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Partnerschaftsvertrag in Aussicht

Freitag, 18. April 2014, 14:42 Uhr
In der Sitzung des Stadtrates der Stadt Sondershausen am 08. Mai 2014 kann der Städtepartnerschaftsvertrag mit der Gemeinde Klucze (Republik Polen) beschlossen werden, kn berichete bereits. Wo liegt eigentlich dieses Klucze, so kamen jetzt Fragen...

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen soll beschließen, den Bürgermeister zu beauftragen, mit der Gemeinde Klucze (Republik Polen) einen Städtepartnerschaftsvertrag abzuschließen und diesen zu unterzeichnen. Die Empfehlung des Hauptausschusse war einstimmig.

Mit diesem Beschluss sollen die bereits bestehenden freundschaftlichen Kontakte mit der Gemeinde Klucze (Republik Polen) weiter ausgebaut werden mit dem Ziel, eine formelle Städtepartnerschaft zu begründen, so die erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD) in der Begründung.
ln der Zeit vom 07.-09.06.13 reiste eine Delegation der Gemeinde Klucze auf Einladung zum Thüringentag 2013 in der Stadt Sondershausen an. Mit diesem Besuch wurde erreicht, dass die mehrjährigen Kontakte die die Stadt Sondershausen und die Gemeinde Klucze bereits verbinden, weiter aufgewertet werden sollen, sagte Bürgermeister Joachim Kreyer.


Klucze ist ein Dorf (5.000 Einwohner) und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde (15.280 Einwohner) in der Wojewodschaft Kleinpolen in
Polen. Es liegt ungefähr 40 km westlich von Krakau. Zu den Sehenswürdigkeiten von Klucze gehört die Biçdów-Wüste (Pustynia
Blçdowska). Klucze ist auch ein Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten in dem Jura-Gebirge (Klettern, Wandern, Ski alpin, Skilanglauf). Außerdem liegt Klucze am Wanderweg der Holzarchitektur.
Mit der Wojewodschaft Kleinpolen besteht ja auch ein Partnerschaftsvertrag zwischen dem Landkreis.

Es ist beabsichtigt, sofern der Stadtrat diesen Beschluss fasst, den für den 21.-24.08.2014 vorgesehenen Besuch einer Delegation der Stadt Sondershausen unter Leitung des Bürgermeisters zu nutzen, um in einer offiziellen Veranstaltung und einem damit verbundenen Festakt, diesen Städtepartnerschaftsvertrag zu unterzeichnen und damit eine Partnerschaft im Geiste des europäischen Gedankens zwischen unseren Städten zu begründen.

Als Tätigkeitsbereiche der Städtepartnerschaft wurde genannt:

- Gegenseitige Besuche von Delegationen beider Städte, Organisationen und Vereinen
- Beiderseitige Schüler- und Studentenaustausche sowie weitere Kontakte von jungen Menschen
- Partnerschaft/Freundschaft zwischen den Kindertageseinrichtungen/Schulen
- Kulturaustausch (Ausstellungen, Theater, Musik, Kirchen u.a.)
- Sportliche Wettbewerbe
- Touristische Aktivitäten
- Zusammenarbeit der Bibliotheken und Museen
- Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung und der Weiterentwicklung der Infrastruktur

Wesentliche Diskussionen gab es nicht. Die Befürchtungen von Tobias Schneegans (Volkssolidarität), es werden zusätzliche Mittel aus dem Haushalt gebracht werden, konnte der Bürgermeister zerstreuen.
Autor: khh

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