der einzige damalige Ablehnungsgrund hinfällig ist und damit könnte der Schiefe Turm stabilisiert werden, so der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen Herr Matthias Strejc (SPD).
Doch es wurden der Stadt Bad Frankenhausen in dem aktuellem Gespräch im Bauministerium neue, sehr abstrakte Ablehnungsgründe dargelegt, die die Stadt so nicht akzeptiert.
Zudem hat der Bürgermeister Matthias Strejc einen offenen Brief an den Bauminister Herrn Carius geschrieben, und seine Unmut über die Äußerung des Ministers mitgeteilt.
Herr Carius hat auf einen CDU-Kreisparteitag wörtlich von sich gegeben Wir investieren nicht in schiefe Türme, um einen Bürgermeister ein Denkmal zu setzen. Diese Äußerung des Herrn Minister ist völlig inakzeptabel und zeigt die tatsächlichen Ablehnungsgründe für den Schiefen Turm, so Bürgermeister Strejc. Weiter sagt er Der Herr Minister verkennt die Problematik komplett und beschämt damit die Jahrzehnte lange ehrenamtliche Arbeit für die Erhaltung des Baudenkmals zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Diese Äußerung ist eines Ministers unwürdig. Darüber habe ich auf die Thüringer Ministerpräsidentin in Kenntniss gesetzt, so Strejc.
Die Stadt Bad Frankenhausen hat Herrn Bauminister persönlich zu einer Podiumsdiskussion nach Bad Frankenhausen eingeladen, um seine persönliche Sichtweise auf die Rettungsbemühungen zu erläutern. Die Stadt hofft, dass der Minister die Einladung annimmt und sich seiner Verantwortung stellt.
Zudem verkennt der Minister völlig, dass hinter den Rettungsbemühungen die gesamte Kyffhäuser-Region steht. Es gibt zahlreiche Beschlüsse und Entscheidungen, die das beweisen. Es geht nicht um eine einzelne Meinung, sondern eine ganze Region wünscht die Erhaltung des kulturhistorischen Bauwerks. So Bürgermeister Strejc.
