Forum: Wertigkeit Berufsabschlüsse
Mittwoch, 26. März 2014, 00:04 Uhr
Eine Stellungnahme zum Artikel von Herrn Wieser (WER IM GLASHAUS SITZT ...) von der Jungen Union Kyffhäuserkreis ist bei kn eingetroffen. Hier der Wortlaut...
Ich teile den Ansatz von Herrn Wieser, die Herkunft eines Menschen eigentlich keine Rolle spielen sollte. Die von der Kreisvorsitzenden der SPD gewählte Polemik in Sachen Import wird aber meiner Meinung nach eindeutig überbewertet.
Ich frage mich allerdings, was sich Herr Wieser dabei gedacht hat, Berufsausbildungsabschlüsse gegeneinander aufzuwiegen und nach deren Wertigkeit zu beurteilen?
Ist also ein Bankangestellter legitimiert, Politik zu gestalten, aber ein Mensch, der nur den Beruf der Kosmetikerin erlernt hat, nicht? Ist also ein Bankangestellter eher in der Lage, Politik mit den Menschen für die Menschen zu machen, als eine Kosmetikerin?
Wenn das der Stil der Jungen Union und der CDU ist, Menschen mit bestimmten Ausbildungsabschlüssen zu stigmatisieren und damit bestimmte Klischees zu bedienen, muss man sich doch sehr wundern.
Aber da dies nicht der erste stilvolle Versuch ist, Antje Hochwind im Rahmen von Pressemitteilungen die nötige Kompetenz abzusprechen bzw. sich darüber Gedanken zu machen, andere könnten ihr nur bedingt auf Augenhöhe begegnen, sollten die verantwortlichen Vertreter_innen der JU Kyffhäuserkreis doch erst einmal darüber nachdenken bzw. lernen, allen Menschen, egal welcher Herkunft, aber auch ganz gleich welcher beruflichen Bildung, auf Augenhöhe zu begegnen.
Nur der Vollständigkeit halber möchte ich noch aufführen, dass Herr Wieser bei seinem Vergleich der Berufsabschlüsse bei Antje Hochwind den der Fachkraft für soziale Arbeit und den der Betriebswirt mit Aufbaustudium zur Verwaltungsbetriebswirtin, beides sehr erfolgreich berufsbegleitend absolviert, vergessen hat.
Christiane Zyber
Ich teile den Ansatz von Herrn Wieser, die Herkunft eines Menschen eigentlich keine Rolle spielen sollte. Die von der Kreisvorsitzenden der SPD gewählte Polemik in Sachen Import wird aber meiner Meinung nach eindeutig überbewertet.
Ich frage mich allerdings, was sich Herr Wieser dabei gedacht hat, Berufsausbildungsabschlüsse gegeneinander aufzuwiegen und nach deren Wertigkeit zu beurteilen?
Ist also ein Bankangestellter legitimiert, Politik zu gestalten, aber ein Mensch, der nur den Beruf der Kosmetikerin erlernt hat, nicht? Ist also ein Bankangestellter eher in der Lage, Politik mit den Menschen für die Menschen zu machen, als eine Kosmetikerin?
Wenn das der Stil der Jungen Union und der CDU ist, Menschen mit bestimmten Ausbildungsabschlüssen zu stigmatisieren und damit bestimmte Klischees zu bedienen, muss man sich doch sehr wundern.
Aber da dies nicht der erste stilvolle Versuch ist, Antje Hochwind im Rahmen von Pressemitteilungen die nötige Kompetenz abzusprechen bzw. sich darüber Gedanken zu machen, andere könnten ihr nur bedingt auf Augenhöhe begegnen, sollten die verantwortlichen Vertreter_innen der JU Kyffhäuserkreis doch erst einmal darüber nachdenken bzw. lernen, allen Menschen, egal welcher Herkunft, aber auch ganz gleich welcher beruflichen Bildung, auf Augenhöhe zu begegnen.
Nur der Vollständigkeit halber möchte ich noch aufführen, dass Herr Wieser bei seinem Vergleich der Berufsabschlüsse bei Antje Hochwind den der Fachkraft für soziale Arbeit und den der Betriebswirt mit Aufbaustudium zur Verwaltungsbetriebswirtin, beides sehr erfolgreich berufsbegleitend absolviert, vergessen hat.
Christiane Zyber
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
