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Volkssolidarität mit Wahlprogramm (3)

Dienstag, 22. April 2014, 11:55 Uhr
Damit sich die Wähler orientieren können bringt kn in loser Folge Auszüge aus den Wahlprogrammen. Heute ein Auszug aus dem Wahlprogramm der Volkssolidarität / Teil 3, Soziales...

Um alle interessierten Bürger zu erreichen, wird die Volkssolidarität, bis zur Wahl am 25. Mai 2014, in regelmäßigen Abständen über das Wahlprogramm informieren.


Soziales

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zentrales Thema junger Familien in einer modernen und aufgeschlossenen Gesellschaft. Die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen macht es notwendig, dass eine bedarfsgerechte und hochwertige Kinderbetreuung bereits ab dem Kleinkindalter angeboten wird. Wir setzen uns für ein vielfältiges Betreuungsangebot ein. Familien müssen diese Angebote auch nur für wenige Stunden am Tag oder nur an einzelnen Wochentagen nutzen können. Die Kinderbetreuung muss sich dabei flexibel an den Bedürfnissen der Familien ausrichten. Mittelfristig streben wir an, dass eine Ganztagesbetreuung – 24-Stunden-Kita – zur Verfügung gestellt wird.

Gute und verlässliche Beziehungen zwischen den Generationen sind für unsere Gesellschaft wichtig und müssen gefördert werden.

Das Älterwerden in Würde muss in besonderer Weise für Menschen sichergestellt sein, die dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen sind. Pflegeeinrichtungen müssen diesem Anspruch uneingeschränkt gerecht werden. Damit die Betroffenen die richtige Betreuungsform oder das richtige Pflegeheim entsprechend ihrem Bedarf und ihren Wünschen finden, sind träger-unabhängige Pflegeberatungsstellen notwendig.

Wir wollen eine Gemeinschaft des Miteinanders, in dem Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – ihr Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben ermöglicht wird. Das ist für uns selbstverständlicher Bestandteil jeder kommunalen Planung. Integration und Selbstbestimmung unter Zuhilfenahme von Förderung und Hilfsmöglichkeiten haben hierbei Priorität.

Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen, bietet aber auch Chancen für unsere Stadt. Viele Senioren bringen sich aktiv in ihre Familien sowie ehrenamtlich in unsere Gemeinschaft ein und tragen somit wesentlich das gesellschaftliche Leben mit. Auf das Wissen und die Fähigkeiten dieser Generation können und wollen wir nicht verzichten. Durch den Seniorenbeirat haben wir die Möglichkeit, den Rat und die Wünsche dieser Gesellschaftsgruppe direkt in die Tagespolitik einzubeziehen.
Die Vereine und Verbände mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helfern sind das Fundament des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Wir sehen uns als Teil dieser Gemeinschaft. Die vielen freiwilligen Helfer machen unsere Stadt erst so lebens- und liebenswert. Die Sondershäuser Vereinswelt zu erhalten und zu fördern, halten wir für unsere Pflicht, denn sie übernehmen wichtige Aufgaben für die Allgemeinheit.

Es ist unser ausdrücklich politisches Ziel, möglichst viele Kinder und Jugendliche in das Vereinswesen zu integrieren. Wir treten dafür ein, dass die Leistungen des Ehrenamtes auch künftig in städtischen Veranstaltungen anerkannt werden. Dazu gehört auch, dass die Aktivitäten der Vereine durch die städtische Verwaltung, einschließlich der Erteilung notwendiger Genehmigungen, im rechtlichen Rahmen in unbürokratischer Weise unterstützt werden.

www.sdh-will-mehr.de und auch auf facebook.com/sdhwillmehr.
Auf beiden Präsenzen finden Sie ebenfalls den Film zur Kommunalwahl 2014.
Autor: khh

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