25 Jahre Demokratie dargestellt
Sonntag, 14. September 2014, 17:22 Uhr
Wie stellt man die "Wendezeit" in einem kleinen Ausstellungsraum dar? In der Sonderausstellung "25 Jahre Demokratie" in der Alten Hofküche gelang es...
Das die Bilder de friedlichen Revolution nicht in den Erinnerungen verblassen, dafür sorgte u.a. Michael Glaser mit seinen Bildern in der Ausstellung und in der Neuauflage seiner Broschüre
"Die friedliche Revolution in Sondershausen".
Sein Redekonzept hat Michael Glaser nicht gebraucht. Die Bilder der Wende sind so tief eingebrannt, dass er auch so einen kleinen Rundgang mit vielen Informationen durchführen konnte. Und die Alte Hofküche war sehr dicht gefüllt.
Das Ziel, Fragen der jungen Generation zu den Ereignissen der Wende in Sondershausen sind zu beantworten ging nach Meinung von kn nicht so ganz auf. Der Grund ist schlicht und einfach, die junge Generation war einfach zu wenig vertreten, leider. Die Bilanz der demokratischen Entwicklung zu ziehen, konnte also doch nur vor der älteren Generation gezogen werden, die ja dioe Wende bewusst erlebten, bzw. mitgestalteten.
Die Stadt Sondershausen will das Jubiläumsjahr nutzen, um die vielen persönlichen Geschichten zu erzählen. Dazu wurde gerade das Buch Die friedliche Revolution in Sondershausen mit Unterstützung der Stadt und der Kyffhäusersparkasse neu aufgelegt, das vieles für die nächsten Generationen in Geschichten und Bildern dokumentiert.
Die Ausstellung 25 Jahre Demokratie im Schlossmuseum Sondershausen versucht ebenfalls mit Hilfe von Fotodokumenten der ersten Stunde, die der Sondershäuser Michael Glaser damals anfertigte und für die Ausstellung zur Verfügung stellt, den Weg des Aufbruchs in Sondershausen nachzuzeichnen, an die für viele bewegende Zeit zu erinnern oder für die, die nicht dabei waren, die Geschichte in Bild und Ton hautnah zu erleben.
Dargestellt wird die Zeit der friedlichen Revolution von der ersten Demonstration am 25. Oktober 1989 bis zum Runden Tisch der Stadt im April 1990. Neben einer Auswahl von Fotos werden seltene Originaldokumente und Objekte aus der Zeit des Umbruchs gezeigt.
Unter die vielen Besucher hatten sich auch zahlreiche Politiker gemischt, so die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), sowie Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister (Joachim Kreyer (CDU) die etwas später von der Eröffnung der Interkulturellen Woche dazu stießen. Leider hatte man beide Eröffnungen sinnigerweiser um die gleich Uhrzeit angesetzt. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich die Erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick bei Michael Glaser.
Die Ausstellung ist noch bis zum 30.11.2014 zu besichtigen.
Autor: khhDas die Bilder de friedlichen Revolution nicht in den Erinnerungen verblassen, dafür sorgte u.a. Michael Glaser mit seinen Bildern in der Ausstellung und in der Neuauflage seiner Broschüre
"Die friedliche Revolution in Sondershausen".
Sein Redekonzept hat Michael Glaser nicht gebraucht. Die Bilder der Wende sind so tief eingebrannt, dass er auch so einen kleinen Rundgang mit vielen Informationen durchführen konnte. Und die Alte Hofküche war sehr dicht gefüllt.
Das Ziel, Fragen der jungen Generation zu den Ereignissen der Wende in Sondershausen sind zu beantworten ging nach Meinung von kn nicht so ganz auf. Der Grund ist schlicht und einfach, die junge Generation war einfach zu wenig vertreten, leider. Die Bilanz der demokratischen Entwicklung zu ziehen, konnte also doch nur vor der älteren Generation gezogen werden, die ja dioe Wende bewusst erlebten, bzw. mitgestalteten.
Die Stadt Sondershausen will das Jubiläumsjahr nutzen, um die vielen persönlichen Geschichten zu erzählen. Dazu wurde gerade das Buch Die friedliche Revolution in Sondershausen mit Unterstützung der Stadt und der Kyffhäusersparkasse neu aufgelegt, das vieles für die nächsten Generationen in Geschichten und Bildern dokumentiert.
Die Ausstellung 25 Jahre Demokratie im Schlossmuseum Sondershausen versucht ebenfalls mit Hilfe von Fotodokumenten der ersten Stunde, die der Sondershäuser Michael Glaser damals anfertigte und für die Ausstellung zur Verfügung stellt, den Weg des Aufbruchs in Sondershausen nachzuzeichnen, an die für viele bewegende Zeit zu erinnern oder für die, die nicht dabei waren, die Geschichte in Bild und Ton hautnah zu erleben.
Dargestellt wird die Zeit der friedlichen Revolution von der ersten Demonstration am 25. Oktober 1989 bis zum Runden Tisch der Stadt im April 1990. Neben einer Auswahl von Fotos werden seltene Originaldokumente und Objekte aus der Zeit des Umbruchs gezeigt.
Unter die vielen Besucher hatten sich auch zahlreiche Politiker gemischt, so die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), sowie Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister (Joachim Kreyer (CDU) die etwas später von der Eröffnung der Interkulturellen Woche dazu stießen. Leider hatte man beide Eröffnungen sinnigerweiser um die gleich Uhrzeit angesetzt. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich die Erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick bei Michael Glaser.
Die Ausstellung ist noch bis zum 30.11.2014 zu besichtigen.














