Wie Touristen den "Schiefen" sehen
Freitag, 29. August 2014, 00:39 Uhr
Anmerkungen von Kulturreisenden zum Thema : Schiefer Turm Bad Frankenhausen. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Auf Ihrer Kulturreise durch Thüringen übernachteten Dr. Peter Nocon und Theo Schäfer, Maler und Bildhauer, im Wirtshaus Alte Hämmelei in Bad Frankenhausen.
Beim abendlichen Entspannen im Biergarten des Hauses, kamen die Herrschaften ins Gespräch mit dem Wirt der Alten Hämmelei Henry Rückebeil. Von Ihm erfuhren Sie über die Rettungsvorhaben des
schiefen Turms von Bad Frankenhausen und die historisch und touristische Bedeutung des Turms für die Stadt und die Region.
Enttäuscht von dem Abrissvorhaben des Turmes, weil das benötigte Geld für den Erhalt fehlt, verfassten Sie einen Brief. (Henry Rückebeil)
Brief:
Einen Besuch im hübschen Bad Frankenhausen hatten wir vornehmlich des berühmten Panorama-Museums wegen geplant. Unerwarteterweise stießen wir auf eine weitere hochkarätige Attraktion: den "schiefen Turm", der in dieser Form als schützenswertes Denkmal unvergleichlich ist - versehen mit der Patina des Alters und der Ehrwürdigkeit - ,
kann keine moderne Imitation das Wasser reichen.
Wie Touristen den "Schiefen" sehen (Foto: Stadt Bad Frankenhausen)
Wir, Kulturtouristen aus Nordrhein-Westfalen, die wir sind, glauben, das Bad Frankenhausen und das Land Thüringen den Wert eines "Guiness-Buch-der Rekorde"-reifen Denkmals erhalten müssen - zum Heil der heimischen Wirtschaft durch erhöhten Tourismus wie auch zur Freude der Besucher als Zusammenspiel alter Kultur ("schiefer Turm") und Moderne (Panorama-Museum) am Fuß des mythenträchtigen, touristisch bedeutsamen Kyffhäuser- Gebirges.
Wir waren entsetzt und empört, das die Maßnahmen zur Erhaltung dieser touristisch-historischen Attraktion und einmaligen Kuriosität an einer für heutige Maßstäbe geradezu geringfügigen Summe scheitern sollten, das Gebäude also kurz vor dem Abriss stehen soll. Das kann doch nicht wahr sein. Da müssen sich Politiker einigen, Wirtschaftsunternehmen, die ja so oft erfolgreich kulturelle Förderung vornehmen, ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären. Kommende Generationen werden es zu danken wissen - ganz abgesehen von der durch geschicktes Marketing erreichbaren unmittelbaren Wirkung.
Wir möchten also alle Betroffenen, vom Bürger bis zu den verantwortlichen politischen Instanzen, bitten, alles Mögliche zu tun, um dieses bedeutende Denkmal zu schützen und zu erhalten. Es täte dem Kulturland Thüringen nicht wohl, wenn es kurzsichtig darauf so einfach verzichten würde. Also noch einmal unser Appell: Erhaltet bitte den "schiefen Turm" von Bad Frankenhausen.
Dr. Peter Nocon, Telgte
Theo Schäfer, Freie Kunstschule Ostbevern
Autor: khhAuf Ihrer Kulturreise durch Thüringen übernachteten Dr. Peter Nocon und Theo Schäfer, Maler und Bildhauer, im Wirtshaus Alte Hämmelei in Bad Frankenhausen.
Beim abendlichen Entspannen im Biergarten des Hauses, kamen die Herrschaften ins Gespräch mit dem Wirt der Alten Hämmelei Henry Rückebeil. Von Ihm erfuhren Sie über die Rettungsvorhaben des
schiefen Turms von Bad Frankenhausen und die historisch und touristische Bedeutung des Turms für die Stadt und die Region.
Enttäuscht von dem Abrissvorhaben des Turmes, weil das benötigte Geld für den Erhalt fehlt, verfassten Sie einen Brief. (Henry Rückebeil)
Brief:
Einen Besuch im hübschen Bad Frankenhausen hatten wir vornehmlich des berühmten Panorama-Museums wegen geplant. Unerwarteterweise stießen wir auf eine weitere hochkarätige Attraktion: den "schiefen Turm", der in dieser Form als schützenswertes Denkmal unvergleichlich ist - versehen mit der Patina des Alters und der Ehrwürdigkeit - ,
kann keine moderne Imitation das Wasser reichen.
Wie Touristen den "Schiefen" sehen (Foto: Stadt Bad Frankenhausen)
Wir, Kulturtouristen aus Nordrhein-Westfalen, die wir sind, glauben, das Bad Frankenhausen und das Land Thüringen den Wert eines "Guiness-Buch-der Rekorde"-reifen Denkmals erhalten müssen - zum Heil der heimischen Wirtschaft durch erhöhten Tourismus wie auch zur Freude der Besucher als Zusammenspiel alter Kultur ("schiefer Turm") und Moderne (Panorama-Museum) am Fuß des mythenträchtigen, touristisch bedeutsamen Kyffhäuser- Gebirges.Wir waren entsetzt und empört, das die Maßnahmen zur Erhaltung dieser touristisch-historischen Attraktion und einmaligen Kuriosität an einer für heutige Maßstäbe geradezu geringfügigen Summe scheitern sollten, das Gebäude also kurz vor dem Abriss stehen soll. Das kann doch nicht wahr sein. Da müssen sich Politiker einigen, Wirtschaftsunternehmen, die ja so oft erfolgreich kulturelle Förderung vornehmen, ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären. Kommende Generationen werden es zu danken wissen - ganz abgesehen von der durch geschicktes Marketing erreichbaren unmittelbaren Wirkung.
Wir möchten also alle Betroffenen, vom Bürger bis zu den verantwortlichen politischen Instanzen, bitten, alles Mögliche zu tun, um dieses bedeutende Denkmal zu schützen und zu erhalten. Es täte dem Kulturland Thüringen nicht wohl, wenn es kurzsichtig darauf so einfach verzichten würde. Also noch einmal unser Appell: Erhaltet bitte den "schiefen Turm" von Bad Frankenhausen.
Dr. Peter Nocon, Telgte
Theo Schäfer, Freie Kunstschule Ostbevern
