Thüringer Baugewerbe boomt
Dienstag, 09. September 2014, 10:10 Uhr
Kräftige Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereichen konnte das Thüringer Baugewerbe im ersten Halbjahr 2014 erreichen. Das teilte heute das Landesamt für Statistik mit. Auch die Produktivitä stieg deutlich. Die Zahl der Beschäftigten sank hingegen zumeist leicht...
Die Thüringer Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Baugewerbes erzielten im ersten Halbjahr 2014 einen Gesamtumsatz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik, bei gleicher Anzahl an Arbeitstagen, 156 Millionen Euro bzw. 13,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013.
Die Betriebe des Bauhauptgewerbes erzielten im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz von 825 Millionen Euro. Das waren 121 Millionen Euro bzw. 17,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Betriebe des Ausbaugewerbes konnten den Umsatz um 35 Millionen Euro bzw. um 8,3 Prozent auf 453 Millionen Euro steigern. Im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2014 waren im Baugewerbe insgesamt 24 093 Personen beschäftigt. Das sind 247 Personen bzw. 1,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes waren 14 386 Personen tätig. Das waren 343 Personen bzw. 2,3 Prozent weniger als im Mittel des ersten Halbjahres 2013. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Ausbaugewerbe mit 9 707 Beschäftigten einen Anstieg um 96 Personen bzw. 1,0 Prozent.
Die Umsatzproduktivität (Umsatz je Beschäftigten) erreichte im ersten Halbjahr 2014 im Baugewerbe insgesamt eine Höhe von 53.000 Euro, 15,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013. Im Bauhauptgewerbe mit einer Umsatzproduktivität in Höhe von 57.000 Euro, wurde ein um 20,1 Prozent höherer Umsatz je Beschäftigten gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 erwirtschaftet.
Das Ausbaugewerbe erreichte in der ersten Jahreshälfte 2014 mit 47.000 Euro einen Zuwachs gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in Höhe von 7,2 Prozent.
Die Beschäftigten des Baugewerbes insgesamt leisteten mit rund 15 Millionen Arbeitsstunden, 2,8 Prozent mehr Stunden als im ersten Halbjahr 2013. Im Bauhauptgewerbe betrug der Zuwachs 5,3 Prozent, während es im Ausbaugewerbe im betrachteten Zeitraum zu 0,1 Prozent geringeren Einsatzzeiten kam. Der Anstieg ist somit auf das Bauhauptgewerbe zurück zu führen.
Autor: redDie Thüringer Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten des Baugewerbes erzielten im ersten Halbjahr 2014 einen Gesamtumsatz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik, bei gleicher Anzahl an Arbeitstagen, 156 Millionen Euro bzw. 13,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013.
Die Betriebe des Bauhauptgewerbes erzielten im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz von 825 Millionen Euro. Das waren 121 Millionen Euro bzw. 17,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Betriebe des Ausbaugewerbes konnten den Umsatz um 35 Millionen Euro bzw. um 8,3 Prozent auf 453 Millionen Euro steigern. Im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2014 waren im Baugewerbe insgesamt 24 093 Personen beschäftigt. Das sind 247 Personen bzw. 1,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes waren 14 386 Personen tätig. Das waren 343 Personen bzw. 2,3 Prozent weniger als im Mittel des ersten Halbjahres 2013. Im Gegensatz dazu verzeichnete das Ausbaugewerbe mit 9 707 Beschäftigten einen Anstieg um 96 Personen bzw. 1,0 Prozent.
Die Umsatzproduktivität (Umsatz je Beschäftigten) erreichte im ersten Halbjahr 2014 im Baugewerbe insgesamt eine Höhe von 53.000 Euro, 15,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013. Im Bauhauptgewerbe mit einer Umsatzproduktivität in Höhe von 57.000 Euro, wurde ein um 20,1 Prozent höherer Umsatz je Beschäftigten gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 erwirtschaftet.
Das Ausbaugewerbe erreichte in der ersten Jahreshälfte 2014 mit 47.000 Euro einen Zuwachs gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in Höhe von 7,2 Prozent.
Die Beschäftigten des Baugewerbes insgesamt leisteten mit rund 15 Millionen Arbeitsstunden, 2,8 Prozent mehr Stunden als im ersten Halbjahr 2013. Im Bauhauptgewerbe betrug der Zuwachs 5,3 Prozent, während es im Ausbaugewerbe im betrachteten Zeitraum zu 0,1 Prozent geringeren Einsatzzeiten kam. Der Anstieg ist somit auf das Bauhauptgewerbe zurück zu führen.
