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Der Countdown läuft

Donnerstag, 10. April 2014, 15:30 Uhr
Die Bundesligadamen reisen mit viel Respekt zum VfL Oldenburg, wo am Samstag der aktuell Sechstplatzierte der Meisterrunde wartet...


Das Spiel in der EWE-Arena wird um 19.30 Uhr angepfiffen und wir werden im Kooperations-Liveticker von mdr und thc für unsere Fans dabei sein. Im Internet wird es einen Livestream von oeins, dem Oldenburger Regionalsender, geben.

Herbert Müller hofft, mit dem Kader vom Metzingen-Spiel die Reise antreten zu können. Jana Krause kehrt nach überstandener Grippe wieder ins Team zurück, Franziska Mietzner, seit Montag wieder mit schützender Gesichtsmaske im Mannschaftstraining, wird definitiv nicht auflaufen.

Franziska Fuhrmann attestierte der Coach eine richtig gute Leistung in Metzingen und hätte sie gern wieder mit im Team gesehen. Leider musste die 25Jährige aus der zweiten Mannschaft aus privaten Gründen absagen. So gibt der Trainer erstmalig einer Spielerin der Jugendbundesliga eine Einsatzchance - Victoria Gramma darf wenige Tage vor ihrem 17.Geburtstag Bundesligaluft schnuppern.

Wer das als Unterschätzung des Gegners wertet, hat einen falschen Eindruck. "In der Meisterrunde kann jedes Team das andere schlagen. Oldenburg spielt nach uns den schnellsten Handball der Liga", schätzt Herbert Müller: Heute wieder ein Sieg für den THC? die Situation ein. Der VfL hat von seinen 27 Punkten 19 in heimischer Halle geholt - allein das sagt genug über die Heimstärke der Norddeutschen. Von den THC-Damen, die wieder rund 400 km Busfahrt hinter sich bringen müssen, wird also eine hochkonzentrierte Leistung abverlangt. Wie schnell eine Spiel in der EWE-Arena kippen kann, spürte Anfang Februar erst der HC Leipzig, der damals über eine derbe 23:33 Niederlage quittieren musste. Einen Monat später rückten die Sächsinnen dann das Bild beim 34:31 Sieg wieder gerade.

Der THC guckt wie immer auf sich selbst und erinnert sich an den mühevollen 32:30 Sieg in der Hauptrunde. Man darf den Gegner nicht ins Laufen kommen lassen. Gleich mehrere Spieler können mit ihren besonderen 1:1- und Hüftwurfqualitäten gefährlich werden. Anna Loerper, Angie Geschke, Laura van der Heijden - gefährlichste Werferin mit bisher 143 Toren, die vielseitige ehemalige THC-Spielerin Julia Wenzel sowie die gefährliche Kreisspielerin Wiebke Kethorn sollten das verletzungsbedingte Fehlen von Lois Abbingh durchaus ausgleichen können.

Es bleibt beim Meisterschafts-Countdown. Noch zwei Siege fehlen - einen davon wollen die THC-Damen trotz vielerlei Personalsorgen aus Oldenburg mitbringen.
Autor: red

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