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Start der Gedenkwochen

Dienstag, 29. Juli 2014, 20:24 Uhr
Start der Gedenkwochen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Start der Gedenkwochen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit der Ausstellung "Vom Reden und Verschweigen der Bilder Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg", die heute im Sondershäuser Rathaus eröffnet worden war, beginnt eine Reihe von Veranstaltungen in Sondershausen zum Gedenken an den Beginn des 1. Weltkrieges...

Start der Gedenkwochen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Start der Gedenkwochen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Ausstellung eröffnete die erste Beigeordnete des Bürgermeister Cornelia Kraffzick im Foyer die Ausstellung mit Hinweisen auf die weitere Veranstaltungen:
- 1. Augsut um 11:00 Uhr einen Gedenkveranstaltung am Kriegerdenkmal im Schlosspark
- Vom 1.09. - bis 01.11. eine Ausleihausstellung zum 1. Weltkrieg in der Stadtbibliothek
- Am 18.09. um 19:00 Uhr eine Lesung zum 1. Weltkrieg mit Frau Bialkowski im Carl-Schroeder-Saal
- 22.10 um 18:00 Uhr im Schlossmuseum ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Treff für Neugierige" mit dem Thema Kanonen, Kartoffeln, Kriegerwitwen. Thüringen im 1. Weltkrieg - Referent Dr. Stefan Gerber von der Universität Erfurt.

Kraffzick betonte, mit dem 1. Weltkrieg begann die Urkatastrohe der Neuzeit. Mit dem 1. Weltkrieg, so Kraffzick begann in großem Umfang auch der Krieg in den Medien. Es gibt so gar direkte Parallelen, zwischen der Verwirklichung des Kriegs 1014 bis 1918 und dem Medienkrieg der jetzigen USA, wenn es um Afghanistan geht.

Start der Gedenkwochen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Start der Gedenkwochen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bettina Berninghausen gab eine kurze Einführung in die Bilder, welche der Kriegspropaganda dienten. Wenn Bettina Berninghausen warnte, misstrauen Sie den Bildern die Sie sehen, dann ist das nur ein Teil der Aufarbeitung von Kriegspropaganda. Misstrauen allein reicht eigentlich, man müsste eigentlich den Inhalt der Bilder hinterfragen. In Kriegszeiten aber durchaus auch schon lebensgefährliche Sache. Man sollte sich deshalb die Bilder in der Ausstellung sehr bewusst anschauen, um zu begreifen, wie sie für die Kriegspropaganda benutzt wurden.

Die Bilder stammen aus dem Fundus des Schlossmuseums und waren als zensierte Bilder damals freigegeben worden.
Autor: khh

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