Wieder Schuldiskussion im Kyffhäuserkreis?
Samstag, 10. Mai 2014, 00:10 Uhr
Fällt das Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen jetzt wieder hinten runter? Diese Fragt stellt der Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Pro Frankenhausen Thomas Richter...
Es war klar, dass nun mitten im Wahlkampf das Thema Schulen nun wieder hochkocht. Nachdem der Kreistag eine Schulnetzplanung bis 2018 beschlossen hat und die Verwaltung an der Umsetzung arbeitet, werden jetzt wieder Informationen gestreut und Dinge torpediert.
Hätte die CDU mit Ihrem Landrat in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht, dann hätten wir insbesondere im Ostteil des Kreises sicherlich nicht so viele marode Schulen und solch einen Investitionsstau. Ich spreche da auch aus eigenen Erfahrungen als Elternsprecher, die sich jahrelang engagiert haben und von der Verwaltung immer wieder vertröstet wurden. Deshalb sieht das Kyffhäuser-Gymnasium heute so aus wie es aussieht. Zum Glück gibt es seit Jahren ein hohes Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler, so dass man sagen kann unser Kyffhäuser-Gymnasium lebt.
Wenn in einer Tageszeitung vom 07.05.14 berichtet wird, dass es Quellen gibt, die behaupten, dass der geplante Kostenrahmen von geplanten 5 Millionen Euro bei Weitem nicht ausreicht, so finde ich das nicht gerade seriös. Zum einen sollte man die Quellen namentlich nennen und zum anderen ist man noch in der Planungsphase.
Der nun von der CDU ins Spiel gebrachte Vorschlag, dass die Berufsschule in Artern eine Außenstelle des Gymnasiums werden soll ist absurd. Fraglich ist, wie es bei dem jetzt schon vorhandenen Lehrermangel organisatorisch gehen soll, zweitens wo soll da der Schnitt sein (z.B. welche Klassenstufen) und drittens gehören m.E. alle Klassen an einen Ort.
Gerade dieses fördert den Zusammenhalt, das gemeinsame Streben und auch den außerschulischen Bereich. Ich denke hier hat die CDU zu kurz gedacht. Die SPD-Landrätin ist fein raus, mit der Franzbergschule sind die Sondershäuser Schulen dann saniert. Die Versäumnisse der letzten Jahre und die aktuelle Diskussion kommen insbesondere dem Ostteil des Kreises nun teuer zu stehen.
Pro Frankenhausen ist für den Erhalt des Kyffhäuser-Gymnasiums und aller derzeit vorhandenen Schulen in der Kurstadt.
Wir fordern von der CDU-Kreistagsfraktion, sich für den Erhalt des Kyffhäuser-Gymnasiums, dessen angedachter Sanierung einzusetzen und fordern das Stadtratsmitglied Henry Hunger auf, insbesondere als deren Vorsitzendender den Ersatzneubau voranzutreiben. Wir brauchen als Stadt eine verlässliche Planungsgröße und gleichzeitig müssen wir als Stadt klare Vorstellungen artikulieren.
Unabhängig von parteienpolitischer Taktik unterstützen wir jede Maßnahme, die alle Schulformen in unserer Stadt erhält.
Thomas Richter
Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion
Pro Frankenhausen Bad Frankenhausen
Autor: khhEs war klar, dass nun mitten im Wahlkampf das Thema Schulen nun wieder hochkocht. Nachdem der Kreistag eine Schulnetzplanung bis 2018 beschlossen hat und die Verwaltung an der Umsetzung arbeitet, werden jetzt wieder Informationen gestreut und Dinge torpediert.
Hätte die CDU mit Ihrem Landrat in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht, dann hätten wir insbesondere im Ostteil des Kreises sicherlich nicht so viele marode Schulen und solch einen Investitionsstau. Ich spreche da auch aus eigenen Erfahrungen als Elternsprecher, die sich jahrelang engagiert haben und von der Verwaltung immer wieder vertröstet wurden. Deshalb sieht das Kyffhäuser-Gymnasium heute so aus wie es aussieht. Zum Glück gibt es seit Jahren ein hohes Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler, so dass man sagen kann unser Kyffhäuser-Gymnasium lebt.
Wenn in einer Tageszeitung vom 07.05.14 berichtet wird, dass es Quellen gibt, die behaupten, dass der geplante Kostenrahmen von geplanten 5 Millionen Euro bei Weitem nicht ausreicht, so finde ich das nicht gerade seriös. Zum einen sollte man die Quellen namentlich nennen und zum anderen ist man noch in der Planungsphase.
Der nun von der CDU ins Spiel gebrachte Vorschlag, dass die Berufsschule in Artern eine Außenstelle des Gymnasiums werden soll ist absurd. Fraglich ist, wie es bei dem jetzt schon vorhandenen Lehrermangel organisatorisch gehen soll, zweitens wo soll da der Schnitt sein (z.B. welche Klassenstufen) und drittens gehören m.E. alle Klassen an einen Ort.
Gerade dieses fördert den Zusammenhalt, das gemeinsame Streben und auch den außerschulischen Bereich. Ich denke hier hat die CDU zu kurz gedacht. Die SPD-Landrätin ist fein raus, mit der Franzbergschule sind die Sondershäuser Schulen dann saniert. Die Versäumnisse der letzten Jahre und die aktuelle Diskussion kommen insbesondere dem Ostteil des Kreises nun teuer zu stehen.
Pro Frankenhausen ist für den Erhalt des Kyffhäuser-Gymnasiums und aller derzeit vorhandenen Schulen in der Kurstadt.
Wir fordern von der CDU-Kreistagsfraktion, sich für den Erhalt des Kyffhäuser-Gymnasiums, dessen angedachter Sanierung einzusetzen und fordern das Stadtratsmitglied Henry Hunger auf, insbesondere als deren Vorsitzendender den Ersatzneubau voranzutreiben. Wir brauchen als Stadt eine verlässliche Planungsgröße und gleichzeitig müssen wir als Stadt klare Vorstellungen artikulieren.
Unabhängig von parteienpolitischer Taktik unterstützen wir jede Maßnahme, die alle Schulformen in unserer Stadt erhält.
Thomas Richter
Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion
Pro Frankenhausen Bad Frankenhausen
