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Es stinkt zum Himmel in Immenrode

Dienstag, 01. April 2014, 22:56 Uhr
Der Landesvorsitzende des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT), Rainer Scheerschmidt, befasst sich in seiner Stellungnahme zum Thema Schweinemastanlage Immenrode...

Immenrode hatte und hat vielleicht noch heute eine aktive Bürgerinitiative gegen den Bau der Schweinemastanlage des Herrn van Asten.

Es stinkt zum Himmel in Immenrode (Foto: Reiner Scheerschmidt ) Es stinkt zum Himmel in Immenrode (Foto: Reiner Scheerschmidt )

Es wurden Versammlungen, Protestmärsche usw. organisiert. Führende Politiker des Landratsamtes, der Stadtverwaltung, darunter der Bürgermeisters, Herr Kreyer und auch anderer Politiker des Landtages und verschiedener Parteien und Vereinigungen( so auch Dr. Augsten von den Grünen) warfen sich offensichtlich und publikumswirksam in das Geschehen und versprachen alles gegen die geplante Massentierhaltung zu unternehmen und die Bürgerinitiative bei der Durchsetzung ihrer Forderungen kompromisslos zu unterstützen.
Alle glaubten an die Versprechungen der führenden Politiker und etablierten Parteien.


Nach dem Auftritt des Herrn van Asten und seinen , nunmehr bekannten hinhaltenden Argumenten in einer Veranstaltung der Bürgerinitiative wurde es plötzlich sehr still um den Bau der Großanlage.

Eigentlich verwunderlich
!
Umso mehr erstaunte es, welche Beschlüsse mit welchen Begründungen durch den Stadtrat von Sondershausen, unterstützt von einigen Aktivisten der Bürgerinitiative gefasst wurden, um dem Vorhaben wirksam entgegen zu treten.

Für Jeden logisch denkenden Bürger war und ist es unlogisch, einen Beschluss zu fassen, der den Bau einer solchen Großanlage zulässt, um dann gegen den Bau wirksam protest-ieren zu können. Dieses wird ein ewiges Geheimnis des Stadtrat von Sondershausen und den unterstützenden Befürwortern bleiben.

Mir wurde gesagt: „ Es muss erst das BIMSCH eingeleitet werden, um wirksam dagegen protestieren zu können.“
Man machte also den Weg für das BIMSCH frei und wundert sich nun, das die Einleitung desselben erfolgte.

Welche Blauäugigkeit !!!!

Für Immenrode und die umliegenden Ortschaften ist es nicht 5 sondern 2 vor zwölf. Wenn sich jetzt nicht sofort etwas tut, ist der Bau der Großanlage beschlossene Sache.
Niemand kann sich dann mehr wehren.

Wichtig ist es jetzt, dass die Bürgerinitiative schnellstens wieder aktiv wird, ihre Forderungen konkret formuliert und aktiven Widerstand organisiert.
Notfalls muss es zu einem Bürgerentscheid kommen.

Die Mitglieder des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT) werden, so es von der Bürgerinitative gewünscht wird, die Forderungen zur Verhinderung voll und ganz unterstützen.
In den kommenden Tagen werden wir unseren Standpunkt weiter präzisieren und begründen.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender
des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)
Autor: khh

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