Gute Arbeit in der Pflege-Studie
Mittwoch, 30. April 2014, 15:32 Uhr
Mängel bei Arbeitsbedingungen und Entlohnung, so die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in einer Pressemeldung
Die Pflege in Thüringen, vor allem die Altenpflege, braucht dringend Tarifverträge und höhere Entlohnung, aber auch entschieden bessere Arbeitsbedingungen. ver.di schließt sich den Ergebnissen der Prognos-Studie, die im Auftrag der Thüringer Landesregierung die Situation in der Altenpflege analysiert hat, an.
Danach ist die Pflege als Beruf gesellschaftlich schlecht angesehen und gilt in der Berufswahl als unattraktiv – schlechte Voraussetzung für die Gewinnung von Fachkräften. Bundesweit hat der Pflegeberuf in Thüringen das niedrigste Lohnniveau und die mit 6,9 % geringste Tarifbindung (in Bayern sind 38,5 % der Beschäftigten tarifvertraglich abgesichert). Weil Thüringen auch die niedrigsten Pflegesätze hat, führen die Unternehmen einen Dumpinglohnwettbewerb gegeneinander. Personalabbau bei steigender Arbeitsbelastung hat die Folge, dass die jungen Fachkräfte in die westlichen Bundesländer gehen.
Wir fordern als Gewerkschaft die Arbeitgeber auf, mit uns gemeinsam als Tarifpartner tätig zu werden und für Abhilfe zu sorgen, so Thomas Voß, Landesbezirksleiter ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
Autor: khhDie Pflege in Thüringen, vor allem die Altenpflege, braucht dringend Tarifverträge und höhere Entlohnung, aber auch entschieden bessere Arbeitsbedingungen. ver.di schließt sich den Ergebnissen der Prognos-Studie, die im Auftrag der Thüringer Landesregierung die Situation in der Altenpflege analysiert hat, an.
Danach ist die Pflege als Beruf gesellschaftlich schlecht angesehen und gilt in der Berufswahl als unattraktiv – schlechte Voraussetzung für die Gewinnung von Fachkräften. Bundesweit hat der Pflegeberuf in Thüringen das niedrigste Lohnniveau und die mit 6,9 % geringste Tarifbindung (in Bayern sind 38,5 % der Beschäftigten tarifvertraglich abgesichert). Weil Thüringen auch die niedrigsten Pflegesätze hat, führen die Unternehmen einen Dumpinglohnwettbewerb gegeneinander. Personalabbau bei steigender Arbeitsbelastung hat die Folge, dass die jungen Fachkräfte in die westlichen Bundesländer gehen.
Wir fordern als Gewerkschaft die Arbeitgeber auf, mit uns gemeinsam als Tarifpartner tätig zu werden und für Abhilfe zu sorgen, so Thomas Voß, Landesbezirksleiter ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.
