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Stolperfalle Kriegerdenkmal?

Mittwoch, 06. August 2014, 00:15 Uhr
Wenn demnächst die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten ihre Baumbeschau im Schlosspark Sondershausen durchführt, sollte sie auch mal einen Landschaftsgärtner mitbringen. Warum, erfahren Sie hier...

Wenn man mit der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten ins Gespräch kommt, wird ein Punkt immer wieder ausdrücklich betont:
"Das Verlassen der Wege im Schlosspark Sondershausen ist nicht gestattet! Jüngst erst wieder letzte Woche von Herrn Nagel von der Stiftung im Gespräch mit kn betont.

Stolperfalle Kriegerdenkmal? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Stolperfalle Kriegerdenkmal? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Upps, was war den da am Freitag vor dem Kriegerdenkmal los? "Rasenlatscher" ohne Ende? Nein, es waren die Bürger bei der Kranzniederlegung vor dem Kriegerdenkmal.
Ganz streng genommen darf man das Kriegerdenkmal, 1924 eingeweiht, als Besucher garnicht aus der Nähe betrachten, geschweige den vielleicht mal einen Kranz oder Blumenstrauß niederlegen, was zum Beispiel zum Volkstrauertag öfter mal passiert. Warum?

Es wurde ganz schlicht und einfach kein Zugangsweg zum Denkmal geschaffen, wie man auf dem Foto deutlich erkennen kann!

Stolperfalle Kriegerdenkmal? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Stolperfalle Kriegerdenkmal? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch sonst sieht es wegemäßig um das Denkmal nicht gerade bestens aus. Es ist wohl im Bild deutlich zu erkennen, dass der ursprünglich vorhanden Wege als solcher in weiten Teilen nur noch zu erahnen ist.

Stolperfalle Kriegerdenkmal? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Stolperfalle Kriegerdenkmal? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Genauer betrachtet ist der Weg sogar mit Kantensteinen eingefasst, was allerdings kaum noch zu erkennen ist. Wer vielleicht so frech ist einfach mal ein Blumengebinde niederlegen zu wollen, oder gar mal die Inschriften studieren will, könnte schnell mal auf dem Weg dorthin ins Stolpern kommen.

Im Gespräch nach der Kranzniederlegung am Freitag sagte Stadtrat Gerhard Axt (Nubi) zu kn: "Es muss ja nicht gleich ein Teich wieder her, aber etwas Pflege der Wege könnte schon sein. Er erinnerte sich, als er sieben Jahre alt war (1944) führte noch ein Wege direkt vor das Kriegerdenkmal. Und entlang des Hauptweges durch den Park gab es bunte Blumenrabatten. Auch die sind im Laufe der Jahre verschwunden.

Vielleicht gibt es ja mal ein neues Konzept, wie der Schlosspark wirklich etwas bunter wird. Apropos bunter. Das Häuschen im Schlosspark könnte mal etwas Tünche gebrauchen und auch die vielen Stellen im Park hätten schon mal eine Verschönerung nötig.

Ein paar Bilder sollten das untermauern.
Autor: khh

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