Praktikum beim Bundestagsabgeordneten
Freitag, 04. April 2014, 14:27 Uhr
Im Zeitraum vom 3. bis 28. März absolvierte Johannes Köther ein Praktikum beim CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Selle im Berliner-Büro. Herr Köther hat in einem Artikel seine Eindrücke während seines Praktikums im Folgenden zusammengefasst:
Als Jurastudent im fünften Fachsemester mit großem politischem Interesse, nahm ich im März 2014 ein Praktikum im Büro des Bundestagsabgeordneten Johannes Selle wahr. Von meinem Praktikum erhoffte ich mir nicht nur den Alltag eines Bundestagsabgeordneten kennenzulernen, sondern auch einen Eindruck davon zu erhalten, wie politische Entscheidungen getroffen werden und sich die dahinterstehenden Prozesse konkret gestalten.
An meinem ersten Praktikumstag wurde ich am Fahrstuhl bereits von einem Mitarbeiter von Herrn Selle empfangen und in sein Büro begleitet, wo ich den Mitarbeitern vorgestellt und von allen sehr freundlich aufgenommen wurde. Auch bekam ich einen eigenen Arbeitsplatz, an dem ich neben organisatorischen Aufgaben auch an meinem eigenen Projekt zu einer Übersicht der Flüchtlingsströme der ostafrikanischen Länder, als Grundlage einer späteren graphischen Darstellung, arbeitete.
Bei einer Führung durch den Bundestag mit seinen einzelnen, unterirdisch miteinander verbundenen Häusern, bekam ich bereits an meinem ersten Praktikumstag, anhand der Dimensionierung und Funktion der Räumlichkeiten, einen Eindruck von der Komplexität der parlamentarischen Strukturen. Die Pluralität der bundesdeutschen Politik spiegelt sich dabei schon in den verschiedenen architektonischen Stilrichtungen wieder, über deren Geschmack sich sicher trefflich streiten lässt.
In meiner ersten Praktikumswoche nahm ich dann an einem interessanten Seminar von Brot für die Welt und dem Hilfswerk Misereor zur Entwicklungszusammenarbeit der kirchlichen Werke teil. Darüber hinaus durfte ich in den zwei Sitzungswochen den Sitzungen des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie den diesbezüglichen Arbeitsgruppensitzungen beiwohnen. Neben Vertretern der Bundesregierung die zu bestimmten Themen Rede und Antwort standen, wurden hier zudem auch Vertreter internationaler Organisationen und verschiedener Stiftungen geladen. Diese aktuellen politischen Diskussionen empfand ich als besonders spannend und eröffneten mir neue Kenntnisse und Sichtweisen. Weiterhin bekam ich die Möglichkeit weitgehend eigenverantwortlich Unterlagen zum Thema, Sicherheitspolitik in Afrika zu erarbeiten.
Diese dienten im Folgenden als Basis für einen Impulsvortrag, den Herr Selle im Rahmen einer Veranstaltung des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft hielt. Besondere Highlights waren sowohl die Treffen mit den beiden Botschaftern von Benin und Senegal, als auch das Gespräch mit Dr. Ahmed Bugri, Leiter der Nehemiah Gateway Stiftung welche sich für afrikanische Flüchtlinge auf Malta einsetzt. Die neuen Erkenntnisse und fundierten Informationen aus dem Gespräch mit Herrn Dr. Bugri flossen anschließend in meine Arbeit zur Analyse der Flüchtlingsströme mit ein. Nachhaltige Eindrücke hinterließen ebenfalls das Treffen mit der mexikanischen Tourismusministerin, sowie die fraktionsoffene Sitzung zum Thema Afrika, bei der neben Herrn Selle auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine Rede hielt.
Mein vierwöchiges Praktikum gewährte mir nicht nur tiefe Einblicke in das politische Geschehen in Deutschland und der Welt, sondern gab mir auch einen Motivationsschub für mein Studium, bei dem ich mich im Schwerpunkt mit Völker- Europa und Menschenrecht beschäftige. Ich hab die Praktikumstage nie als nüchterne Arbeitstage betrachtet, sondern jeden einzelnen Tag als gewinnbringend und bereichernd empfunden. Jedem, dem sich die Chance bietet, ein Praktikum im Büro von Johannes Selle wahrzunehmen, kann ich dies nur ans Herz legen.
Autor: khhAls Jurastudent im fünften Fachsemester mit großem politischem Interesse, nahm ich im März 2014 ein Praktikum im Büro des Bundestagsabgeordneten Johannes Selle wahr. Von meinem Praktikum erhoffte ich mir nicht nur den Alltag eines Bundestagsabgeordneten kennenzulernen, sondern auch einen Eindruck davon zu erhalten, wie politische Entscheidungen getroffen werden und sich die dahinterstehenden Prozesse konkret gestalten.
An meinem ersten Praktikumstag wurde ich am Fahrstuhl bereits von einem Mitarbeiter von Herrn Selle empfangen und in sein Büro begleitet, wo ich den Mitarbeitern vorgestellt und von allen sehr freundlich aufgenommen wurde. Auch bekam ich einen eigenen Arbeitsplatz, an dem ich neben organisatorischen Aufgaben auch an meinem eigenen Projekt zu einer Übersicht der Flüchtlingsströme der ostafrikanischen Länder, als Grundlage einer späteren graphischen Darstellung, arbeitete.
Bei einer Führung durch den Bundestag mit seinen einzelnen, unterirdisch miteinander verbundenen Häusern, bekam ich bereits an meinem ersten Praktikumstag, anhand der Dimensionierung und Funktion der Räumlichkeiten, einen Eindruck von der Komplexität der parlamentarischen Strukturen. Die Pluralität der bundesdeutschen Politik spiegelt sich dabei schon in den verschiedenen architektonischen Stilrichtungen wieder, über deren Geschmack sich sicher trefflich streiten lässt.
In meiner ersten Praktikumswoche nahm ich dann an einem interessanten Seminar von Brot für die Welt und dem Hilfswerk Misereor zur Entwicklungszusammenarbeit der kirchlichen Werke teil. Darüber hinaus durfte ich in den zwei Sitzungswochen den Sitzungen des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie den diesbezüglichen Arbeitsgruppensitzungen beiwohnen. Neben Vertretern der Bundesregierung die zu bestimmten Themen Rede und Antwort standen, wurden hier zudem auch Vertreter internationaler Organisationen und verschiedener Stiftungen geladen. Diese aktuellen politischen Diskussionen empfand ich als besonders spannend und eröffneten mir neue Kenntnisse und Sichtweisen. Weiterhin bekam ich die Möglichkeit weitgehend eigenverantwortlich Unterlagen zum Thema, Sicherheitspolitik in Afrika zu erarbeiten.
Diese dienten im Folgenden als Basis für einen Impulsvortrag, den Herr Selle im Rahmen einer Veranstaltung des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft hielt. Besondere Highlights waren sowohl die Treffen mit den beiden Botschaftern von Benin und Senegal, als auch das Gespräch mit Dr. Ahmed Bugri, Leiter der Nehemiah Gateway Stiftung welche sich für afrikanische Flüchtlinge auf Malta einsetzt. Die neuen Erkenntnisse und fundierten Informationen aus dem Gespräch mit Herrn Dr. Bugri flossen anschließend in meine Arbeit zur Analyse der Flüchtlingsströme mit ein. Nachhaltige Eindrücke hinterließen ebenfalls das Treffen mit der mexikanischen Tourismusministerin, sowie die fraktionsoffene Sitzung zum Thema Afrika, bei der neben Herrn Selle auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine Rede hielt.
Mein vierwöchiges Praktikum gewährte mir nicht nur tiefe Einblicke in das politische Geschehen in Deutschland und der Welt, sondern gab mir auch einen Motivationsschub für mein Studium, bei dem ich mich im Schwerpunkt mit Völker- Europa und Menschenrecht beschäftige. Ich hab die Praktikumstage nie als nüchterne Arbeitstage betrachtet, sondern jeden einzelnen Tag als gewinnbringend und bereichernd empfunden. Jedem, dem sich die Chance bietet, ein Praktikum im Büro von Johannes Selle wahrzunehmen, kann ich dies nur ans Herz legen.

