Wir kämpfen weiter
Dienstag, 29. April 2014, 20:33 Uhr
Auch wenn heute mit der Tempo-30-Geschwindigkeitsbegrenzung in den Nachtstunden ein wichtiger Schritt erfolgte, für die Bürgerinitiative in Greußen an der Bundesstraße 4 ist es nur ein Zwischenschritt.
Am späten Nachmittag wurde in Greußen an der B4 das erste Schild der neuen Tempo-30 Tempo-30-Geschwindigkeitsbegrenzung freigegeben.
Greußens Bürgermeister René Hartnauer (SPD) übernahm das im wahrsten Sinne des Wortes hohe Amt und wurde von der großen Politik mit Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme, Landtagsmitglied Dorothea Marx und Landrätin Antje Hochwind (alle SPD) unterstützt.
Zuvor hatte man sich im Rathaus in der Amtsstube des Bürgermeister getroffen. Frau Knopf von der Bürgerinitiative Greußen machte unmissverständlich klar, dass heute war nur ein Teilschritt. Wir freuen uns darüber, so Knopf, aber unser Ziel ist nicht annähernd erreicht.
Damit meinte sie nicht nur das große Ziel Ortsumfahrung Greußen, um endlich den Verkehr aus der Stadt zunehmen, sondern auch die neu eingerichtete Geschwindigkeitsbegrenzung für die Nachtstunden. Aus auch für das Landratsamt nicht nachvollziehbaren Gründen wurde die Strecke der Geschwindigkeitsbegrenzung deutlich auf Anweisung des Landesverwaltungsamtes Weimar kürzer ausgelegt, als von den Bürgern gefordert und vom Landratsamt mit der notwendigen Begründung auch eingereicht.
Es viel Hans-Jürgen Range schwer die Gründe des Landesverwaltungsamtes vorzustellen, die er selbst nicht nachvollziehen kann. Mit der abenteuerlichen Begründung vor den Häusern der nicht berücksichten Strecke stehen viel Bäume, das Terrain sei weitläufiger und hätte kein geschlossene Häuserfront mehr und der Schall würde weg fließen.
Macht er aber nicht, denn Range konnte an Hand von Messwerten zeigen, dass der Lärmpegel kaum einen Deut niedriger ist, als in den "stärker bebauten" Gebieten.
Zuvor hatten Hochwind und Hartnauer die lange Geschichte der Lärmbelastung zusammengefasst. Der Kampf um die Ortsumfahrung ging bereits 2008 los und seit ihrem Amtsantritt 2013 hatte Hochwind für die Geschwindigkeitsbegrenzung gekämpft. Von der Bürgerinitiative wurde ihr für dieses Engagement Dank gesagt, auch wenn das Resultat alle nicht 100 prozentig überzeugen konnte, weder Bürgerinitiative, Landrätin, noch Bürgermeister.
Und wie soll die Geschwindigkeit kontrolliert werden? Die Polizei hat zugesagt in der Einführungsphase öffter zu kontrollieren. Aber in der Runde war man sich einig, bei der dünnen Personaldecke der Polizei, besonders nachts, könnte die Polizei nicht ständig kontrollieren.
Eine stationäre Blitzeranlage in zwei Richtungen koste rund 100.000 Euro ist kaum zu finanzieren. Übrigens kleine Städte wie Greußen und auch der Landkreis dürfen nicht eigenständig Geschwindigkeiten kontrollieren. Aber Hartnauer hat noch ein "Ass" im Ärmel, um doch öfter Blitzen zu können.
Abschließend bekräftigten die Vertreter der Bürgerinitiative, die Geschwindigkeitsbegrenzung muss größer gefasst werden und die Ortsumfahrung Greußen muss kommen. Man forderte alle Bundestags- und Landtagsmitglieder auf, sich für die Ortsumfahrung stark zu machen, was die beste Lösung wäre.
Autor: khhAm späten Nachmittag wurde in Greußen an der B4 das erste Schild der neuen Tempo-30 Tempo-30-Geschwindigkeitsbegrenzung freigegeben.
Greußens Bürgermeister René Hartnauer (SPD) übernahm das im wahrsten Sinne des Wortes hohe Amt und wurde von der großen Politik mit Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme, Landtagsmitglied Dorothea Marx und Landrätin Antje Hochwind (alle SPD) unterstützt.
Zuvor hatte man sich im Rathaus in der Amtsstube des Bürgermeister getroffen. Frau Knopf von der Bürgerinitiative Greußen machte unmissverständlich klar, dass heute war nur ein Teilschritt. Wir freuen uns darüber, so Knopf, aber unser Ziel ist nicht annähernd erreicht.
Damit meinte sie nicht nur das große Ziel Ortsumfahrung Greußen, um endlich den Verkehr aus der Stadt zunehmen, sondern auch die neu eingerichtete Geschwindigkeitsbegrenzung für die Nachtstunden. Aus auch für das Landratsamt nicht nachvollziehbaren Gründen wurde die Strecke der Geschwindigkeitsbegrenzung deutlich auf Anweisung des Landesverwaltungsamtes Weimar kürzer ausgelegt, als von den Bürgern gefordert und vom Landratsamt mit der notwendigen Begründung auch eingereicht.
Es viel Hans-Jürgen Range schwer die Gründe des Landesverwaltungsamtes vorzustellen, die er selbst nicht nachvollziehen kann. Mit der abenteuerlichen Begründung vor den Häusern der nicht berücksichten Strecke stehen viel Bäume, das Terrain sei weitläufiger und hätte kein geschlossene Häuserfront mehr und der Schall würde weg fließen.
Macht er aber nicht, denn Range konnte an Hand von Messwerten zeigen, dass der Lärmpegel kaum einen Deut niedriger ist, als in den "stärker bebauten" Gebieten.
Zuvor hatten Hochwind und Hartnauer die lange Geschichte der Lärmbelastung zusammengefasst. Der Kampf um die Ortsumfahrung ging bereits 2008 los und seit ihrem Amtsantritt 2013 hatte Hochwind für die Geschwindigkeitsbegrenzung gekämpft. Von der Bürgerinitiative wurde ihr für dieses Engagement Dank gesagt, auch wenn das Resultat alle nicht 100 prozentig überzeugen konnte, weder Bürgerinitiative, Landrätin, noch Bürgermeister.
Und wie soll die Geschwindigkeit kontrolliert werden? Die Polizei hat zugesagt in der Einführungsphase öffter zu kontrollieren. Aber in der Runde war man sich einig, bei der dünnen Personaldecke der Polizei, besonders nachts, könnte die Polizei nicht ständig kontrollieren.
Eine stationäre Blitzeranlage in zwei Richtungen koste rund 100.000 Euro ist kaum zu finanzieren. Übrigens kleine Städte wie Greußen und auch der Landkreis dürfen nicht eigenständig Geschwindigkeiten kontrollieren. Aber Hartnauer hat noch ein "Ass" im Ärmel, um doch öfter Blitzen zu können.
Abschließend bekräftigten die Vertreter der Bürgerinitiative, die Geschwindigkeitsbegrenzung muss größer gefasst werden und die Ortsumfahrung Greußen muss kommen. Man forderte alle Bundestags- und Landtagsmitglieder auf, sich für die Ortsumfahrung stark zu machen, was die beste Lösung wäre.









