Der Opfer gedacht
Freitag, 01. August 2014, 15:24 Uhr
In Sondershausen gedachte man am heutigen 100. Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkrieges der gefallenen Opfer...
Mit einer Kranzniederlegung wurde am späten Freitagvormittag im Schlosspark von Sondershausen an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht.
Zahlreiche Bürger waren zur Kranzniederlegung in den Schlosspark vor das 2012 neu restaurierte Kriegerdenkmal gekommen, das im Jahre 1924 (7. September) erstmals geweiht worden war.
Bei strahlend blauem Himmel und und teils stechender Sonne, jeder versuchte sich ein dem Anlass in der nähe schattiges Plätzchen zu sichern, fand die kleine Feierstunde statt.
Neben der Stadtratsvorsitzenden Annemarie Voigt (FW) und weiteren Stadtratsmitglieder, waren zahlreiche Vertreter der Partein und Organisationen vertreten.
Vom Bundeswehrstandort Sondershausen hatte ein Abordnung unter der Leitung von Major Jan Ohrmann teilgenommen.
Die Festreden am Denkmal leitete die erste Beigeordnete der Satdt Sondershausen Cornelia Kraffzick ein (SPD) ein. Kraffzick verurteilte das Massensterben u.a. vor Verdun und an der Somme, um nur einige Orte zu nennen. Das Denkmal sollte an die 273 Sondershäuser Opfer erinnern, die bei der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" ums Leben gekommen war.
Sowohl Kraffzick als auch der erste Beigeordnete des Kreises Holger Häßler (pl) brachten zum Ausdruck, dass sich so etwas nicht wiederholen darf. Den Tod für Kaiser und Vaterland zu sterben, wenn man im Schützengraben qualvoll krepiert, sei nicht süß und ehrenhaft, so Häßler. Er erinnerte aber auch an die Verbrüderungen an den Fronten in den Weihnachtstagen des damalige Krieges.
Häßler lobte, dass die heute Feierstunde ein der wenigen Veranstaltungen dieser Art im Kyffhäuserkreis ist.
Zeitgleich fand in Roßleben eine Feierstande statt, wie kn erfahren hat.
Der ehemalige Kuturamtsleiter der Stadt Sondershausen Helmut Köhler berichtete aus der schwierigen Geschichte des Denkmals, vom Bau bis zur Sanierung. Für rund 40 000 Euro hatte die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten das Denkmal nach einige Querelen im Vorfeld das Kriegerdenkmal saniert, dass immerhin zu den größten dieser Art in Thüringen überhaupt zählt. Dafür wird die die Stadt Sondershausen ab sofort die weitere Pflege übernehmen.
Ein Bürger gegenüber kn nach den Festreden: "Auch wenn der 2. Weltkrieg zu den dunksten Kapiteln der deutschen Geschichte gehört, hätten es die gefallenen deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs ebenfalls verdient, mit einem Denkmal gedacht zu werden." Es muss ja nicht diese Größe haben, aber darüber nachdenken sollte man, so der Bürger.
Nach dem Festreden legten u.a. Kraffzick, Häßler und Major Ohrmann Kränze nieder.
Autor: khhMit einer Kranzniederlegung wurde am späten Freitagvormittag im Schlosspark von Sondershausen an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht.
Zahlreiche Bürger waren zur Kranzniederlegung in den Schlosspark vor das 2012 neu restaurierte Kriegerdenkmal gekommen, das im Jahre 1924 (7. September) erstmals geweiht worden war.
Bei strahlend blauem Himmel und und teils stechender Sonne, jeder versuchte sich ein dem Anlass in der nähe schattiges Plätzchen zu sichern, fand die kleine Feierstunde statt.
Neben der Stadtratsvorsitzenden Annemarie Voigt (FW) und weiteren Stadtratsmitglieder, waren zahlreiche Vertreter der Partein und Organisationen vertreten.
Vom Bundeswehrstandort Sondershausen hatte ein Abordnung unter der Leitung von Major Jan Ohrmann teilgenommen.
Die Festreden am Denkmal leitete die erste Beigeordnete der Satdt Sondershausen Cornelia Kraffzick ein (SPD) ein. Kraffzick verurteilte das Massensterben u.a. vor Verdun und an der Somme, um nur einige Orte zu nennen. Das Denkmal sollte an die 273 Sondershäuser Opfer erinnern, die bei der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" ums Leben gekommen war.
Sowohl Kraffzick als auch der erste Beigeordnete des Kreises Holger Häßler (pl) brachten zum Ausdruck, dass sich so etwas nicht wiederholen darf. Den Tod für Kaiser und Vaterland zu sterben, wenn man im Schützengraben qualvoll krepiert, sei nicht süß und ehrenhaft, so Häßler. Er erinnerte aber auch an die Verbrüderungen an den Fronten in den Weihnachtstagen des damalige Krieges.
Häßler lobte, dass die heute Feierstunde ein der wenigen Veranstaltungen dieser Art im Kyffhäuserkreis ist.
Zeitgleich fand in Roßleben eine Feierstande statt, wie kn erfahren hat.
Der ehemalige Kuturamtsleiter der Stadt Sondershausen Helmut Köhler berichtete aus der schwierigen Geschichte des Denkmals, vom Bau bis zur Sanierung. Für rund 40 000 Euro hatte die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten das Denkmal nach einige Querelen im Vorfeld das Kriegerdenkmal saniert, dass immerhin zu den größten dieser Art in Thüringen überhaupt zählt. Dafür wird die die Stadt Sondershausen ab sofort die weitere Pflege übernehmen.
Ein Bürger gegenüber kn nach den Festreden: "Auch wenn der 2. Weltkrieg zu den dunksten Kapiteln der deutschen Geschichte gehört, hätten es die gefallenen deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs ebenfalls verdient, mit einem Denkmal gedacht zu werden." Es muss ja nicht diese Größe haben, aber darüber nachdenken sollte man, so der Bürger.
Nach dem Festreden legten u.a. Kraffzick, Häßler und Major Ohrmann Kränze nieder.




















