Museumspädagogen in Sondershausen
Montag, 16. Juni 2014, 20:01 Uhr
Der Arbeitskreis Museumspädagogik des Landes Thüringen traf sich heute im Schlossmuseum von Sondershausen. Veranstalter sind der Thüringer Museumsverbandes und das Schlossmuseum Sondershausen...
Die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten Museen des Freistaates treffen sich drei Mal im Jahr, um Erfahrungen und Trends auszutauschen, frei nach dem Motto, Erfahrungsaustausch ist die beste Investition.
Schwerpunkt der Tagung ist Diskussion von Erfahrungen mit generationsübergreifenden museumspädagogischen Angeboten in den Thüringer Museen. Besteht die Notwendigkeit auf die Altersklasse 60+ mit speziellen Angeboten zu reagieren? Ein interessante Frage, die in der Diskussion in der Richtung beantwortet wurde, dass es nicht sehr sinnvoll ist, spezielle Angebote für 60+ oder gar 65+ zu bieten. Ausgewertet wurde u.a. Darstellungen von Esther Gajek.
So konnte in Museen festgestellt werden, dass gezielte Enkel-Großeltern-Tage weniger Zuspruch fanden, als rein angekündigte Kinderveranstaltungen, bei denen mehr Großeltern mitkamen und damit generationsübergreifend besser besuchte Veranstaltungen stattfanden.
Auch spezielle Seniorenangebote nur in der Zeit ab 14:00 Uhr führte eher bei anderen Altersgruppen zu Verdruss, wie berichtet wurde. Besser seien Zeiten ab 18:00 Uhr, da können meist sowohl Berufstätige als auch Senioren teilnahmen, ohne dass es den Senioren zu spät wird (Dunkelheit auf Nachhauseweg).
Übrigens würde der kn Reporter auch auf spezielle 60+ Angebote nicht reagieren, weil es nicht notwendig ist. Nun, kn zählt bereits zu dieser mal beworbenen Zielgruppe und kann sich hinein versetzen.
Natürlich überzeugten sich die Teilnehmer, was das Schlossmuseum so alles außer der fast einmaligen goldenen Kutsche zu bieten hat.
Autor: khhDie Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten Museen des Freistaates treffen sich drei Mal im Jahr, um Erfahrungen und Trends auszutauschen, frei nach dem Motto, Erfahrungsaustausch ist die beste Investition.
Schwerpunkt der Tagung ist Diskussion von Erfahrungen mit generationsübergreifenden museumspädagogischen Angeboten in den Thüringer Museen. Besteht die Notwendigkeit auf die Altersklasse 60+ mit speziellen Angeboten zu reagieren? Ein interessante Frage, die in der Diskussion in der Richtung beantwortet wurde, dass es nicht sehr sinnvoll ist, spezielle Angebote für 60+ oder gar 65+ zu bieten. Ausgewertet wurde u.a. Darstellungen von Esther Gajek.
So konnte in Museen festgestellt werden, dass gezielte Enkel-Großeltern-Tage weniger Zuspruch fanden, als rein angekündigte Kinderveranstaltungen, bei denen mehr Großeltern mitkamen und damit generationsübergreifend besser besuchte Veranstaltungen stattfanden.
Auch spezielle Seniorenangebote nur in der Zeit ab 14:00 Uhr führte eher bei anderen Altersgruppen zu Verdruss, wie berichtet wurde. Besser seien Zeiten ab 18:00 Uhr, da können meist sowohl Berufstätige als auch Senioren teilnahmen, ohne dass es den Senioren zu spät wird (Dunkelheit auf Nachhauseweg).
Übrigens würde der kn Reporter auch auf spezielle 60+ Angebote nicht reagieren, weil es nicht notwendig ist. Nun, kn zählt bereits zu dieser mal beworbenen Zielgruppe und kann sich hinein versetzen.
Natürlich überzeugten sich die Teilnehmer, was das Schlossmuseum so alles außer der fast einmaligen goldenen Kutsche zu bieten hat.


