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Gegrillt und diskutiert

Mittwoch, 23. Juli 2014, 20:13 Uhr
Die Monatsveranstaltungen beim Behindertenverband des Kyffhäuserkreises stehen immer unter einer bestimmten Überschrift und auch einen Gast zum diskutieren lädt man sich ein...

Und dieses Mal hat es geklappt, SPD Landtagsmitglied Dorothea Marx war extra aus München angereist. Und so gab es viel Stoff zum Diskutieren.

Gegrillt und diskutiert (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gegrillt und diskutiert (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Cornelia Kraffzick (SPD) erste Beigeordnete des Bürgermeisters, Dorothea Marx und Verbandsvorsitzende Heidi Meister nahmen im Präsidium platz (v.l.n.r.).

Marx freute sich, Gast sein zu dürfen, denn bisher hatte es die Terminplanung immer wieder verhindert, zu einer der Monatsveranstaltungen kommen zu können. So nutzte Heidi Meister die Möglichkeit, den Verband und sein Arbeit vorzustellen. So blieb es natürlich nicht aus, dass Problem des Transports der Behinderten anzusprechen. Selbst Taxis sind nicht in der Lage, behinderte Menschen im Ort vorschriftsmäßig transportieren zu können. Der Behindertenverband mit seinem Fahrzeug kann es, aber noch immer muss ein erhebliche Summe abbezahlt werden.

Und so blieb es nicht aus, dass man schnell in der aktuellen Politik landete. Marx informierte, dass man zwar einen Maßnahmeplan zur Verbesserung der Behinderten in Thüringen einbringen konnte, sagte aber auch, dass es noch genügend zu tun gibt. Im neuen Wahlprogramm wird auch die Erhöhung des Blindengelds in Thüringen auf dem Programm stehen.

Marx, Kraffzick und Meister waren sich einig, behindert sein darf kein Grund sein, ausgegrenzt zu werden. Behinderte, so Meister, haben doch keine ansteckende Krankheit. Meister betonte auch, wir sind interessiert mit allen demokratischen Parteien zusammenzuarbeiten, um auf die Probleme behinderter Menschen aufmerksam zu machen.

Breiten Raum nahm auch die Diskussion um den NSU-Prozess und der Ausschussarbeit im Thüringer Landtag, dessen Vorsitzende ja Marx ist, ein. Einig war man sich, dass verhindert werden muss, das rechte Kräfte in den Landtag einziehen, wobei nicht nur die NPD gemeint war.

Gegrillt und diskutiert (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gegrillt und diskutiert (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auf Anfrage informierte Kraffzick zu Themen der Insolvenz der Starthilfe. Über die Übernahme der beiden Kindereinrichtungen in Bebra und Berka, werde noch verhandelt. Das trifft auch auf einige Projekt der Starthilfe im Arbeitsbereich zu.
Soziale Projekte wie zum Beispiel bei der Suchberatung sollen von der Diakonie übernommen. Nicht bekannt ist, so Kraffzick, was aus der Essensversorgung wird.

Abschließend informierte der ehrenamtliche Ortswegewart Wandern und Radwandern von seiner Tätigkeit.

Gegrillt und diskutiert (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Gegrillt und diskutiert (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber nicht nur diskutiert wurde. Fleißige Helfer grillten vor dem Haus. Dieses Mal ging es nicht um Brätel oder Bratwurst, sondern gesunde Kost aus Gemüse wurde gegrillt, was allen gut mundete.

Und zum nächsten Monatstermin wird Sabine Bräunicke, die Leiterin des Jugend- und Sozialamts des Landratsamtes kommen. Dann werden soziale Themen im Brennpunkt stehen (Programm August/September).
Autor: khh

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