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Weiter auf niedrigem Niveau

Dienstag, 16. September 2014, 10:04 Uhr
An den Thüringer Gerichten wurden im Jahr 2013 insgesamt 20 408 Personen rechtskräftig verurteilt, 1 108 von ihnen waren Ausländer oder Staatenlose. Die Ausländerkriminalität spielt in Thüringen eine eher untergeordnete Rolle...


Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, haben lediglich 5,4 Prozent aller Verurteilten keine deutsche Staatsbürgerschaft, geringfügig weniger als im Jahr zuvor (5,5 Prozent). Im Jahr 2000 waren noch 8,2 Prozent Nichtdeutsche unter den Verurteilten.

Im Jahr 2012 betrug bundesweit der Ausländeranteil an den Verurteilten insgesamt 22,9 Prozent. Die verurteilten Ausländer standen vor allem wegen Diebstahls- und Unterschlagungsdelikten (28 Prozent der verurteilten Ausländer) und sogenannter „anderer Vermögens- und Eigentumsdelikte“ (20 Prozent) - hier insbesondere Betrug und Untreue vor Gericht.

Von den verurteilten Nichtdeutschen besaßen 614 Personen eine europäische Staatsbürgerschaft, 267 Verurteilte waren Asiaten und 80 Afrikaner. Mit 104 Verurteilten waren die polnischen, mit 86 die türkischen sowie mit 70 Verurteilten die russischen Mitbürger am stärksten vertreten. Knapp ein Viertel aller verurteilten Ausländer war noch keine 25 Jahre alt.

Ein Vergleich mit dem Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung wäre irreführend, da auch straffällig gewordene ausländische Touristen und illegal in Deutschland lebende Personen bei einer Verurteilung in der Statistik enthalten sind.

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Autor: nnz

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