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Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet

Dienstag, 26. August 2014, 17:32 Uhr
Stadt Sondershausen und Gemeinde Klucze (Polen) unterzeichneten Städtepartnerschaftsvertrag. Dazu erreichte kn folgenden Meldung aus der Stadtverwaltung


Von Donnerstag, den 20.08.14 bis Sonntag, den 24.08.14 besuchte eine Delegation der Stadt Sondershausen, unter Leitung des Bürgermeisters Herrn Joachim Kreyer, die Gemeinde Klucze (Polen), um in einer offiziellen Veranstaltung und einen damit verbundenen Festakt, den gemeinsamen Städtepartnerschaftsvertrag zu unterzeichnen und damit eine Partnerschaft im Geiste des europäischen Gedankens zwischen den Städten zu begründen.


Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet (Foto: Stadt Sondershausen) Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet (Foto: Stadt Sondershausen)

Den Bürgermeister begleiteten Frau Mareen Biedermann, Fachbereichsleiterin Soziales, Jugend und Sport, Herr Manfred Langenberger, als Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion sowie Herr Ronald Neumann, als Mitglied der Volkssolidarität Sondershausen e.V..


Das Programm startete, nach Ankunft der 4-köpfigen Sondershäuser-Delegation in Klucze, mit einem Empfang durch den Bürgermeister der Gemeinde Klucze, Herrn Kazimierz S'cia;z.ko und seinem Verwaltungsleiter, Herrn Daniel Hickiewicz. Am Freitag stand der Besuch des Gymnasiums „Johann-Paul-II“ an, bei dem, neben der Besichtigung, die Beobachtung des Ju-Jitsu-Trainings unter Trainer Zbigniew White in Verbindung mit Diskussionen zum Thema Sport unter Jugendlichen sowie ein gemeinsamer Austausch zum Bildungssystem und zum Sport in Deutschland und Polen auf der Tagesordnung standen.


Danach besichtigte man das unterirdische Museum in Olkusz sowie die Bledowska-Wüste in Klucze. Am Nachmittag wurde die Delegation vom Schulleiter der Schule in Bydlin empfangen. Anschließend stand auch hier ein reger Austausch zu den Bildungssystemen sowie die Besichtigung der Schule im Mittelpunkt.

Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet (Foto: Stadt Sondershausen) Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet (Foto: Stadt Sondershausen)

Abends unterzeichneten die Bürgermeister der beiden Städte den Städtepartnerschaftsvertrag in der Sitzung des Gemeinderates von Klucze. Diesen Abschluss des Vertrages ließ man bei einem gemeinsamen Abendessen mit polnischen Spezialitäten, interessanten Gesprächen sowie beim Austausch von deutschen und polnischen Witzen festlich ausklingen.


Die Vereinbarung über die Partnerschaft dient als Grundlage, um die bisherigen Kontakte auf Basis des Vertrages fortzusetzen, intensiver zu gestalten und im Sinne des friedvollen Zusammenlebens in Europa weiter zu entwickeln. Der Austausch beider Städte soll in mehreren Bereichen erfolgen. Von gegenseitigen Besuchen von Delegationen beider Städte, Organisationen und Vereinen, über beiderseitige Schüler- und Studentenaustausche, bis hin zur Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport, Touristik und auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung und Weiterentwicklung der Infrastruktur.

Um während des Programms auch geschichtliche Ereignisse zwischen Polen und Deutschland zu betrachten, fuhr man gemeinsam am nächsten Tag nach Krakau. Neben dem gemeinsamen Austausch besichtigte man das Museum unter dem Marktplatz sowie die Schindlerfabrik und die Apotheke „Zum Adler“. Einblicke in die kulturellen Ereignisse brachte das am späten Nachmittag organisierte Fest „Zauber der Wüste“ auf dem Aussichtspunkt vom „Czubatka-Hügel“. Neben Gesprächen mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung, gab es viele Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde, die sich begeistert von der Städtepartnerschaft zeigten.

Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet (Foto: Stadt Sondershausen) Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet (Foto: Stadt Sondershausen)

Zum gemeinsamen Abschiedstreffen wurden Ideen und Schwerpunkte für die künftige Zusammenarbeit (Wettbewerbe der Vereine, Zusammenarbeit zum Thema Musik) gesammelt, denn nun gilt es, diese Vereinbarung mit Leben zu füllen. Wichtig ist es, dass insbesondere junge Menschen durch verschiedene Formen der Begegnung die Möglichkeit bekommen, die Menschen in der jeweils anderen Stadt kennenzulernen und Vorurteile abzubauen.


Anschließend hieß es wieder Abschied nehmen und hoffen, sich bald gesund und munter wiederzusehen.
Autor: khh

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