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Nachwuchsarbeit vernachlässigt

Montag, 21. Juli 2014, 12:23 Uhr
Nein, wir sprechen hier nicht über Sport, sondern über eine ganz andere Problematik. Es geht um Pilze.

Die Sondershäuser kennen es aus den Stadtratssitzungen, bisher ist es nicht gelungen, den schon mal vorhandenen Pilzberater zu erstzen.

Pilz (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Pilz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nach unserem Artikel (bei nnz/kn/en) über die Pilzsuche und der damit verbundenen Aufforderung in dem Artikel, zur Sicherheit immer einen Pilzberater aufzusuchen, traf einen wunden Punkt. Wo findet man noch einen Pilzberater im Kyffhäuserkreis?

Dr. Jürgen Pusch von der unteren Naturschutzbehörde Kyffhäuserkreis, brachte es auf den Punkt, es wurde versäumt hier für ausreichend Nachwuchs zu sorgen. Ihm ist nicht bekannt, dass es überhaupt noch einen Pilzberater im ganzen Kyffhäuserkreis gibt.

Man muss es nicht weiter kommentieren, aber hier stellen wir uns als Landkreis zusammen mit den Kommunen ein Armutszeugnis aus. Allerdings muss man auch klar sagen, es ist nicht einfach einen Pilzberater zu "rekrutieren". Neben viel Enthusiasmus und Pilzkenntnisse ist es nicht einfach die notwendige Prüfung überhaupt erst mal zu bestehen.

Trotzdem muss man sich im ganzen Kreis mal Gedanken machen, wie man das Problem in den Griff bekommen will. Denn eines sollte man nicht machen, nur mit Bilder aus dem Internet vergleichen, ist der Pilz problemlos genießbar oder nicht.

Chancen zur Pilzberatung besten hauptsächlich in Bleicherode und NordhausenThüringer Pilzberater. Eventuell auch in BAD SULZA oder KÖLLEDA kann man sich beraten lassen.
Autor: khh

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