Forum: Die "Umarmung"...
Sonntag, 21. September 2014, 12:59 Uhr
der Ukraine durch den Westen läuft weiter auf Hochtouren, so die Meinung eines Lesers in unserem Forum...
Nun ist das Assozierungsabkommen im EU Parlament und in der Ukraine zeitgleich beschlossen. Dieses Dokument stellte vor Monaten die Ukraine vor die Frage, entweder zum Westen oder zu Russland und war der Auslöser für die Krise in der Ukraine mit all ihren Folgen.
Mitten in dieser Krise wurde dieses Abkommen erneut zur Abstimmung gestellt und man fragt sich, was das soll. Soll die Krise damit erneut befeuert und Russland weiter provoziert werden? Es ist nicht zu fassen, wie die EU ein Europa gegen und nicht mit Russland gestalten will. Die seltsame anbiedernde prowestliche Haltung des Präsidenten Poroschenko und des Ministerpräsidenten Jazenjuk, die sich schon als EU Mitglied sehen ist peinlich und wird obendrein durch die Natoübung in der Ukraine bestärkt.
Diese beiden Herren sehen die seltsamsten Dinge die Putin und Russland gegen die Ukraine unternehmen könnte, machen sie zu ihrer Wahrheit um die "Freunde" aus dem Westen zu Waffenlieferungen zu bewegen und die Ukraine in die
EU und die Nato aufzunehmen. Sie stehen für "gemeinsame Interessen" mit der EU und der Nato. Alles was den Russen schadet, mögen die Unterstellungen noch so grotesk sein, werden per Telefon oder Auftritten bei den neuen Freunden in die Welt posaunt und zu Wahrheiten stilisiert. Böser Putin, der sicher auch was auf dem Kerbholz hat, guter Westen und gute prowestliche Regierung in Kiew ist ein gefährliches Spiel und kann uns in Teufels Küche bringen. Das sind doch nicht die Antworten um die Krise zu lösen.
Wann endlich ist Schluss mit diesem Sanktionsgedönse? Längst wirken diese Sanktionen wie ein Bumerang in Europa und Obama lacht sich ins Fäustchen, wie einfach sich amerikanische Interessen durchsetzen lassen. Dennoch finde ich gut, das er Kiew keine Waffen liefern wird. Es bleibt die Frage, haben denn die westlichen Politiker Angst mit Putin zu reden? Passt es wirklich nicht in ihre Vorstellungswelt, das Putin russische Interessen, Interessen der russischen Menschen vertritt? Die Nato und die EU stehen mit ihren Interessen vor der Tür Russlands und nicht umgekehrt. Die Logik kann nur sein, redet miteinander und nehmt den Menschen die Angst vor einem neuen Unheil, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Daran sollte auch eine deutscher Bundespräsident bei seinen zündelnden Reden denken.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Nun ist das Assozierungsabkommen im EU Parlament und in der Ukraine zeitgleich beschlossen. Dieses Dokument stellte vor Monaten die Ukraine vor die Frage, entweder zum Westen oder zu Russland und war der Auslöser für die Krise in der Ukraine mit all ihren Folgen.
Mitten in dieser Krise wurde dieses Abkommen erneut zur Abstimmung gestellt und man fragt sich, was das soll. Soll die Krise damit erneut befeuert und Russland weiter provoziert werden? Es ist nicht zu fassen, wie die EU ein Europa gegen und nicht mit Russland gestalten will. Die seltsame anbiedernde prowestliche Haltung des Präsidenten Poroschenko und des Ministerpräsidenten Jazenjuk, die sich schon als EU Mitglied sehen ist peinlich und wird obendrein durch die Natoübung in der Ukraine bestärkt.
Diese beiden Herren sehen die seltsamsten Dinge die Putin und Russland gegen die Ukraine unternehmen könnte, machen sie zu ihrer Wahrheit um die "Freunde" aus dem Westen zu Waffenlieferungen zu bewegen und die Ukraine in die
EU und die Nato aufzunehmen. Sie stehen für "gemeinsame Interessen" mit der EU und der Nato. Alles was den Russen schadet, mögen die Unterstellungen noch so grotesk sein, werden per Telefon oder Auftritten bei den neuen Freunden in die Welt posaunt und zu Wahrheiten stilisiert. Böser Putin, der sicher auch was auf dem Kerbholz hat, guter Westen und gute prowestliche Regierung in Kiew ist ein gefährliches Spiel und kann uns in Teufels Küche bringen. Das sind doch nicht die Antworten um die Krise zu lösen.
Wann endlich ist Schluss mit diesem Sanktionsgedönse? Längst wirken diese Sanktionen wie ein Bumerang in Europa und Obama lacht sich ins Fäustchen, wie einfach sich amerikanische Interessen durchsetzen lassen. Dennoch finde ich gut, das er Kiew keine Waffen liefern wird. Es bleibt die Frage, haben denn die westlichen Politiker Angst mit Putin zu reden? Passt es wirklich nicht in ihre Vorstellungswelt, das Putin russische Interessen, Interessen der russischen Menschen vertritt? Die Nato und die EU stehen mit ihren Interessen vor der Tür Russlands und nicht umgekehrt. Die Logik kann nur sein, redet miteinander und nehmt den Menschen die Angst vor einem neuen Unheil, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Daran sollte auch eine deutscher Bundespräsident bei seinen zündelnden Reden denken.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
