Thüringen auf Wachstumskurs
Donnerstag, 10. April 2014, 11:55 Uhr
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sagen Deutschland einen kräftigen Aufschwung voraus. In ihrem Frühjahrsgutachten rechnen sie 2014 mit 1,9 Prozent Wirtschaftswachstum. Für Thüringen erwartet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt in diesem Jahr ebenfalls ein Plus von rund 2,0 Prozent...
Der Konjunkturoptimismus im Frühjahrsgutachten spiegelt sich auch zunehmend in der Thüringer Wirtschaft wider, betont IHK-Hauptgeschäfts-führer Gerald Grusser.
Die Unternehmen seien erfolgreich ins Jahr 2014 gestartet. Wachstumsimpulse würden sowohl von der Inlandsnachfrage als auch von den Exporten kommen. Die Auftragsbücher seien gefüllt, Kapazitäten weitgehend ausgelastet und die Umsätze bewegten sich im Plus. Für das laufende Jahr wäre daher ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im Freistaat von rund 2,0 Prozent durchaus realistisch.
Voraussetzung dafür sind aber die richtigen Rahmenbedingungen. Die Politik darf nicht vergessen, wie gefährlich hausgemachte Risiken für den Aufschwung werden können, warnt der IHK-Chef. Weder der Schuldenabbau komme spürbar voran, noch seien entscheidende Fragen der Energiewende zufriedenstellend geklärt. Darüber hinaus habe die Regierungskoalition mit dem Mindestlohn und der Rentenreform einen sozialpolitischen Kurs eingeschlagen, dessen Finanzierung und Auswirkungen, vor allem auf den Arbeitsmarkt, noch gar nicht abzusehen sind.
Autor: redDer Konjunkturoptimismus im Frühjahrsgutachten spiegelt sich auch zunehmend in der Thüringer Wirtschaft wider, betont IHK-Hauptgeschäfts-führer Gerald Grusser.
Die Unternehmen seien erfolgreich ins Jahr 2014 gestartet. Wachstumsimpulse würden sowohl von der Inlandsnachfrage als auch von den Exporten kommen. Die Auftragsbücher seien gefüllt, Kapazitäten weitgehend ausgelastet und die Umsätze bewegten sich im Plus. Für das laufende Jahr wäre daher ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im Freistaat von rund 2,0 Prozent durchaus realistisch.
Voraussetzung dafür sind aber die richtigen Rahmenbedingungen. Die Politik darf nicht vergessen, wie gefährlich hausgemachte Risiken für den Aufschwung werden können, warnt der IHK-Chef. Weder der Schuldenabbau komme spürbar voran, noch seien entscheidende Fragen der Energiewende zufriedenstellend geklärt. Darüber hinaus habe die Regierungskoalition mit dem Mindestlohn und der Rentenreform einen sozialpolitischen Kurs eingeschlagen, dessen Finanzierung und Auswirkungen, vor allem auf den Arbeitsmarkt, noch gar nicht abzusehen sind.
