Vortragsabend im Regionalmuseum
Freitag, 04. April 2014, 15:18 Uhr
Kein alltägliches Thema: Metallsärge im Wandel der Zeit – Von Königin Editha bis zum King of Pop Michael Jackson. Referent ist Prof. Dipl.-Restaurator Bernhard Mai. Hier kn mit den Einzelheiten
Der Vortragsabend findet am Dienstag, den 15. April, um 19.30 Uhr, im Festsaal von Schloss Bad Frankenhausen statt.
Was eint Königin Editha (910-946) und den King of Pop Michael Jackson (1958-2009)? Beide haben ihre sterblichen Überreste von einem Sarg aus Metall umhüllen lassen!
Der Vortrag stellt im besonderen Maße die Blütezeit der Metallsarkophage im Barock vor. Es werden die verschiedenen Sargtypen, Gestaltungsarten und Sarginschriftprogramme aus den bedeutenden Fürstengrüften von Mitteldeutschland dargestellt. Dabei finden auch musikgeschichtliche Aspekte aus jener Zeit im Kontext zu den Sarginschriften Gehör.
Der Schluss des Vortrages gibt Auskunft darüber, wie ein Metallsarg zur Abwendung von Terrorgefahren seit dem 11. September 2001 richtig zu gestalten ist.
Die Idee, diesen Vortrag in das Veranstaltungsprogramm des Regionalmuseums aufzunehmen, entstand bereits vor längerer Zeit anlässlich des Abschlusses der Restaurierung eines Sarkophags in der Unterkirche zu Bad Frankenhausen. Mehr als ein halbes Jahrtausend regierten Vertreter des Hauses Schwarzburg die Stadt Frankenhausen als auch das Umland. Bislang nachgewiesen, wurden jedoch nur drei Angehörige in der Unterkirche, der einstigen Residenzkirche der Grafen und Fürsten von Schwarzburg, bestattet.
Dabei handelt es sich um Graf Wilhelm von Schwarzburg – Frankenhausen und seine beiden Ehefrauen, Elisabeth (erste Ehe) und Clara (zweite Ehe). Vom einst bedeutenden Grabdenkmal ist nichts erhalten geblieben. Jedoch überdauerten die Sarkophage in einer Gruft.
Autor: khhDer Vortragsabend findet am Dienstag, den 15. April, um 19.30 Uhr, im Festsaal von Schloss Bad Frankenhausen statt.
Was eint Königin Editha (910-946) und den King of Pop Michael Jackson (1958-2009)? Beide haben ihre sterblichen Überreste von einem Sarg aus Metall umhüllen lassen!
Der Vortrag stellt im besonderen Maße die Blütezeit der Metallsarkophage im Barock vor. Es werden die verschiedenen Sargtypen, Gestaltungsarten und Sarginschriftprogramme aus den bedeutenden Fürstengrüften von Mitteldeutschland dargestellt. Dabei finden auch musikgeschichtliche Aspekte aus jener Zeit im Kontext zu den Sarginschriften Gehör.
Der Schluss des Vortrages gibt Auskunft darüber, wie ein Metallsarg zur Abwendung von Terrorgefahren seit dem 11. September 2001 richtig zu gestalten ist.
Die Idee, diesen Vortrag in das Veranstaltungsprogramm des Regionalmuseums aufzunehmen, entstand bereits vor längerer Zeit anlässlich des Abschlusses der Restaurierung eines Sarkophags in der Unterkirche zu Bad Frankenhausen. Mehr als ein halbes Jahrtausend regierten Vertreter des Hauses Schwarzburg die Stadt Frankenhausen als auch das Umland. Bislang nachgewiesen, wurden jedoch nur drei Angehörige in der Unterkirche, der einstigen Residenzkirche der Grafen und Fürsten von Schwarzburg, bestattet.
Dabei handelt es sich um Graf Wilhelm von Schwarzburg – Frankenhausen und seine beiden Ehefrauen, Elisabeth (erste Ehe) und Clara (zweite Ehe). Vom einst bedeutenden Grabdenkmal ist nichts erhalten geblieben. Jedoch überdauerten die Sarkophage in einer Gruft.
