Vier "Wilde" Tage
Dienstag, 23. September 2014, 21:35 Uhr
Heute wurde das Jugendtheater-Festival "Wildwechsel" auf dem Theaterplatz eröffnet. In den kommenden Tagen werden Theatermacher aus ganz Deutschland in Nordhausen zeigen, was das junge Theater leisten kann...
Das Ziel des ersten Wildwechsel Festivals ist nichts weniger, als die ganze Bandbreite des professionellen Jugendtheaters in Deutschland zu zeigen. Das viertägige Programm bietet Theaterkunst in allen Farben und Formen für Kinder, Jugendliche und sicher auch den einen oder anderen Erwachsenen.
Klassisches Schauspiel, Tanz-, Objekt-, und Puppentheater wird sowohl von kleinen Ensembles wie auch großen Stadt- und Staatstheatern präsentiert. Gespielt wird nicht nur auf der großen Bühne, sondern auch im kleineren Studioformat und im Klassenzimmer.
Sieben hochkarätige Produktionen treten im Jurywettbewerb gegeneinander an, am Donnerstag werden dann zwei mit jeweils 1000 Euro dotierte Preise durch eine professionelle Jury und eine Jugendjury vergeben. 38 Bewerbungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Thüringen hatte man erhalten, zwanzig wurden am Ende ausgewählt. Abseits der Bühne werden sich immer um fünf Uhr einzelne Ensembles mit ihren Darbietungen auf dem Theaterplatz präsentieren.
Den Anfang machte heute der Beatbox-Künstler "Mando" aus Berlin. Er verarbeite auch gleich einen der wichtigsten Aspekte des Festivals in seiner Show und brachte dem versammelten Publikum nebenbei die elementarsten Grundlagen des Beatboxings bei.
Die Veranstalter rund um den "Arbeitskreis Ost" der ASSITEJ, dem Dachverband der Kinder- und Jugendtheater, geht es auch darum, die Grenze zwischen Schauspieler und Zuschauer aufzubrechen. Im Wildwechselforum oder dem "Bürgerdinner" sollen Laien, Zuschauer und Profis ins Gespräch kommen.
Bevor man zum ersten Programmhöhepunkt des Festivals, das Stück "Roses -Einsam.Gemeinsam." des Theater Strahl aus Berlin zur großen Bühne eilte, zeigte der Zirkus Zappelini eindrucksvoll, das es beim "Wildwechsel" um mehr als reines Schauspiel geht. Trainierte Artisten hätten das, was die "Parcour-Kids" von Zappellini auf dem Theaterplatz zeigten, nicht viel besser hinkriegen können. Es wurde gesprungen, gerollt, gehangelt, gerannt und balanciert das dass Publikum gar nicht anders konnte als begeistert zu sein.
Die Theaterwelt schaue dieser Tage auf Nordhausen, sagte Intendant Lars Tietje. Wenn das Programm hält was es verspricht, dann wird es in den kommenden drei "wilden Tagen" einiges zu sehen geben.
Angelo Glashagel
Autor: redDas Ziel des ersten Wildwechsel Festivals ist nichts weniger, als die ganze Bandbreite des professionellen Jugendtheaters in Deutschland zu zeigen. Das viertägige Programm bietet Theaterkunst in allen Farben und Formen für Kinder, Jugendliche und sicher auch den einen oder anderen Erwachsenen.
Klassisches Schauspiel, Tanz-, Objekt-, und Puppentheater wird sowohl von kleinen Ensembles wie auch großen Stadt- und Staatstheatern präsentiert. Gespielt wird nicht nur auf der großen Bühne, sondern auch im kleineren Studioformat und im Klassenzimmer.
Sieben hochkarätige Produktionen treten im Jurywettbewerb gegeneinander an, am Donnerstag werden dann zwei mit jeweils 1000 Euro dotierte Preise durch eine professionelle Jury und eine Jugendjury vergeben. 38 Bewerbungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Thüringen hatte man erhalten, zwanzig wurden am Ende ausgewählt. Abseits der Bühne werden sich immer um fünf Uhr einzelne Ensembles mit ihren Darbietungen auf dem Theaterplatz präsentieren.
Den Anfang machte heute der Beatbox-Künstler "Mando" aus Berlin. Er verarbeite auch gleich einen der wichtigsten Aspekte des Festivals in seiner Show und brachte dem versammelten Publikum nebenbei die elementarsten Grundlagen des Beatboxings bei.
Die Veranstalter rund um den "Arbeitskreis Ost" der ASSITEJ, dem Dachverband der Kinder- und Jugendtheater, geht es auch darum, die Grenze zwischen Schauspieler und Zuschauer aufzubrechen. Im Wildwechselforum oder dem "Bürgerdinner" sollen Laien, Zuschauer und Profis ins Gespräch kommen.
Bevor man zum ersten Programmhöhepunkt des Festivals, das Stück "Roses -Einsam.Gemeinsam." des Theater Strahl aus Berlin zur großen Bühne eilte, zeigte der Zirkus Zappelini eindrucksvoll, das es beim "Wildwechsel" um mehr als reines Schauspiel geht. Trainierte Artisten hätten das, was die "Parcour-Kids" von Zappellini auf dem Theaterplatz zeigten, nicht viel besser hinkriegen können. Es wurde gesprungen, gerollt, gehangelt, gerannt und balanciert das dass Publikum gar nicht anders konnte als begeistert zu sein.
Die Theaterwelt schaue dieser Tage auf Nordhausen, sagte Intendant Lars Tietje. Wenn das Programm hält was es verspricht, dann wird es in den kommenden drei "wilden Tagen" einiges zu sehen geben.
Angelo Glashagel








































