Das sind unsere Kinder
Mittwoch, 26. März 2014, 14:05 Uhr
Diese klare Ansage unterstreicht, Pflegeeltern nehmen ihre Aufgabe, man könnte auch Berufung sagen, sehr ernst und sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Pflegekindern und Jugendamt.
Pflegeeltern erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Kinderbetreuung im Kyffhäuserkreis. Aus den verschiedensten Gründen kann es passieren, das Elten ihre eigenen Kinder nicht mehr betreuen können, sei es wegen eigener Krankheit oder auch Überforderung.
Hier wird dann in solchen Fällen vom Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises Hilfe organisiert. Dabei ist es für die Entwicklung der Kinder wichtig, nicht in irgendeine Pflege- oder Kinderheim zu kommen, sondern möglichst in einem familiären Umfeld sich wieder zu finden. Und hier setzt die Arbeit der Pflegeeltern ein.
Wichtig dabei, beim monatlichen Stammtisch in den Räumen des Familienzentrums "Düne e.V." in Sondershausen werden Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht. Um auch mal einen Referenten zu diesem Stammtisch einladen zu können, benötigt man Mittel. Der Lions-Club Sondershausen unterstützt seit Jahren das Engagement der Pflegeeltern. Es war nicht das erste Mal, dass der Lions-Club Unterstützung gibt, denn neben dem monatlich Stammtisch gibt es ja auch jedes Jahr das Familientreffen der Pflegeelter.
Vom heutigen Treffen des Stammtischs hatten sich Marita Busch, Marleene Schieke und Katrin Schäfer Zeit abgeknappst, um nach der Übergabe des Spendenschecks durch den Präsidenten des Lions-Club Dr. Michael Witzenhausen (re.) und dem Sekretär des Lions-Clubs Dr. Michael Fruth über das wichtige Thema Pflegeeltern zu sprechen, zusammen mit Monique Helbing vom Jugendamt des Kyffhäuserkreises.
Im Kreis gibt es 58 bestätigte Pflegeeltern (mit Zertifikaten u.a. mit amtsärztlichen Führungszeugnis) von denen zurzeit 52 Familien 66 Kinder betreuen. Wir sehen es nicht gern, wenn man zu den Kindern "Pflegekinder" sagt, und ihnen förmlich einen Stempel aufdrückt. Das sind unsere Kinder und da wird auch kein Unterschied zu den leiblichen Kindern gemacht, denn einige Familien haben auch eigene Kinder zu betreuen.
In den Pflegefamilien, können Kinder auch, dass sie solch wichtige Dinge wie Bewegung, Spielen und einfach Kind sein ausführen dürfen, was in manchen leiblichen Familien der Kinder nicht so geklappt hat.
Bei dem heutigen Gespräch erfuhr kn, dass es drei Möglichkeiten gibt.
Die Bereitschaftspflege ist die Notfallpflege. Hier sind Eltern gefragt, die bereits ein fertiges Heim für Kinder mit Kinderzimmer und fertigem Kinderbett bereitstellen können. Solche Familien müssen damit rechnen, dass selbst in der Nacht das Telefon klingelt und ein Kind aufgenommen werden muss.
Bei der Kurzzeitpflege handelt es sich um die Pflege von Kindern, bei der sich abzeichnet, dass es sich nur um Wochen und Monate handelt.
Bei der Dauerpflege geht es darum, tatsächlich die Kinder bis zum Erwachsensein zu pflegen. Dauerpflege ist immer noch besser als das Aufwachsen in einem Kinderheim, weil hier die Liebe eine Familie vermittelt werden kann. Die Dauerpflege geht in der Regel bis zum 18. Lebensjahr.
Wie Monique Helbing betonte, besteht vor allem bei Pflegeeltern für die Bereitschaftspflege und die Kurzzeitpflege Bedarf besteht. Informieren kann man sich im Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises und auch auf der Webseite (www.kyffhaeuser.de) des Kyffhäuserkreises holen.
Während die Zahl der zubetreuenden Pflegerkinder eher zunehmend ist, geht die Zahl der Adoptionen eher zurück. In Sondershausen gab es letztes Jahr gerade mal ein Adoption.
Autor: khhPflegeeltern erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Kinderbetreuung im Kyffhäuserkreis. Aus den verschiedensten Gründen kann es passieren, das Elten ihre eigenen Kinder nicht mehr betreuen können, sei es wegen eigener Krankheit oder auch Überforderung.
Hier wird dann in solchen Fällen vom Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises Hilfe organisiert. Dabei ist es für die Entwicklung der Kinder wichtig, nicht in irgendeine Pflege- oder Kinderheim zu kommen, sondern möglichst in einem familiären Umfeld sich wieder zu finden. Und hier setzt die Arbeit der Pflegeeltern ein.
Wichtig dabei, beim monatlichen Stammtisch in den Räumen des Familienzentrums "Düne e.V." in Sondershausen werden Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht. Um auch mal einen Referenten zu diesem Stammtisch einladen zu können, benötigt man Mittel. Der Lions-Club Sondershausen unterstützt seit Jahren das Engagement der Pflegeeltern. Es war nicht das erste Mal, dass der Lions-Club Unterstützung gibt, denn neben dem monatlich Stammtisch gibt es ja auch jedes Jahr das Familientreffen der Pflegeelter.
Vom heutigen Treffen des Stammtischs hatten sich Marita Busch, Marleene Schieke und Katrin Schäfer Zeit abgeknappst, um nach der Übergabe des Spendenschecks durch den Präsidenten des Lions-Club Dr. Michael Witzenhausen (re.) und dem Sekretär des Lions-Clubs Dr. Michael Fruth über das wichtige Thema Pflegeeltern zu sprechen, zusammen mit Monique Helbing vom Jugendamt des Kyffhäuserkreises.
Im Kreis gibt es 58 bestätigte Pflegeeltern (mit Zertifikaten u.a. mit amtsärztlichen Führungszeugnis) von denen zurzeit 52 Familien 66 Kinder betreuen. Wir sehen es nicht gern, wenn man zu den Kindern "Pflegekinder" sagt, und ihnen förmlich einen Stempel aufdrückt. Das sind unsere Kinder und da wird auch kein Unterschied zu den leiblichen Kindern gemacht, denn einige Familien haben auch eigene Kinder zu betreuen.
In den Pflegefamilien, können Kinder auch, dass sie solch wichtige Dinge wie Bewegung, Spielen und einfach Kind sein ausführen dürfen, was in manchen leiblichen Familien der Kinder nicht so geklappt hat.
Bei dem heutigen Gespräch erfuhr kn, dass es drei Möglichkeiten gibt.
Die Bereitschaftspflege ist die Notfallpflege. Hier sind Eltern gefragt, die bereits ein fertiges Heim für Kinder mit Kinderzimmer und fertigem Kinderbett bereitstellen können. Solche Familien müssen damit rechnen, dass selbst in der Nacht das Telefon klingelt und ein Kind aufgenommen werden muss.
Bei der Kurzzeitpflege handelt es sich um die Pflege von Kindern, bei der sich abzeichnet, dass es sich nur um Wochen und Monate handelt.
Bei der Dauerpflege geht es darum, tatsächlich die Kinder bis zum Erwachsensein zu pflegen. Dauerpflege ist immer noch besser als das Aufwachsen in einem Kinderheim, weil hier die Liebe eine Familie vermittelt werden kann. Die Dauerpflege geht in der Regel bis zum 18. Lebensjahr.
Wie Monique Helbing betonte, besteht vor allem bei Pflegeeltern für die Bereitschaftspflege und die Kurzzeitpflege Bedarf besteht. Informieren kann man sich im Jugend- und Sozialamt des Kyffhäuserkreises und auch auf der Webseite (www.kyffhaeuser.de) des Kyffhäuserkreises holen.
Während die Zahl der zubetreuenden Pflegerkinder eher zunehmend ist, geht die Zahl der Adoptionen eher zurück. In Sondershausen gab es letztes Jahr gerade mal ein Adoption.


