Achtung bei der Arbeitssuche
Montag, 01. September 2014, 10:48 Uhr
In Zeitungsannoncen, am Telefon, im Internet oder auf dem Zettel hinterm Scheibenwischer werden immer wieder wahre Jobwunder versprochen. Nicht immer sind die Angebote seriös, warnt jetzt die Verbraucherzentrale...
Vorsicht, warnt die Verbraucherzentrale Thüringen. So ist jedwede Vorkasse für angeblich wichtige Informationen oder Bearbeitungsgebühren als Indiz für mangelnde Seriosität zu werten.
Heimarbeit für alle, z.B. Falten und Kuvertieren von zu Hause. Freie Zeiteinteilung, sehr guter Verdienst - mehrfach kontaktierte Frau K. die in einer Tageszeitung abgedruckte Telefonnummer einer Heimarbeit-Anzeige. Ein Flop, wie sich herausstellte, denn aus dem erhofften Zuverdienst zur Rente wurde leider nichts. Geblieben sind Frau K. Kosten für erfolglose Telefonate.
Unseriöse Anbieter entwickeln viel Fantasie, wenn es darum geht, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und das sind die Tricks:
Für weitere Informationen:
Ralf Reichertz, Referatsleiter Recht, Tel.: 0361 55514-16 (interne Telefonnummer, bitte nicht veröffentlichen)
Autor: redVorsicht, warnt die Verbraucherzentrale Thüringen. So ist jedwede Vorkasse für angeblich wichtige Informationen oder Bearbeitungsgebühren als Indiz für mangelnde Seriosität zu werten.
Heimarbeit für alle, z.B. Falten und Kuvertieren von zu Hause. Freie Zeiteinteilung, sehr guter Verdienst - mehrfach kontaktierte Frau K. die in einer Tageszeitung abgedruckte Telefonnummer einer Heimarbeit-Anzeige. Ein Flop, wie sich herausstellte, denn aus dem erhofften Zuverdienst zur Rente wurde leider nichts. Geblieben sind Frau K. Kosten für erfolglose Telefonate.
Unseriöse Anbieter entwickeln viel Fantasie, wenn es darum geht, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und das sind die Tricks:
Übertriebene Verdienstmöglichkeiten
Meistens werden in den Anzeigen und Werbegesprächen leichte Tätigkeiten mit hohen Einnahmen versprochen, aber wenig Infos geliefert. Jobvermittler haben jedoch nichts zu verschenken. Mit ein paar Stunden Arbeit pro Woche können nicht tausend Euro verdient werden.Vage Tätigkeitsbeschreibungen
Oft ist nicht klar, welche Voraussetzungen Interessenten mitbringen sollen und was als Leistung von ihnen verlangt wird. Um genaue Informationen zu erhalten, müssen Jobsuchende oft erst einmal Geld hinblättern. Wer gezahlt hat, etwa für ein Foto-Casting, einen teuren Lehrgang oder den Eintrag in eine Datenbank, sieht sein Geld in der Regel nicht wieder.Anonyme Anbieter
Oft werden in Anzeigen keine Firmennamen, sondern nur Chiffrenummern, Postfachadressen oder Telefonnummern angegeben. Schon so manches Unternehmen hat sich am Ende als Briefkastenfirma entpuppt, die sich mit den Vorauszahlungen ihrer Kunden aus dem Staub gemacht hat. Auch ein Telefonat mit dem Jobanbieter kann teuer werden, wenn ein Rückruf über eine teure 0900er-Nummer erfolgt.Job per Vorkasse
Besonders teuer kann es werden, wenn Nebenjobber vorab eine bestimmte Warenmenge gegen erhebliche Summen abnehmen sollen, um die Produkte weiterzuverkaufen. Seriöse Firmen bezahlen für Ihre Arbeit und verlangen keine Kosten im Voraus.Rat der Verbraucherzentrale:
- Mit kritischem Blick lassen sich die meisten unseriösen Angebote von vornherein erkennen. Lesen Sie das Kleingedruckte.
- Informieren Sie sich in jedem Fall über die Firma, mit der Sie eine Zusammenarbeit planen.
- Je verlockender das Angebot ist, desto größer sollte das Misstrauen sein.
- Wer viel Geld investiert hat und keinen Euro verdient, sollte den Jobanbieter anzeigen. Allerdings kann auch die Polizei windige Firmen nicht immer dingfest machen.
- Wer Fragen hat und Unterstützung benötigt, kann sich an alle Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Thüringen wenden. Informationen zu Adressen und Öffnungszeiten gibt es im Internet unter www.vzth.de oder Telefon 0361 55514-0
Für weitere Informationen:
Ralf Reichertz, Referatsleiter Recht, Tel.: 0361 55514-16 (interne Telefonnummer, bitte nicht veröffentlichen)
