Kultur in Nordhausen – die Richtung stimmt
Montag, 31. März 2014, 16:47 Uhr
Am Freitagvormittag werden mehr als 150 Gäste und Interessierte zur Auftaktveranstaltung im Rahmen der Erarbeitung eines überregionalen Kulturkonzeptes im Schloss Sondershausen erwartet...
An diesem Tag werden die ersten Ergebnisse im Erarbeitungsprozess für das überregionale Kulturentwicklungskonzept präsentiert. Der Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft Bonn, Dr. Norbert Sievers, stellt dann die Ergebnisse der Strukturanalyse vor. Diese Analyse gilt als Grundlage für die weitere Arbeit am Entwicklungskonzept.
Dass die Landkreise Kyffhäuser und Nordhausen ein überregionales Konzept für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Kulturlandschaft erarbeiten, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit Recht dürfen wir stolz auf das breite kulturelle Angebot besonders in der Stadt Nordhausen sein. Doch wie kann es uns gelingen, alle Orte für die Kultur – sei es das traditionsreiche Theater oder die neu gebaute Bibliothek – auch in Zukunft auf finanziell sichere Beine zu stellen? Eine Antwort, die uns die Richtung aufzeigen könnte, erwarte ich vom Kulturentwicklungskonzept, dessen Ergebnis wir Ende 2014 erwarten dürfen, erklärt Hannelore Haase, Dezernentin für Kultur in Nordhausen.
In Zeiten der Haushaltskonsolidierung erscheint es sinnvoll, gerade im Kulturbereich auf ein Konzept zu setzen, dass sich nicht allein auf eine Stadt fokussiert, sondern viel mehr ganz Nordthüringen im Blick hat. Gute Vernetzung der Kulturakteure, Unterstützungsmöglichkeiten für die zahlreichen Kulturvereine und bessere Erreichbarkeit der vielfältigen Angebote können Ergebnisse dieses Konzeptes sein. Darauf setzen die beteiligten Kreise und Städte. Wir freuen uns, gemeinsam mit zwei südlichen Landkreisen die ersten in Thüringen zu sein, die ein solches Konzept erarbeiten. So können wir auch auf intensive Unterstützung aus dem Ministerium für unsere Kulturlandschaft setzen. Die Arbeit am Kulturentwicklungskonzept ist ein beteiligungsorientierter Prozess; ich lade alle Interessierten ein, sich hier einzubringen. Nach der Auftaktveranstaltung sind Themenworkshops geplant, an denen jeder gern teilnehmen kann, der sich zum Thema Kultur einbringen möchte.
Im November 2013 wurde mit der Arbeit am überregionalen Kulturkonzept begonnen. Der im Dezember gegründete Regionalbeirat – ihm gehören Politiker und Akteure beider Landkreise an – ist intensiv in den Prozess eingebunden. Zwei Koordinatoren arbeiten in Sondershausen und Nordhausen als Mittler zwischen dem federführenden Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn und den Kulturakteuren vor Ort. Diese Struktur garantiert, dass am Ende des Prozesses nicht ein weiteres Konzept für die Amtsschublade entsteht – vielmehr wird so ein Papier bereitliegen, auf dem sich zukunftsfähige Kulturpolitik in unserer Region gestalten lassen kann.
Ich bin der Meinung, dass dies der richtige Weg ist, Kultur für alle anbieten zu können. Gerade das Thema Kultur ist eines, das jeden Bürger berührt – sei es in Kitas und Schulen, im Theater oder in Museen. Die facettenreiche Vereinsarbeit in Nordhausen und der Region ist Ausdruck des großen Interesses an Kultur. Unsere Aufgabe muss es daher sein, im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur die Infrastruktur zu erhalten, sondern vor allem den Kulturschaffenden Unterstützung anzubieten. Diese Unterstützung darf sich aber nicht auf das rein Finanzielle reduzieren; vielmehr scheint es mir wichtig, den Akteuren ein verlässlicher Partner bei Organisation und Angebot zu werden. Die Mitarbeiter im Kulturamt stehen dabei gern zur Seite, lädt Hannelore Haase ein.
Autor: redAn diesem Tag werden die ersten Ergebnisse im Erarbeitungsprozess für das überregionale Kulturentwicklungskonzept präsentiert. Der Geschäftsführer der Kulturpolitischen Gesellschaft Bonn, Dr. Norbert Sievers, stellt dann die Ergebnisse der Strukturanalyse vor. Diese Analyse gilt als Grundlage für die weitere Arbeit am Entwicklungskonzept.
Dass die Landkreise Kyffhäuser und Nordhausen ein überregionales Konzept für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Kulturlandschaft erarbeiten, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit Recht dürfen wir stolz auf das breite kulturelle Angebot besonders in der Stadt Nordhausen sein. Doch wie kann es uns gelingen, alle Orte für die Kultur – sei es das traditionsreiche Theater oder die neu gebaute Bibliothek – auch in Zukunft auf finanziell sichere Beine zu stellen? Eine Antwort, die uns die Richtung aufzeigen könnte, erwarte ich vom Kulturentwicklungskonzept, dessen Ergebnis wir Ende 2014 erwarten dürfen, erklärt Hannelore Haase, Dezernentin für Kultur in Nordhausen.
In Zeiten der Haushaltskonsolidierung erscheint es sinnvoll, gerade im Kulturbereich auf ein Konzept zu setzen, dass sich nicht allein auf eine Stadt fokussiert, sondern viel mehr ganz Nordthüringen im Blick hat. Gute Vernetzung der Kulturakteure, Unterstützungsmöglichkeiten für die zahlreichen Kulturvereine und bessere Erreichbarkeit der vielfältigen Angebote können Ergebnisse dieses Konzeptes sein. Darauf setzen die beteiligten Kreise und Städte. Wir freuen uns, gemeinsam mit zwei südlichen Landkreisen die ersten in Thüringen zu sein, die ein solches Konzept erarbeiten. So können wir auch auf intensive Unterstützung aus dem Ministerium für unsere Kulturlandschaft setzen. Die Arbeit am Kulturentwicklungskonzept ist ein beteiligungsorientierter Prozess; ich lade alle Interessierten ein, sich hier einzubringen. Nach der Auftaktveranstaltung sind Themenworkshops geplant, an denen jeder gern teilnehmen kann, der sich zum Thema Kultur einbringen möchte.
Im November 2013 wurde mit der Arbeit am überregionalen Kulturkonzept begonnen. Der im Dezember gegründete Regionalbeirat – ihm gehören Politiker und Akteure beider Landkreise an – ist intensiv in den Prozess eingebunden. Zwei Koordinatoren arbeiten in Sondershausen und Nordhausen als Mittler zwischen dem federführenden Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn und den Kulturakteuren vor Ort. Diese Struktur garantiert, dass am Ende des Prozesses nicht ein weiteres Konzept für die Amtsschublade entsteht – vielmehr wird so ein Papier bereitliegen, auf dem sich zukunftsfähige Kulturpolitik in unserer Region gestalten lassen kann.
Ich bin der Meinung, dass dies der richtige Weg ist, Kultur für alle anbieten zu können. Gerade das Thema Kultur ist eines, das jeden Bürger berührt – sei es in Kitas und Schulen, im Theater oder in Museen. Die facettenreiche Vereinsarbeit in Nordhausen und der Region ist Ausdruck des großen Interesses an Kultur. Unsere Aufgabe muss es daher sein, im Rahmen unserer Möglichkeiten nicht nur die Infrastruktur zu erhalten, sondern vor allem den Kulturschaffenden Unterstützung anzubieten. Diese Unterstützung darf sich aber nicht auf das rein Finanzielle reduzieren; vielmehr scheint es mir wichtig, den Akteuren ein verlässlicher Partner bei Organisation und Angebot zu werden. Die Mitarbeiter im Kulturamt stehen dabei gern zur Seite, lädt Hannelore Haase ein.
