Schon viel erreicht - und viel mehr vor!
Montag, 05. Mai 2014, 20:10 Uhr
Alljährlich zu den Aktionstagen um den Protesttag für Menschen mit Behinderungen trifft sich der Arterner Behindertenbeirat und gemeinsam mit dem Behindertenvertreter der Stadt Ronald Römer Rückschau zu halten und die künftigen Aufgaben abzustecken. Hierzu erreichte kn vom VdK folgender Bericht.
Das obige Motto der Aktionstage trifft dabei voll zu. Dieser Treff erfolgte in diesem Jahr am 30. April im Schülerfreizeitzentrum.
Ronald Römer konnte über verschiedene Aktivitäten im vergangenen Zeitraum berichten. So nahm er mit dem Rollstuhlfahrer Karl-Heinz Krüger den Radweg nach Ritteburg unter die Lupe. Die behindertengerechte Verteilung von Bänken im Stadtgebiet war ein weiteres Thema.
Schade ist nur, dass solche Initiativen schneller zu Nichte gemacht werden als man denkt. So wurde u. a. in der langen Hohle eine Bank auf dem unteren Weg aufgestellt, welche besonders für ältere Leute mit Rollatoren gedacht war, die in kürzester Zeit durch Randale zerstört wurde und so ist jetzt hier garkeine Bank mehr zu finden (abgesehen von der Bank an der Bußgeldstelle, die auch im Rahmen dieser Aktion durch die Stadt aufgestellt wurde). Als Behindertenbeauftragter nahm er mit anderen VdK-Mitgliedern an einem Gespräch zur Einsatzmöglichkeit des Rufbusses teil.
Mit dem Bausamt wurden auf kurzen Wege auftretende Mängel weitgehend beseitigt.
In Abstimmung mit den anwesenden Vertretern der im Behindertenbeirat vertretenen Einrichutungen und Verbände wurde der Leitfaden für die weitere Arbeit festgelegt. Dazu gehören langfriestige Aufgaben, wie den Rathaussaal als Kultursaal auch für behinderte nutzbar zu machen oder auch der öffentlichen Einrichtungen wie Bücherei, Arztpraxen und Einzelhandelseinrichtungen.
Dazu gehört aber auch die seit Beginn des Beirates bestehende Forderung die (noch bestehenden) Amplen mit Tongebern für Blinde auszurüsten. Einfacher sollte es sein, vorhandene Behindertenparkplätze zu erfassen und auf den Stadtplänen und im Gewerbeführer zu veröffentlichen. In Verbindung mit dem Projekt zur Verbesserung des Wohnumfeldes auf dem Königstuhl sollte es gelingen , wieder einige Busse, die z. Z. In der Breitscheidstraße am Königstuhl vorbei fahren, wieder als Stadtverkehr nutzbar zu machen.
Mit ihnen könnten ältere und behinderte Bewohner problemlos Einkaufsmärkte, öffentliche Einrichtungen, den Friedhof und vieles andere erreichen, ohne, dass ein größere Aufwand nötig ist, denn die erforderlichen Linien fahren lehr vorbei und die Haltestellen sind vorhanden!Mit gemeinsamen Engagement müsste sich doch manches machen lassen.
Bernd Reiber
VdK
Autor: khhDas obige Motto der Aktionstage trifft dabei voll zu. Dieser Treff erfolgte in diesem Jahr am 30. April im Schülerfreizeitzentrum.
Ronald Römer konnte über verschiedene Aktivitäten im vergangenen Zeitraum berichten. So nahm er mit dem Rollstuhlfahrer Karl-Heinz Krüger den Radweg nach Ritteburg unter die Lupe. Die behindertengerechte Verteilung von Bänken im Stadtgebiet war ein weiteres Thema.
Schade ist nur, dass solche Initiativen schneller zu Nichte gemacht werden als man denkt. So wurde u. a. in der langen Hohle eine Bank auf dem unteren Weg aufgestellt, welche besonders für ältere Leute mit Rollatoren gedacht war, die in kürzester Zeit durch Randale zerstört wurde und so ist jetzt hier garkeine Bank mehr zu finden (abgesehen von der Bank an der Bußgeldstelle, die auch im Rahmen dieser Aktion durch die Stadt aufgestellt wurde). Als Behindertenbeauftragter nahm er mit anderen VdK-Mitgliedern an einem Gespräch zur Einsatzmöglichkeit des Rufbusses teil.
Mit dem Bausamt wurden auf kurzen Wege auftretende Mängel weitgehend beseitigt.
In Abstimmung mit den anwesenden Vertretern der im Behindertenbeirat vertretenen Einrichutungen und Verbände wurde der Leitfaden für die weitere Arbeit festgelegt. Dazu gehören langfriestige Aufgaben, wie den Rathaussaal als Kultursaal auch für behinderte nutzbar zu machen oder auch der öffentlichen Einrichtungen wie Bücherei, Arztpraxen und Einzelhandelseinrichtungen.
Dazu gehört aber auch die seit Beginn des Beirates bestehende Forderung die (noch bestehenden) Amplen mit Tongebern für Blinde auszurüsten. Einfacher sollte es sein, vorhandene Behindertenparkplätze zu erfassen und auf den Stadtplänen und im Gewerbeführer zu veröffentlichen. In Verbindung mit dem Projekt zur Verbesserung des Wohnumfeldes auf dem Königstuhl sollte es gelingen , wieder einige Busse, die z. Z. In der Breitscheidstraße am Königstuhl vorbei fahren, wieder als Stadtverkehr nutzbar zu machen.
Mit ihnen könnten ältere und behinderte Bewohner problemlos Einkaufsmärkte, öffentliche Einrichtungen, den Friedhof und vieles andere erreichen, ohne, dass ein größere Aufwand nötig ist, denn die erforderlichen Linien fahren lehr vorbei und die Haltestellen sind vorhanden!Mit gemeinsamen Engagement müsste sich doch manches machen lassen.
Bernd Reiber
VdK

