Ministerpräsidentin besucht Kleinod
Donnerstag, 10. Juli 2014, 18:59 Uhr
Beim Tag "Fünf" ihrer Thüringentour besuchte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ein Kleinod des Landes Thüringen, das viel mehr Beachtung finden sollte. Sie war im Schlosspark Ebeleben...
Im Kyffhäuserkreis starte sie den fünften Tag beim Schulträger IBKM Heldurungen (kn berichtete), bevor es zu drei Stationen in den Eichsfeldkreis ging, Kloster Gerode, Grenzlandmuseum Eichsfeld Teistungen und der Aquila GmbH, Leinefelde-Worbis) bevor es dann wieder in den Kyffhäuserkreis in den Schlosspark von Ebeleben ging.
Eigentlich sollte der Besuch mit einer Besichtigung des Schlossparks beginnen, aber der Wettergott hatte nicht das richtige Einsehen und schickte erst mal Blitz und Donner und einen kräftigen Regenschauer. Die Verantwortung dafür lehnte sie ab, in dem sie sagte: "Fürs Wetter war ich nicht verantwortlich."
Dadurch gab es eine kleine Änderung im Programm. Unter einem geschützten Dach zog man sich zurück und konnte von dort in den Schlosspark sehen. CDU-Landtagsmitglied Manfred Scherer, (er hatte der Ministerpräsidentin diesen Termin nahe gelegt) und Ministerpräsidentin Lieberknecht, ließen sich von Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt die Geschichte dieses wohl einzigartigen Barockgarten Thüringens zu erläutern. Landrätin Antje Hochwind (SPD), welche die Ministerpräsidentin im Kyffhäuserkreis begleitete, hörte interessiert zu.
Uwe Vogt freute sich, dass Christine Lieberknecht in der Funktion als Ministerpräsidentin das erste Mal Ebeleben besuchte. Lieberknecht betonte, dass sie Ebeleben schon von früheren Besuchen kannte und die Entwicklung von Ebeleben und besonders des Schlossparks immer verfolgt hatte. Übrigens genau wie die Entwicklung der Orangerie Bendeleben.
Zu beiden sagte sie, Thüringen ist reich an kulturellen Schätzen, einige davon sind der Öffentlichkeit aber immer noch zu wenig bekannt. Eines dieser fast vergessenen Kleinode ist der Schlosspark von Ebeleben, der jedoch zu den bedeutendsten barocken Parkanlagen im ganzen Freistaat zählt, würdigte Lieberknecht die bisherige Gestaltung des Schlossparks.
Mit Schirm, Charme und ohne Melone ging es dann trotzdem zu einem Bummel durch den Schlosspark und Mut wurde belohnt, denn zeitweise ließ sogar der Regen nach und es rieselte nur noch das Wasser der kleinen Kaskade, denn an der großen Kaskade wird noch kräftig gebaut.
Der einstige Stolz des Hauses Schwarzburg-Ebeleben befand sich bis zur Wendezeit in einem Dornröschenschlaf. Seitdem wird die Anlage behutsam restauriert. Obwohl das zugehörige Schloss während des Zweiten Weltkriegs fast völlig zerstört wurde, haben im Park noch einige Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten die Zeiten überdauert - unter anderem Baumbestände aus dem 18. Jahrhundert und hochwertige Plastiken. Architekt Dr.Ing. Folke Dietzsch erläuterte die Arbeiten. Übrigens sind in den letzten Jahren rund 2,4 Millionen Euro in die Sanierung des Schlossparks geflossen.
Und immer wieder werden noch bei Grabungen Entdeckungen gemacht und restauriert, wie die ehemalige Pferdetränke.
Der Schlosspark wird durch den Mühlgraben geteilt, der obere Bereich gehört der Stadt Ebeleben, der untere Bereich wird von der Novalis Diakoniegesellschaft genutzt. Geschäftsführer Andreas Kunz hatte die Ministerpräsidentin im Schlosspark begrüßt.
Sie kennen den Schlosspark noch nicht? Dann wird es Zeit schon mal einen Besuch zu planen. Ebeleben ist ja schon mit dem Unstrut-Werra-Radweg zu erreichen. Und im Sommer geht es gleich in das neben den Schlosspark liegende Schwimmbad.
Über Politik wurde auch gesprochen. Lieberknecht stellt mit Befriedigung fest, dass es wieder mehr Rückkehrer nach Thüringen gibt, als Thüringer dem Freistaat den Rücken kehren.
Autor: khhIm Kyffhäuserkreis starte sie den fünften Tag beim Schulträger IBKM Heldurungen (kn berichtete), bevor es zu drei Stationen in den Eichsfeldkreis ging, Kloster Gerode, Grenzlandmuseum Eichsfeld Teistungen und der Aquila GmbH, Leinefelde-Worbis) bevor es dann wieder in den Kyffhäuserkreis in den Schlosspark von Ebeleben ging.
Eigentlich sollte der Besuch mit einer Besichtigung des Schlossparks beginnen, aber der Wettergott hatte nicht das richtige Einsehen und schickte erst mal Blitz und Donner und einen kräftigen Regenschauer. Die Verantwortung dafür lehnte sie ab, in dem sie sagte: "Fürs Wetter war ich nicht verantwortlich."
Dadurch gab es eine kleine Änderung im Programm. Unter einem geschützten Dach zog man sich zurück und konnte von dort in den Schlosspark sehen. CDU-Landtagsmitglied Manfred Scherer, (er hatte der Ministerpräsidentin diesen Termin nahe gelegt) und Ministerpräsidentin Lieberknecht, ließen sich von Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt die Geschichte dieses wohl einzigartigen Barockgarten Thüringens zu erläutern. Landrätin Antje Hochwind (SPD), welche die Ministerpräsidentin im Kyffhäuserkreis begleitete, hörte interessiert zu.
Uwe Vogt freute sich, dass Christine Lieberknecht in der Funktion als Ministerpräsidentin das erste Mal Ebeleben besuchte. Lieberknecht betonte, dass sie Ebeleben schon von früheren Besuchen kannte und die Entwicklung von Ebeleben und besonders des Schlossparks immer verfolgt hatte. Übrigens genau wie die Entwicklung der Orangerie Bendeleben.
Zu beiden sagte sie, Thüringen ist reich an kulturellen Schätzen, einige davon sind der Öffentlichkeit aber immer noch zu wenig bekannt. Eines dieser fast vergessenen Kleinode ist der Schlosspark von Ebeleben, der jedoch zu den bedeutendsten barocken Parkanlagen im ganzen Freistaat zählt, würdigte Lieberknecht die bisherige Gestaltung des Schlossparks.
Mit Schirm, Charme und ohne Melone ging es dann trotzdem zu einem Bummel durch den Schlosspark und Mut wurde belohnt, denn zeitweise ließ sogar der Regen nach und es rieselte nur noch das Wasser der kleinen Kaskade, denn an der großen Kaskade wird noch kräftig gebaut.
Der einstige Stolz des Hauses Schwarzburg-Ebeleben befand sich bis zur Wendezeit in einem Dornröschenschlaf. Seitdem wird die Anlage behutsam restauriert. Obwohl das zugehörige Schloss während des Zweiten Weltkriegs fast völlig zerstört wurde, haben im Park noch einige Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten die Zeiten überdauert - unter anderem Baumbestände aus dem 18. Jahrhundert und hochwertige Plastiken. Architekt Dr.Ing. Folke Dietzsch erläuterte die Arbeiten. Übrigens sind in den letzten Jahren rund 2,4 Millionen Euro in die Sanierung des Schlossparks geflossen.
Und immer wieder werden noch bei Grabungen Entdeckungen gemacht und restauriert, wie die ehemalige Pferdetränke.
Der Schlosspark wird durch den Mühlgraben geteilt, der obere Bereich gehört der Stadt Ebeleben, der untere Bereich wird von der Novalis Diakoniegesellschaft genutzt. Geschäftsführer Andreas Kunz hatte die Ministerpräsidentin im Schlosspark begrüßt.
Sie kennen den Schlosspark noch nicht? Dann wird es Zeit schon mal einen Besuch zu planen. Ebeleben ist ja schon mit dem Unstrut-Werra-Radweg zu erreichen. Und im Sommer geht es gleich in das neben den Schlosspark liegende Schwimmbad.
Über Politik wurde auch gesprochen. Lieberknecht stellt mit Befriedigung fest, dass es wieder mehr Rückkehrer nach Thüringen gibt, als Thüringer dem Freistaat den Rücken kehren.























