Geolift am Kyffhäuser – Notwendigkeit oder Größenwahn?
Freitag, 18. April 2014, 09:30 Uhr
Jetzt holt man das Thema Bau eines Geolifts zur Erreichung des Eingangs des Kyffhäuserdenkmals wieder auf die Tagesordnung. Zufällig oder gewollt? Fragen dazu von Rainer Scheerschmidt, Landesvorsitzender des Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)...
Gewollt, davon gehe ich aus.
Der Zeitpunkt des Problemangriffs sehr ungünstig, aber dennoch gut.
Während man an der Wartburg in Eisenach eine Seilbahn ablehnt, um sich die Chance der Anerkennung als Kulturerbe zu erhalten, tut man alles um den Kyffhäuser und den Geopark weit ja sehr weit von einer solchen Anerkennung zu entfernen.
In Eisenach prüft man an der Wartburg eine Kleinbahn fahren zu lassen und Probleme zur Zulassung aus der Welt zu räumen.
Am Kyffhäuser steht eine solche Tschu-Tschu- Bahn.
Foto Rainer Scheerschmidt
Das Elend ist nur, sie darf nicht fahren!!.
Der Betreiber wäre sofort bereit, die Bahn in Betrieb zu nehmen und die Besucher zum Eingang des Denkmals zu fahren, aber leider! Um einen Lift installieren zu können wurden alle Wege für diese Bahn in der Vergangenheit verbaut. Und dieser Trend scheint sich weiter fortzusetzen.
Den Befürwortern des Geolift sei ins Stammbuch geschrieben: Sie befürworten eine Baumaßnahme, die allen späteren Entwicklungen der Region negativ beeinflussen kann und den Kyffhäuserdenkmal mehr schadet als nutzt.
Einen Geolift zu planen, wofür Voraussetzung ist, dass in den vor Jahren kostenintensiv gesicherten Hang einen horizontaler und dann einen vertikaler Schacht gebaut werden muss kann nur der planen, der weit ab von gut und böse ist.
Verwunderlich ist, dass sich auch die Kreisverwaltung für den Bau stark machen will. In allen bisherigen Kreistagssitzungen hörte sich das ganz anders an.
Selbst wenn es für den Bau eine Beteiligung des Landes Thüringen gibt und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, bleiben die Eigenanteile des Kyffhäuserkreis, die nicht vorhanden sind.
In den Kreistagssitzungen wurde um jeden Euro gerungen und plötzlich haben wir Geld im Überfluss. Woher kommt dieses? Welche Maßnahmen werden dafür gestrichen werden müssen?
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass am Kyffhäuser alles so weitergehen soll wie bisher, nur unter einem anderen Pächter.
Das darf nicht sein !!
Es gibt genug zu tun, um die Attraktivität des Kyffhäuserdenkmals zu erhöhen, auch ohne Lift.
Was soll zwischenzeitlich unternommen werden, um Bürger, die nicht so gut zu Fuß sind zum Kyffhäuserdenkmal zu bringen ?
Wartet man noch Jahre auf den Lift, bzw. versteckt sich dahinter um über Alternativen nicht nachdenken zu müssen?
Das Kyffhäuserdenkmal ist ein Kulturgut, dass allen Besuchern schnellstens erschlossen werden muss.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)
Autor: khhGewollt, davon gehe ich aus.
Der Zeitpunkt des Problemangriffs sehr ungünstig, aber dennoch gut.
Während man an der Wartburg in Eisenach eine Seilbahn ablehnt, um sich die Chance der Anerkennung als Kulturerbe zu erhalten, tut man alles um den Kyffhäuser und den Geopark weit ja sehr weit von einer solchen Anerkennung zu entfernen.
In Eisenach prüft man an der Wartburg eine Kleinbahn fahren zu lassen und Probleme zur Zulassung aus der Welt zu räumen.
Am Kyffhäuser steht eine solche Tschu-Tschu- Bahn.
Foto Rainer Scheerschmidt
Das Elend ist nur, sie darf nicht fahren!!.
Der Betreiber wäre sofort bereit, die Bahn in Betrieb zu nehmen und die Besucher zum Eingang des Denkmals zu fahren, aber leider! Um einen Lift installieren zu können wurden alle Wege für diese Bahn in der Vergangenheit verbaut. Und dieser Trend scheint sich weiter fortzusetzen.
Den Befürwortern des Geolift sei ins Stammbuch geschrieben: Sie befürworten eine Baumaßnahme, die allen späteren Entwicklungen der Region negativ beeinflussen kann und den Kyffhäuserdenkmal mehr schadet als nutzt.
Einen Geolift zu planen, wofür Voraussetzung ist, dass in den vor Jahren kostenintensiv gesicherten Hang einen horizontaler und dann einen vertikaler Schacht gebaut werden muss kann nur der planen, der weit ab von gut und böse ist.
Verwunderlich ist, dass sich auch die Kreisverwaltung für den Bau stark machen will. In allen bisherigen Kreistagssitzungen hörte sich das ganz anders an.
Selbst wenn es für den Bau eine Beteiligung des Landes Thüringen gibt und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, bleiben die Eigenanteile des Kyffhäuserkreis, die nicht vorhanden sind.
In den Kreistagssitzungen wurde um jeden Euro gerungen und plötzlich haben wir Geld im Überfluss. Woher kommt dieses? Welche Maßnahmen werden dafür gestrichen werden müssen?
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass am Kyffhäuser alles so weitergehen soll wie bisher, nur unter einem anderen Pächter.
Das darf nicht sein !!
Es gibt genug zu tun, um die Attraktivität des Kyffhäuserdenkmals zu erhöhen, auch ohne Lift.
Was soll zwischenzeitlich unternommen werden, um Bürger, die nicht so gut zu Fuß sind zum Kyffhäuserdenkmal zu bringen ?
Wartet man noch Jahre auf den Lift, bzw. versteckt sich dahinter um über Alternativen nicht nachdenken zu müssen?
Das Kyffhäuserdenkmal ist ein Kulturgut, dass allen Besuchern schnellstens erschlossen werden muss.
Rainer Scheerschmidt
Landesvorsitzender des
Volksinteressenbund Thüringen (VIBT)

